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Foren
JK Fußbodenheizung einfräsen in Estrich
Verfasser:
Achim R
Zeit: 23.04.2014 08:19:12
0
2070304
Fräsen ist schon geil:-)

Haben jetzt im März/April 2014 die unterste Etage unseres Altbaus renoviert ( ca 45 qm ).

Die reine Fräserei dauerte drei Stunden ( 4 Heizkreise ). Staub gab es so gut wie gar nicht.

Insgesamt dauerte alles ( alte Heizkörper demontieren, Leitungen abklemmen, Verteiler etc anschließen ) rund 1,5 Tage.

Bestellt haben wir das Ganze über den örtlichen Heizungsbauer ( er halt also JK quasi "nur" als Sub für diesen Zeitraum beschäftigt ).
Garantie habe ich somit regulär über den Heizungsbauer.

Estrich ist nicht gebrochen. Lediglich ein Kaltwasserrohr ( Kupfer ) zur Garage hat der Vorbesitzer nachträglich verlegt ( leider nicht tief genug im Estrich ). Das hat JK durchgefräst. Da musste dann der Heizungsbauer halt mal kurz etwas "tieferlegen und flicken".

Alles klein Problem.

Bezahlt haben wir letztendlich incl allem ( sowie der entsprechenden funkgesteuerten Reglern ) unter 4.000 €. Betrachte ich noch die Steuerrückerstattung die dann kommt so liege ich bei knapp 3.000 € als echten Endpreis.

Alten Estrich rausstemmen... das war für uns keine Alternative... weder vom Preis, noch vom Dreck, noch vom Zeitwaufand.

Alles in allem also eine prima Sache.

Ich sehe lediglich einen Nachteil: Die Rohre liegen ja jetzt direkt an der Oberfläche. Wir haben gefliest. Wenn irgendwann in 30 Jahren oder so... mal die Fliesen raus sollen... wird's was knifflig... man muss halt dann aufpassen, dass kein Rohr dabei kaputt geht...

Aber was kümmerts mich.... bis dahin ist noch sehr sehr lange hin.....

Verfasser:
Marcel Obermeier
Zeit: 27.06.2014 20:47:12
0
2091386
Hallo Leute,
hab mich jetzt hier ein bisschen rein gelesen weil ich das selbe vor habe in meiner Werkstatt.
Jetzt meine Hauptfrage, wie habt ihr das mitm fließen gemacht? Habt ihr das einfach ganzflächig gespachtelt wenn ja mit was? Oder habt ihr ein Gewebe rein getan? Dadurch das die Leitungen ja direkt unter der Oberfläche liegen und im 12cm Abstand hat mein Fließenleger bedenken das dass alles mal runter kommt.
Vielen Dank im Vorraus
Mfg Marcel

Verfasser:
MK12
Zeit: 01.07.2014 11:00:40
0
2092288
Hallo zusammen,
ich stehe vor dem gleichen Problem.
Estrich raus und neuen rein oder einfräßen.

Wir wollen eine Gasbrennwert mit Solarunterstützung einbauen

Soweit ich mich hier eingelesen und bei Google erfahren habe gibt es im eigentlichen beim Fräßen wohl keine größeren Probleme, auch geht wohl der Estrich nicht kaputt wenn er denn dick genug ist.

Hat einer Erfahrungen gemacht mit großen Fliesen 95x45cm?
Sind da Risse zu erwarten?
Bei mir würde sich die Fläche auf knapp 100m² belaufen, diese wollen wir komplett mit großen Fliesen bekleben. Darunter natürlich ein Strukturnetz.

Was meint ihr dazu.

Ein Vorteil der hier beschrieben wird ist das die kurz Aufheizzeit, wie sieht es den mit der Abkühlzeit aus.
Gruß
MK

Verfasser:
abs44
Zeit: 08.09.2014 10:10:43
0
2114487
in der Norm ist festgelegt das eine Oberflächentemperatur von 29 °C nicht überschritten werden darf. da hier der Estrich nicht alls Aufheitzfäche und Puffer wirkt, wird diese überschritten.
Allso Finger weg!

