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Zukunft der Energiewende
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 11.02.2019 11:08:28
0
2749969
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
delta97 lebt in ÖSTERREICH

die Bedingungen sind verglichen mit Deutschland total anders und somit absolut nicht vergleichbar mit Deutschland

Wo der Österreicher sich über 5ct/kWh PV-Vergütung freut, ist der Deutsche total frustriert, dass sich die PV-Vergütung langsam auf 10ct/kWh absenkt.

Solange nicht alle Randbedingungen, wie z.B. Grundgebühr/Leistungspreis, ggf, angebotsabhängiger Arbeitspreis beider Systeme klar offengelegt werden - sind alle Beiträge hier nicht mehr wert, als die zwischenzeitlich üblichen fake-news - also fürn ARSCH.


Ob "total anders" oder nur "unterschiedlich" ist eine Ansichts- oder Formulierungsfrage.

Sicher ist, dass zwischen beiden Märkten erhebliche Unterschiede sowohl im PV- als auch im Wärmemarkt existieren.

Der Hinweis auf bestehende nationale Unterschiede wird im Forum von einigen Schreiber(innen) nicht gerne gelesen.

Es wurde immer wieder sehr heftig reagiert, wenn ich z.B. aus konkreten Anlässen darauf hingewiesen habe, dass Vorschläge aus der Schweiz oft nicht zielführend sind.

Dietmar Lange

Verfasser:
HFrik
Zeit: 11.02.2019 11:17:07
0
2749975
Nun, man sollte halt Vorschläge die rein auf Physik und nicht auf menschengemachten Regeln beruhen nicht deswegen ablehnen weil sie von einem Schweizer stammen.

Ansonsten muss man die Rahmenbedingungen schon berückscihtigen. Die höheren Strommarktpreise zum Beispiel machen sich für PV-Dachanlagen in D kaum bemerkbar - in Österreicch hingegen steigt die Wirtschaftlichkeit spürbar, liegt aber immernoch unter den deutschen Verhältnissen.

Eine Gewinnsituation bei EDF die rein auf hohen Strommarktpreisen beruht ist daher ein fragiles Ding. Denn es schiebt den Bau zusätzlicher Kapazitäten im Bereich Wind und Solar an, mit oder ohne Förderung. Welche dann längerfrstig die PReise am Strommarkt wieder drücken. Wodurch dann wieder ältere konventionelle Erzeugung bei der nächsten grösseren Reparatur aus dem Markt fällt.
Förderung für Wind und Solar ist aber dennoch nötig um die Energiewende schnell genug zu schaffen, sonst dauert es grob bis 2060 oder 2070 bis die Energiewende geschafft ist. Was zu langsam ist.

Verfasser:
kathrin
Zeit: 11.02.2019 11:36:19
4
2749985
@jogi54
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
delta97 lebt in ÖSTERREICH.
Falsch.
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Ich wohne in einem MFH Gebiet, dicht überbaupt. (...). Standort ist CH-3ooo Bern.

Soviel zum Thema Fake News.

Auch nur mal so...

DE/CH/A haben m.E. grosse Unterschiede bez. Energieversorgung, siehe nur schon Kohle/Atom/Wind/Solar/Wasser/Holz. Vergleichen kann man im Prinzip alles, nur manchmal kommt nicht viel Sinnvolles dabei heraus, die Rahmenbedingungen sind wichtig.

Es wäre schon viel gewonnen, wenn jedes Land zuerst vor der eigenen Tür kehren und die Energiewende vor Ort vorantreiben würde.

Schönen Tag + Gruss

Kathrin

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 11.02.2019 11:48:11
4
2750002
"Es wäre schon viel gewonnen, wenn jedes Land zuerst vor der eigenen Tür kehren und die Energiewende vor Ort vorantreiben würde"

Nicht nur jedes Land sollte für sich selber das möglichste umsetzten . sondern jeder Mensch sollte mal daran denken etwas zu tun .

Nicht immer erst aktiv werden , wenn sich der Gesetzgeber mal berappelt etwas zu tun .

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 11.02.2019 12:16:06
2
2750019
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen


Nicht nur jedes Land sollte für sich selber das möglichste umsetzten . sondern jeder Mensch sollte mal daran denken etwas zu tun .


Und du meinst, wenn das Geschwafel gebetsmühlenartig permanent wiederholt wird, geht alles schneller?