Verfasser:
Greg Z
Zeit: 01.11.2014 00:47:43
0
2137202
Hallo zusammen,

ich würde hier auch gerne meine Erfahrung mit JK teilen.

Wir haben ein Haus aus Ende der 80er Jahre zur Sanierung erworben und wollten neben einer neuen Gastherme auch auf zwei Etagen (je ca. 60qm) eine FBH haben.
DG und Keller sollten dabei auf normalen Heizkörpern bleiben.

Nachdem wir erfahren haben, was ein Neuaufbau des Estrich (inkl. Abtrag des alten) für eine FBH kosten sollte und wir auch nicht die Zeit hatten (die Sanierung sollte in 7 Wochen durch sein), waren wir froh, JK gefunden zu haben.
In NRW scheint es mittlerweile bekannt und immer mehr verbreitet zu werden (von Holland mal abgesehen), andere Bundesländer stehen wohl im Moment noch aus Unwissenheit eher auf Kriegsfuß mit der Fräsung und können sich das in der Regel nicht vorstellen.
Haben in der Familie einen Heizungs- und Sanitärbauer aus Bayern der davon noch nichts gehört hat (na ja, bis spätestens nach unserem Umbau).

Nach mehreren freundlichen Gesprächen mit JK in Essen stand für uns fest, dass wir es machen wollen.
Zunächst sollten wir aber sicherstellen, dass das der Boden mitmacht.
Hier geht man auf Nummer sicher. JK empfiehlt (wenn ich mich richtig erinnere) 4-5 cm Estrichstärke für die Fräsung, wir haben 5-6cm, also alles gut.
JK hat uns auch Heizungsbauer aus der Umgebung genannt, die bereits mit JK gearbeitet haben, die die Vorinstallation durchführen müssen, da JK so gesehen ein Großhändler ist.
Um es klar zu sagen: Vorinstallation, Anschlüsse und Zuleitungen macht der Heizungsbauer.
JK fräst, verlegt die Kunststoffrohre der FBH, macht den Dichtigkeitstest und programmiert die Steuerung (falls wie in unserem Fall die Funksteuerung gewünscht ist).
Da wir eh eine neue Gastherme haben wollten, passte das eh.
Alte Leitungen wurden teilweise gekappt (der Vorbesitzer hat diese unter dem Estrich an der Wand entlang gelegt, also alles gut), neue Leitungen für die beiden Etagen gelegt, so dass diese an die neuen FBH Verteiler angeschlossen werden konnten.

Der JK Frästermin war zeitnah gemacht und die Färbung konnte los gehen.
Ich muss zugeben, etwas Bedenken (Panik?) hatte ich schon; Was weiß ich wie stabil so ein Estrich eigentlich ist und wie die Fräsung funktioniert..

Aber alles gut. Die Nachbarn haben gestaunt, als die beiden Fräser (EG und 1. Etage sollten gefräst werden) morgens um 8 anfingen und um 17:00 Uhr fertig eingepackt haben.
Eigentlich wären sie schneller gewesen, aber wir hatten einen sehr harten Boden, so dass das Ganze wassergekühlt gefräst werden musste.
Wir hatten damit mehr als einen Sack Fräsgut. Mit dem Wasser zusammen waren es ca. 50(!).
Aber sonst hätten die Kollegen die Maschinen zerstört.
Einen frischen Estrich konnten wir leider nicht bieten :)

Gefräst wurde ziemlich genau 16mm. Gerade so, dass die Kunststoffleitungen dort Platz finden, aber nicht gequetscht werden.
Die Fräsung ist so unfassbar präzise, dass sehr enge Kurven gemacht werden können, ohne dass am Estrich was abplatzt oder wegbricht. Wir (auch die Nachbarn) waren schwer begeistert.

Dass die Heizungsbauer nicht alle von dem System Bescheid wissen ist eine Sache, das lustigere war, potentielle Fliesenleger zu finden, die sich "trauten".
Nachdem das getan war, ging es um die Entscheidung, ob man zuerst eine Ausgleichmasse ausgiesst.
Um es kurz zu machen: Theoretisch kann man das machen, aber es ist reine Zeit und Geldverschwendung.
Der Fliesenleger hat es dann zwar nicht einfacher, darf dafür mehr Fliesenkleber verwenden.
Wir haben einen Teilbereich mit der Ausgleichsmasse probiert, aber die ist einfach nur versickert. Klar, die Kunststoffrohre sind rund, die Fräsung eckig, also viel Luft für füllende Flüssigkeiten.

Also zurück zum Plan A und ein paar Flexkleber für die 120x30cm Fliesen nachgekauft.
Ich kann hier entwarnen, den Rohren macht das nichts aus, der Flexkleber macht das eh mit.

Das Ergebnis ist super. Heizung funktioniert hervorragen und spricht auch schnell an.
Klar, der Estrich muss ja nicht mitgeheizt werden, damit oben an den Fliesen was ankommt.

An den Verteilern lasse ich bei uns max. 30°C ran, musste hier ein paar Testfahrten machen, um rauszufinden, dass mehr keinen Sinn macht und sonst die Thermostate mehr zu tun haben und eigentlich fast die ganze Zeit nur abregeln.
Ab jedem wie er es gerne hat.

Wir sind sehr zufrieden, haben uns jede Menge Zeit und Geld gespart und sparen jetzt ca. 70% in Kombination aus der JK FBH und einer neuen Rotex Gastherme. Haben beim Hauskauf die Abrechnungen der letzten 10 Jahr zum Vergleich vorliegen, da sammelt sich schon was zusammen.

Preislich lagen wir bei knapp 7.000€ inkl. der Funksteuerung für beide Etagen.
Also jederzeit wieder, wenn der Boden das mitmacht.

Kann ich nur empfehlen!




Verfasser:
Ruhrpottotto
Zeit: 06.02.2015 18:26:25
0
2191078
Ich kann hier auch nur Positives über JK Fußbodenheizung berichten.

Wir haben in 2009 durch JK eine eingefräste Fußbodenheizung verlegen lassen, ca. 50qm, im einem Wohnzimmer, das durch einen Wintergarten erweitert wurde.
Ca. 30 qm "alter Estrich" (Bj 1987), ca. 20 qm neuer Estrich (2009), mit einer Anflickkante dazuwischen.

Das Fräsen mit den JK-Fräsen ist spektakulär. Im übrigen in echt genau so wie auf dem Werbe-Video von JK. Schweinelaut, aber Null (null!) Staub.
Für die etwas mehr als 50qm brauchte 1 (ein!) Monteur von 08:30 bis ca 14:00 -- also nicht mal einen Arbeitstag. Inkl. fräsen, verlegen, anschließen, einrichten.

Beim Fräsen ist nix gerissen oder geplatzt -- weder im alten noch im neuen Estrich.

Wir haben Fliesen darauf legen lassen, ohne Ausgleichsmasse etc. Einfach mit "reichlich" Flexkleber. Kein Problem. Weder im alten noch im neuen Bereich ist irgendetwas gerissen. Alles top, auch nach mehr als 5 Jahren.

Die Wärme ist sehr schnell da, weil die Schlingen oben im Estrich liegen.
Sie verteilt sich dennoch gut, weil die Schlingen recht eng beeinander liegen und die Vorlauftemperatur entsprechend gering gewählt werden kann.

Das Ding läuft jetzt mit einer Vorlauftemperatur von 27..29 °. Bei unserem typischen "rheinischen Winter" zwischen 5°C und 0°C Außentemperatur. Damit heizen wir wohlgemerkt einen Raum, der zum Teil Wintergarten ist (also verglaste Decke und Wände), mit 2-fach Thermoverglasung (gem. Norm in 2009).
Dort erreichen wir rd. 19 °C, im normal überbauten Bereich die üblichen 21 °C. Das ist für uns OK.
Bei extremem Frost muss man zumindest im Wintergartenbereich mit der Vorlauftemperatur höher gehen (auf 35°C).