Ein Mieter, und davon gibt's in D immerhin zwischen 50 und 60% der Bevölkerung, kann seine Bude weder mit ner Wärmepumpe beheizen, noch sich ne PV Anlage in den Blumenkasten am Balkon tüdern.

Einzig vielleicht ständig den Stromanbieter wechseln und Glühobst gegen LED tauschen, mehr ist nicht drin. Dem wird dein Geposte bzgl. fast keinen Strombezug und dadurch Vorsorgen fürs Alter sicherlich nicht die Bohne interessieren.

Da helfen dann auch die Träumereien einiger Dauerposter inklusive deinem Wunschdenken nicht weiter.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 11.02.2019 12:28:31
1
2750027
Deshalb schreibt Georg doch "was möglich ist".

Verfasser:
delta97
Zeit: 11.02.2019 12:48:51
1
2750035
Um die Erkenntnis auf den Punkt zu bringen:
Ein europäisches Stromabkommen mit EE Privilegierung ist unabdingbar.

So kann man EE Strom europäisch produzieren und vermarkten. Mit einem Stromabkommen verhindert man, dass fossiler und AKW Strom ungewollt im Graustrom Export vermarktet wird. Investitionen in EE werden gefördert und geschützt & Gruss delta97

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 11.02.2019 13:08:07
1
2750047
Zitat von kathrin Beitrag anzeigen
@jogi54
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]
Falsch.
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
[...]


DE/CH/A haben m.E. grosse Unterschiede bez. Energieversorgung, siehe nur schon Kohle/Atom/Wind/Solar/Wasser/Holz. Vergleichen kann man im Prinzip alles, nur manchmal kommt nicht viel Sinnvolles dabei heraus, die[...]


Ich kann diese Sätze aus eigenen früheren Erfahrungen in einem europaweit operierenden Konzern nur bestätigen und unterstreichen.

Wenn der europäische Markt aus der Perspektive nur eines Landes analysiert wird und daraus Schlussfolgerungen für einen EU weiten Vertrieb abgeleitet werden , können problematische Festlegungen erfolgen.

Das betrifft sowohl den Wärme -, als auch den PV - Markt .

Dietmar Lange

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 11.02.2019 13:35:45
2
2750059
Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]

Und du meinst, wenn das Geschwafel gebetsmühlenartig permanent wiederholt wird, geht alles schneller?

Ein Mieter, und davon gibt's in D immerhin zwischen 50 und 60% der Bevölkerung, kann seine Bude weder mit ner Wärmepumpe beheizen, noch sich ne PV Anlage in den Blumenkasten am[...]



Ja , auch wenn ich mich ständig wiederhole , nur wenn jeder nach seinen Möglichkeiten verbessert , wird es was .

Manchmal hilft auch schon darüber nach zudenken wie man richtig heizt und lüftet .

Kostet nichts ,spart aber haufenweise Energie.

Lauf doch mal durch Baugebiete im WINTER und zähle die Fenster auf kippstellung .

Auch wenn es dir nicht passt , ich werde dies ständig wieder holen .

Genau wie manch anderer der w verspricht das es billige EE Gas und EE ÖL in Hülle und Fülle geben wird .

Viele die es jetzt verpassen, werden irgendwann ihre Heizkosten nicht mehr bezahlen können .

Für ein weiter so wie bisher habe wir wohl nicht mehr lange Zeit.

Aber da du es ja besser weißt, wie sollte es denn weiter gehen?

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 11.02.2019 13:48:00
0
2750064
@ Fiebig

Liest du die Beiträge eigentlich auch richtig?
Ich habe bereits angemerkt, was denn die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung als Mieter in ihren Mietwohnungen machen soll, von ein paar sehr beschnittenen Möglichkeiten mal abgesehen, irgendwo ein wenig zu sparen.

Also redet doch hier nicht immer von "jeder".
Allenfalls ein paar wenige können, sofern sie denn wollen, etwas tun.

Und erzähl jetzt nicht das Märchen, das der Strompreis irgendwann wieder sinkt.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 11.02.2019 13:50:56
1
2750068
"Einzig vielleicht ständig den Stromanbieter wechseln"

Was hilft das bei der Energiewende?

Das hilft nur billiger durch das Leben zu kommen .

Da ist glühobst gegen LED schon richtig klasse.
Denn das hilft Energie sparen und damit auch langfristig Geld zu sparen.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 11.02.2019 13:58:08
1
2750075
"Und erzähl jetzt nicht das Märchen, das der Strompreis irgendwann wieder sinkt."

Nein, das erzähle ich auch nicht,.
Ich hoffe nur , das es gerechter wird .