Den unterschiedlichen Wärmebedarf im Glasteil und im normal überbauten Teil des Wohnzimmers händelt man so: im normal überbauten Teil, liegen 2 Heizkreise, im Wintergartenteil liegen 3 Heizkreise (mit geringstmöglichem Schlingenabstand).
Außerdem sind die Heizkreisventile für den Wintergartenbereich immer voll geöffnet. Die für den normal überbauten Bereich sind ca 10..25% auf.

So passt es für die meiste Zeit über den Winter.

Wir sind immer noch sehr zufrieden und würden es jederzeit wieder so machen.

Einziger Wermuthstropfen ist aus meiner Sicht, dass die Funksteuerung nur binär arbeitet: Solltemperatur im Raum erreicht --> Pumpe aus, Wasser bleibt in den Schlingen stehen und kühlt langsam ab. Solltemperatur unterschritten --> Pumpe wieder an. So weit -- so gut.
Ein Wintergartenbereich kann sich aber im Winter auch bei Frost schon mal hübsch aufheizen, wenn die Sonne draufknallt. Dann schaltet die Pumpe ab. Dann wird auch der Fußboden allmählich kalt.

Kaum ist die Sonne weg, kühlt es merklich ab. Die Pumpe springt dann zwar wieder an, aber bis der Fußboden wieder aufgeheizt ist, vergeht ein Weilchen (trotz vergleichsweise schneller Reaktionszeit). Angenehmer ist es, wenn die Pumpe immer läuft, aber die Vorlauftemperatur über das Thermostat am Verteiler, angepasst wird, so zwischen 20 und 30 °C, so dass der Fußboden immer zumindest ein bisschen warm warm ist -- in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Für diese Außentemperaturgeführte Vorlauftemperaturregelung braucht man eine gesonderte Regelungstechnik. Die ist im Standardpaket allerdings nicht enthalten.

Einerlei: Das Problem stellt sich vermutlich nur in Bereichen, wo die Temperatur und der Heizbedarf stark schwanken kann -- wie eben in unserem Glashaus...

Unabhängig davon: Nie wieder ohne Fußbodenheizung!
Und JK ist für nachträgliche Einbauten mein Favorit!

--
Ruhrpottotto.

Verfasser:
BannanaJoe
Zeit: 06.02.2015 21:17:40
0
2191166
Hallo Forum!

Auch für mich ist dieses Thema extrem interessant.

Momentan ist bei mir auf ca. 100m² Parkett verlegt, welches ich nun altersbedingt rausreißen will. Dann im Estrichfräsverfahren die Bodenheizung verlegen.

Das Problem ist, dass der Boden nicht ganz gerade ist. Kann die Ausgleichsmasse(die werde ich unbedingt benötigen) zu späteren Problemen führen?

Und sollte es Risse im Estrich geben, welche Auswirkungen können diese denn haben? Die könnte ich doch zuspachteln oder zugießen, oder?


Ach, hat Jemand Erfahrung mit Laminat und Bodenheizung? :)

Verfasser:
Ruhrpottotto
Zeit: 07.02.2015 18:19:06
0
2191541
Ich kann hier auch nur Positives über JK Fußbodenheizung berichten.

Wir haben in 2009 durch JK eine eingefräste Fußbodenheizung verlegen lassen, ca. 50qm, im einem Wohnzimmer, das durch einen Wintergarten erweitert wurde.
Ca. 30 qm "alter Estrich" (Bj 1987), ca. 20 qm neuer Estrich (2009), mit einer Anflickkante dazuwischen.

Das Fräsen mit den JK-Fräsen ist spektakulär. Im übrigen in echt genau so wie auf dem Werbe-Video von JK. Schweinelaut, aber Null (null!) Staub.
Für die etwas mehr als 50qm brauchte 1 (ein!) Monteur von 08:30 bis ca 14:00 -- also nicht mal einen Arbeitstag. Inkl. fräsen, verlegen, anschließen, einrichten.

Beim Fräsen ist nix gerissen oder geplatzt -- weder im alten noch im neuen Estrich.

Wir haben Fliesen darauf legen lassen, ohne Ausgleichsmasse etc. Einfach mit "reichlich" Flexkleber. Kein Problem. Weder im alten noch im neuen Bereich ist irgendetwas gerissen. Alles top, auch nach mehr als 5 Jahren.

Die Wärme ist sehr schnell da, weil die Schlingen oben im Estrich liegen.
Sie verteilt sich dennoch gut, weil die Schlingen recht eng beeinander liegen und die Vorlauftemperatur entsprechend gering gewählt werden kann.

Das Ding läuft jetzt mit einer Vorlauftemperatur von 27..29 °. Bei unserem typischen "rheinischen Winter" zwischen 5°C und 0°C Außentemperatur. Damit heizen wir wohlgemerkt einen Raum, der zum Teil Wintergarten ist (also verglaste Decke und Wände), mit 2-fach Thermoverglasung (gem. Norm in 2009).
Dort erreichen wir rd. 19 °C, im normal überbauten Bereich die üblichen 21 °C. Das ist für uns OK.
Bei extremem Frost muss man zumindest im Wintergartenbereich mit der Vorlauftemperatur höher gehen (auf 35°C).

Den unterschiedlichen Wärmebedarf im Glasteil und im normal überbauten Teil des Wohnzimmers händelt man so: im normal überbauten Teil, liegen 2 Heizkreise, im Wintergartenteil liegen 3 Heizkreise (mit geringstmöglichem Schlingenabstand).
Außerdem sind die Heizkreisventile für den Wintergartenbereich immer voll geöffnet. Die für den normal überbauten Bereich sind ca 10..25% auf.

So passt es für die meiste Zeit über den Winter.

Wir sind immer noch sehr zufrieden und würden es jederzeit wieder so machen.

Einziger Wermuthstropfen ist aus meiner Sicht, dass die Funksteuerung nur binär arbeitet: Solltemperatur im Raum erreicht --> Pumpe aus, Wasser bleibt in den Schlingen stehen und kühlt langsam ab. Solltemperatur unterschritten --> Pumpe wieder an. So weit -- so gut.
Ein Wintergartenbereich kann sich aber im Winter auch bei Frost schon mal hübsch aufheizen, wenn die Sonne draufknallt. Dann schaltet die Pumpe ab. Dann wird auch der Fußboden allmählich kalt.

Kaum ist die Sonne weg, kühlt es merklich ab. Die Pumpe springt dann zwar wieder an, aber bis der Fußboden wieder aufgeheizt ist, vergeht ein Weilchen (trotz vergleichsweise schneller Reaktionszeit). Angenehmer ist es, wenn die Pumpe immer läuft, aber die Vorlauftemperatur über das Thermostat am Verteiler, angepasst wird, so zwischen 20 und 30 °C, so dass der Fußboden immer zumindest ein bisschen warm warm ist -- in Abhängigkeit von der Außentemperatur. Für diese Außentemperaturgeführte Vorlauftemperaturregelung braucht man eine gesonderte Regelungstechnik. Die ist im Standardpaket allerdings nicht enthalten.

Einerlei: Das Problem stellt sich vermutlich nur in Bereichen, wo die Temperatur und der Heizbedarf stark schwanken kann -- wie eben in unserem Glashaus...

Unabhängig davon: Nie wieder ohne Fußbodenheizung!
Und JK ist für nachträgliche Einbauten mein Favorit!

--
Ruhrpottotto.

Verfasser:
HHKS
Zeit: 26.06.2015 09:50:54
1
2243983
Hallo,

auch wir sind gerade bei einer Komplettsanierung eines 70er Jahre Hauses.

Das Thema FBH fräsen finden wir sehr interessant.

Als Bodenbelag soll überwiegend Parkett verlegt werden und hier gehen die Meinungen sehr weit auseinander.