Das bedeutet für mich , das die Energieträger von der Politik gleich behandelt werden.

Ich persönlich rechne mit steigenden Energiekosten , deshalb mache ich ja auch meine Verbesserungen so gut ich kann oder wie es mein Geldbeutel zu lässt .

Was meinste ,wie Gas teurer wird wenn erstmal EE Gas eingepreist wird .

Dann ist das Geheule wieder gross , dann werden die Heizkosten wieder sozial verträglich abgefedert .

Nur wer soll das dann alles bezahlen ?

Heute sind doch für mieter die Nebenkosten eine zweite Miete .
Meinst dies wird noch mal besser ?

Ich nicht .

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 11.02.2019 14:27:17
0
2750094
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
"Einzig vielleicht ständig den Stromanbieter wechseln"

Was hilft das bei der Energiewende?

Das hilft nur billiger durch das Leben zu kommen .

Da ist glühobst gegen LED schon richtig klasse.
Denn das hilft Energie sparen und damit auch langfristig Geld[...]

Achso, mal redest du von Energie - und Heizkosten sparen, mal von Energiewende.
Oder welchen Einfluss hat dieser auf die Energiewende?
Sich vielleicht mit zu den Schülern auf die Straße stellen? LooL

Aber egal wie du es nennst, bei beiden Dingen hat es der Mieter nur sehr begrenzt selbst in der Hand.

Verfasser:
delta97
Zeit: 11.02.2019 21:38:00
0
2750358
Nun, die Erkenntnis ist klar:
Ein europäisches Stromabkommen mit EE Privilegierung ist unabdingbar.

Die immer wiederkehrende Aussage von Dietmar Lange, dass jedes europäische Land anders ist, ist in vielen Fällen falsch: Im Bereich Strom Import / Export ist das nicht der Fall. Alle europäischen Länder haben folgendes Ziel proklamiert: +10 % EE Anteil am Strommix. Da kann es eben nicht sein, dass ein Land dem anderen in die EE Suppe spuckt.

Deshalb brauchen alle Länder ein Stromabkommen, das überbordenden Export von nicht EE Strom verhindert & Gruss delta97

Verfasser:
gnika7
Zeit: 11.02.2019 22:29:50
2
2750389
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Deshalb brauchen alle Länder ein Stromabkommen, das überbordenden Export von nicht EE Strom verhindert & Gruss delta97
[...]

Solche Abkommen sind kompliziert, schwer zu überwachen und leicht zu umgehen. Das Problem würde sich aber sofort erledigen, wenn CO2-belasteter Strom entsprechend europawei besteuert wird.

Grüße
Nika

Verfasser:
solerling
Zeit: 11.02.2019 22:41:36
1
2750398
Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
@ Fiebig

Liest du die Beiträge eigentlich auch richtig?
Ich habe bereits angemerkt, was denn die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung als Mieter in ihren Mietwohnungen machen soll, von ein paar sehr beschnittenen Möglichkeiten mal abgesehen, irgendwo ein wenig zu[...]


Es gibt soo viele Möglichkeiten mit der Energie und Rohstoffen sparsam umzugehen,auch für einen Mieter.
Es fängt schon beim Einkauf der Lebensmittel an,die Meisten haben sicher auch ein Auto,ist auch ein grosser Energieverbraucher und von den täglichen kleinen Dingen gar nicht zu reden....
Es sollte eben viele "Georgs" geben...!

Viele Grüsse

Verfasser:
delta97
Zeit: 12.02.2019 13:17:45
1
2750611
@Nika.. zur Komplexität eines europäischen Stromabkommens
.. Es gibt eine Lösung:
Der exportierte Strommix muss mindestens den gleichen EE Anteil aufweisen, wie der nationale Strommix. Konkret: Ein Land mit 50 % EE Anteil am Verbrauchsmix muss im Export auch 50% EE Anteil nachweisen.

Der Nutzen: Mit steigendem nationalen EE Anteil müssen konventionelle Kraftwerke abgeschalten werden. Man kann überschüssigen Dreckstrom nicht mehr im Ausland verklappen & Gruss delta97

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 12.02.2019 13:25:25
0
2750617
Zitat von solerling Beitrag anzeigen
Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
[...]


Es gibt soo viele Möglichkeiten mit der Energie und Rohstoffen sparsam umzugehen,auch für einen Mieter.
Es fängt schon beim Einkauf der Lebensmittel an,die Meisten haben sicher auch ein Auto,ist auch ein grosser Energieverbraucher und von den täglichen kleinen Dingen gar nicht[...]