Zum einen bzgl. verschließen der gefrästen Bereiche:
-Zuspachteln mit Fließenkleber
-Zuspachteln mit standfester Spachtelmasse
-Zuspachtln mit Gemisch aus Quarzsand und Epoxidharz
-Nur mit Sand auffüllen (bei schwimmender Verlegung)
-offen lassen (bei schwimmender Verlegung)

Zum anderen bzgl. der optimalen Verlegeart:
-schwimmend velegen
-vollflächig verkleben

Bin sehr dankbar für einen Erfahrungsaustausch umd Meinungen zum Thema FBH fräsen in Kombination mit Parkett!

MfG
HHKS

Verfasser:
SchalSick
Zeit: 01.12.2016 11:52:23
0
2441311
Hallo zusammen,
ich möchte hier kurz meine bisherigen Erfahrungen mitteilen und gleichzeitig auch ein paar Fragen stellen.
Wir haben in einem 1962 gebauten Haus die Fräsung vollzogen. Wie auch andere geschrieben haben, ging das relativ flott. Staub war wie meine Vorredner auch gesagt haben gar kein Problem. Die Säcke mit dem Gefrästen "Zeug" habe ich selber entsorgt. Boden ist nicht beschädigt, alles verlief gut und nach 5,6 Stunden waren die Jungs fertig. Bei uns wurde die Fräsung auf 2 Etagen durchgeführt ( Einfamilienhaus ). Die Heizung läuft jetzt seit 3 Wochen. Ich finde es jedoch noch nicht warum genug und wollte euch Fragen wie hoch eure Vorlauftemperatur ist und wieviel Wasserdruck ihr in eurem System habt. Bei mir wird 0,8 bar in der GasAnlage ( Vaillant ) angezeigt und mir ist aufgefallen dass in den kleinen "Messkapseln" über den Stellmotoren der JK einige komplett auf 0 sind. Da stimmt doch etwas nicht oder?

danke & gruß

Verfasser:
nilipili
Zeit: 13.12.2016 13:11:12
0
2447624
Hallo mich würden auch mal die Unterschiede in den Folgekosten interessieren. Also Zwischen einer richtig geplanten eingegossenen FBH und einer Nachträglich eingefrästen wo es eventuell an Dämmung fehlt. Mir ist auch klar das man das nicht so genau sagen kann aber ein richwert wäre schön ob es sich da um Monatlich im einstelligen Euro Bereich handelt oder krass gesagt im dreistelligen

Verfasser:
ironpete
Zeit: 14.12.2016 22:09:40
0
2448456
Zitat von nilipili Beitrag anzeigen
Hallo mich würden auch mal die Unterschiede in den Folgekosten interessieren. Also Zwischen einer richtig geplanten eingegossenen FBH und einer Nachträglich eingefrästen wo es eventuell an Dämmung fehlt. Mir ist auch klar das man das nicht so genau sagen kann aber ein richwert wäre schön ob es sich[...]


Warum fehlt es denn an Dämmung? Die ist doch unter dem Estrich.
Wahrscheinlich wird dir keiner einen Energiekostenunterschied nennen können, weil niemand seine Fbh rausreißt, um eine andere einzubauen. Woher soll dann der vorher nachher Vergleich stammen?

Ich habe 180cm selbst gefräst. Maschine kannst bei boels mieten, nur die Scheiben lieber bei Hemming kaufen. Hat mich 5.000 € (inkl. Staubsauger ) komplett inkl. Err ggü. Angebot von 12.000 gekostet. Und ca. 2 Wochen Arbeit inkl. Verspachteln mittels ausgleichsmasse. Aufwand sollte nicht unterschätzt werden. Nochmal würde ich jedenfalls bei altem estrich eher den alten rausholen. Sonst Schleifst und spachtelst du ewig nach.....

Ach so, alles tiptop. Sowohl parkett geklebt als auch 80 x80 Fliesen.

Verfasser:
killing
Zeit: 06.01.2017 11:50:07
0
2458870
Hallo,

ich habe jetzt schon mehrfach fräsen lassen, zuletzt von Firma PKTherm die mit Abstand am günstigsten war, einen super Job gemacht hat ohne Staub und recht schnell war. Zuverlässig sowieso.