Auch wenn du mit dem Plastikmüll beim Einkauf sicher Recht hast und ich dir da uneingeschränkt zustimme, die Kernpunkte der Energiewende sind aber sicherlich die Nutzung von erneuerbaren Energien im Strom - und Heizsektor.

Und da kann sich, auch auf die Gefahr hin, das ich mich jetzt wiederhole, ein Mieter eben keine PV Anlage aufs Dach schnallen um die Wärmepumpe damit gegen die ausgetauschte ehemalige Gas - oder Öltherme mit Strom zu versorgen.

Eure etwas einseitige Betrachtung sieht insbesondere nur immer die sich bietenden Möglichkeiten bei Immobilienbesitzern, der Rest, bzw. eher der Großteil, darf allerdings dem planlosen Treiben tatenlos zusehen.

Und was das Auto jetzt unmittelbar damit zu tun haben soll, erschließt sich mir gerade nicht. Wolltest die jetzt alle abschaffen?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.02.2019 13:49:57
0
2750647
Hi,

Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
Eure etwas einseitige Betrachtung sieht insbesondere nur immer die sich bietenden Möglichkeiten bei Immobilienbesitzern, der Rest, bzw. eher der Großteil, darf allerdings dem planlosen Treiben tatenlos zusehen.[...]

Gerade als Vermieter, würde ich eine PV+WP-Kombi verbauen... Damit hätten die Mieter niedrige varible Kosten und Preissteigerungen bei Energieträgern würden sich zu <70% auf die variablen Kosten auswirken. Die Kosten der PV kann man (anteilig) in die Miete einrechnen... Mieterstrom wäre eine weiter Möglichkeit, bei der Mieter und Vermieter gegenseitig profitieren würden. Ähnliches gilt für nano/mini-BHKWs...

Das Problem sehe ich eher bei Eigentumswohnungen. Dort müssen alle zustimmen, sonst passiert da nix. Als Vermieter kann man deutlich einfacher eine Investition tätigen

Grüße
Nika

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 12.02.2019 14:28:18
0
2750668
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Hi,

Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
[...]

Gerade als Vermieter, würde ich eine PV+WP-Kombi verbauen... Damit hätten die Mieter niedrige varible Kosten und Preissteigerungen bei Energieträgern würden sich zu <70% auf die variablen Kosten auswirken. Die Kosten der PV kann man (anteilig) in die Miete einrechnen... Mieterstrom wäre eine[...]

Sprichst du von Wohnungsgesellschaften mit 20 - 40 Wohneinheiten pro Gebäude, oder ist hier mal wieder typischerweise nur der Immobilienbesitzer gemeint, der lediglich ne einzelne Einliegerwohnung vermietet?

Ich vermute mal, lediglich nur letzteres.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.02.2019 14:47:38
0
2750678
Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Sprichst du von Wohnungsgesellschaften mit 20 - 40 Wohneinheiten pro Gebäude, oder ist hier mal wieder typischerweise nur der Immobilienbesitzer gemeint, der lediglich ne einzelne Einliegerwohnung vermietet?.


Nein, von Wohnungsgesellschaften rede ich nicht. Habe ehrlich gesagt beim Schreiben gar nicht daran gedacht. Diese haben für solche Investitionen (leider) keine Anreize, da die Rendite dort auf andere Weise zu lasten der Vermieter gemacht wird. Siehe z.B. Vonovia. Das wäre aber jetzt Off-Topic. Aber auch bei Wohnungsgesellschaften gibt es löbliche Ausnahmen... Andererseits, auch ALDI/IKEA verbaut PV. Warum sollte es für Wohnungsgesellschaften nicht rentabel sein...

Ich meine "normale" Vermieter mit MFH, so wie z.B. SolarMB. Anliegerwohnungen sind wiederum nur eine Nische...

Grüße
Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 12.02.2019 15:41:53
0
2750708
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Hi,

Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
[...]


Gerade als Vermieter, würde ich eine PV+WP-Kombi verbauen... Damit hätten die Mieter niedrige varible Kosten und Preissteigerungen bei Energieträgern würden sich zu <70% auf die variablen Kosten auswirken. Die Kosten der PV kann man (anteilig) in die Miete einrechnen... Mieterstrom wäre eine weiter Möglichkeit, bei der Mieter und Vermieter gegenseitig profitieren würden. Ähnliches gilt für nano/mini-BHKWs...