VG Stephan

Verfasser:
crom
Zeit: 29.05.2017 14:27:44
0
2512729
Hey, mit PKTherm wollen wir auch arbeiten. RMH, 2 Vollgeschosse, ca 100 qm insgesamt zu verlegen. Die Dielen im WZ bleiben aber liegen, dagibts dann Wandheizung. JK schreibt, dass sie einen lift wollen, bei uns gibts nur treppen. Geht das auch oder ggf per Flaschenzug?

Verfasser:
Mestapholes
Zeit: 31.05.2017 09:50:09
0
2513325
Das geht ohne Lift (sofern das nicht extrem schmal Treppen sind). Es muss lediglich jemand da sein der hilft die Maschinen in das jeweilige Stockwerk zu tragen.
Etwas Kraft sollte man schon haben, die Maschinen sind nicht leicht.

Beste Grüße
Christian

Verfasser:
biotox
Zeit: 29.01.2018 17:32:57
0
2603405
Nachdem ich mir die Videos auf der JK Webseite angeschaut habe zur Nachberabeitung des gefrästen und mit Heizrohren bestückten Bodens hätte ich mal Fragen an die, die gefräste FBH im Einsatz haben:

Laut JK kann man direkt auf die verlegten Rohr Parkett auflegen.

Will man andere Bodenbeläge verlegen (Laminat, Vinyl etc), dann soll man zuerst mit Harz die Rillen füllen, dann eine Grundierung auftragen, danach die Ausgelichsmasse und dann kann man erst den Boden verlegen.

Das sind 3 Zeit- und kostenaufwendige Arbeitsschritte mehr?

Mir erschliesst sich nicht, warum da so viel Mehraufwand betrieben werden muss und man nicht direkt Laminat oder Vinylboden verlegt oder zumindest nur eine Ausgleichsmasse aufbringt und darüber dann verlegt?


Ist das zwingend so notwendig oder macht es JK hier im Video zu genau und in der Praxis schauts anders aus?

Geht ja auch um Garantie udn Schutz des verlegten Bodens

Verfasser: Carelo
Beitrag entfernt. Grund: Werbung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
lowenergy
Zeit: 14.05.2018 17:18:25
0
2646586
Zitat von Carelo Beitrag anzeigen
... nur gutes über intofloor gehört. Vielleicht kennst du die ganz bestimmt. Die sind gut in Deutschland verteilt. Hol´ dir ein Angebot bei https://www.intofloor.de/kontakt/ ein und lass dich von Experten beraten.
Na wenn Du mal hoffentlich kein Mitarbeiter dieses Unternehmens bist!!!!

.>)

Verfasser:
Luisa Giebel
Zeit: 14.09.2020 12:52:46
0
3009368
Eine Firma die Fußbodenheizungen nachträglich in den Boden einfräst ist DML (https://www.fussbodenheizung-nachtraeglich-einfraesen.de/). Ich selbst habe es dort machen lassen und muss sagen, dass ich wirklich sehr zufrieden mit dem Endergebnis bin. Ich kann DML und deren Arbeit nur weiterempfehlen.

Verfasser:
Fahim
Zeit: 29.09.2020 23:21:03
0
3016260
Zitat von biotox Beitrag anzeigen
Nachdem ich mir die Videos auf der JK Webseite angeschaut habe zur Nachberabeitung des gefrästen und mit Heizrohren bestückten Bodens hätte ich mal Fragen an die, die gefräste FBH im Einsatz haben:

Laut JK kann man direkt auf die verlegten Rohr Parkett auflegen.

Will man[...]


Bei mir wurde:
- gefräst
- grundiert
- Rohr verlegt
- Rillen mit flexkleber (FBH geeignet) Verfüllt/gespachtelt

Anschließend habe ich Parkett schwimmend verlegt. Bin sehr zufrieden damit! Für ca. 160qm haben zwei Jungs von Profitherm zwei Tage benötigt. Lief alles 1A und mit verhältnismäßig wenig Staub.

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