[...]


Es gibt eine schon etwas ältere Studie (GROSOL), warum sich in Deutschland große Solarwärmeanlagen bei vermieteten MFH nicht durchgesetzt haben.

Die Gründe waren nicht technisch.
Deutliche Unterschiede im Vergleich zu A wurden mit dem deutschen Mietrecht zum Zeitpunkt der Studie erklärt.

Die Studie enthielt auch Ausführungen über die Besitzverhältnisse und Gebäudestrukturen bei MFH in D.

Vermieter waren danach eine ziemlich differenzierte Zielgruppe mit unterschiedlichen Interessenlagen

Das aktuelle Interesse an PV- Anlagen auf MFH hält sich auch in Grenzen.
Die Bundesnetzagentur veröffentlicht schon einige Zeit die monatliche Anzahl von PV -Anlagen für Mieterstrom..

Dietmar Lage

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.02.2019 15:54:56
0
2750716
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Es gibt eine schon etwas ältere Studie (GROSOL), warum sich in Deutschland große Solarwärmeanlagen bei vermieteten MFH nicht durchgesetzt haben.

Das kannst du gerne mit SolarMB diskutieren :-/

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Das aktuelle Interesse an PV- Anlagen auf MFH hält sich auch in Grenzen.
Die Bundesnetzagentur veröffentlicht schon einige Zeit die monatliche Anzahl von PV -Anlagen für Mieterstrom..

Ist ja auch kein Wunder bei der aktuellen Regelung. Diese ist quasi durch das Knie ins Hirn geschossen... Aber wer sagt, dass diese nicht geändert wird, insbesondere dann, wenn die Politik sich endlich mal um die Energiewende kümmern würde.... Außerdem wäre es gleichzeitig Wirtschaftsförderung verbunden mit der sozialen Komponente, da die wirtschaftsschwache Mieter besonder von der Senkung der Energiekosten profitieren würden. Deshalb verstehe ich in diesem Fall die Politik nicht. Bei einer vernünftigen Umsetzung des Mieterstrommodells gäbe es keine Verlierer, außer den EVUs und Netzbetreibern.

Und bis es soweit ist, würde ich die PV einfach als Teil der Heizung (mit WP) verbauen, die Kosten anteilig auf die Heizkosten umlegen und solange die Einspeisevergütung gibt, diese kassieren...

Grüße
Nika

Zeit: 12.02.2019 16:40:40
1
2750749
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Der Hinweis auf bestehende nationale Unterschiede wird im Forum von einigen Schreiber(innen) nicht gerne gelesen.


Das wäre dann mal wieder ein Strohmannargument, mindestens jedoch ein Hinweis auf eine derart geringe / exotische Minderheit (sofern überhaupt existent), daß sie weder hier in diesem Thread präsent ist, noch mir jemals in mehreren Jahren aktiver Forenmitgliedschchaft je begegnet wäre. Aber so vage diffus angeklagt, werden sie natürlich mit dem Disussionsgegenüber hier assoziiert, was sachlich falsch ist.

Ein Schelm wer...

Richtig wäre lediglich:
Es wird nicht gerne gelesen, daß Argumente auf Basis der Nationaliät des Authoren pauschal in Abrede gestellt werden um so eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Inhalt zu vermeiden. Das hat hier eine lange Tradition (insbesondere im Kontext bestimmter hier aktiver Foristen), ist aber etwas völlig anderes!

Und damit kann man das dann getrost als unsachlich und Scheinargument streichen.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 12.02.2019 17:44:54
0
2750769
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Hi,

Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
[...]

Das Problem sehe ich eher bei Eigentumswohnungen. Dort müssen alle zustimmen, sonst passiert da nix. Als Vermieter kann man deutlich einfacher eine Investition tätigen[...]


Genau damit kämpfe ich seit Jahren mit den Miteigentümern des Hauses, in dem ich eine vermietete Eigentumswohnung habe. Insbesondere einer hat da Angst, dass wg. der PV Anlage das Haus abbrennt - ein Veto genügt... :-(

Jetzt hoffe ich, dass die anderen Eigentümer wenigstens mitgehen, dass wir Leerrohre für die in ca. 2 Jahren neu zu erstellenden Parkplätze für optionale Ladestellen zustimmen. Leerrohre deswegen, weil heute und wahrscheinlich bis dahin noch nicht klar sein wird, wie V2G funktionieren soll und entsprechend noch keine Leistungs- und Steuerkabel verlegt werden können.

LG jogi

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