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Foren
Elektroautos
Verfasser:
OttoB
Zeit: 26.01.2021 14:42:33
1
3097849
Das größte Problem wieso Autos breite Reifen haben müssen ist weil es Panzer geworden sind... Viel zu schwer, da sollte man abspecken. Dass jetzt endlich eine Regelung in die Richtung gibt finde ich gut.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 26.01.2021 14:45:47
0
3097851
Die Vorurteile gegenüber breiteren Reifen scheinen vielfältig zu sein (ich kenne i.Ü. keine allgemein anerkannte Definition für den Begriff "Breitreifen").

Verallgemeinerungen wie "mehr Verbrauch" oder "härter" halten einer Faktenüberprüfung nicht stand.

Je nach Reifenlabel-Einstufung kann ein schmalerer Reifen sogar zu einem Mehrverbrauch führen. Gleiches gilt für die Geräuschentwicklung.

In Sachen Komfort spielt bei Niederquerschnitts-Reifen das Verhältnis Breite zu Höhe die Rolle. Daraus ergibt sich die Flankenhöhe.

Zwei Beispiele:
255/40 = 102 mm
205/50 = 102,5 mm

245/45 = 110,3 mm
195/55 = 107,3 mm

205 mm ist heutzutage kein "breiter" Reifen mehr.
195 mm könnte man aktuell als "Schmalreifen" bezeichnen.

255 mm ist bei leistungsstarken Fahrzeugen der obereren Mittelklasse/Oberklasse teils die Standardbereifung ab Werk.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 26.01.2021 19:43:17
2
3098018
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
In Sachen Komfort spielt bei Niederquerschnitts-Reifen das Verhältnis Breite zu Höhe die Rolle. Daraus ergibt sich die Flankenhöhe. [...]

Es gibt auch andere Gründe keinen Niederquerschnitts-Reifen zu fahren.
Ich war vor ein paar Jahren in Roanoke (Virginia, USA). Da hatten fast alle Fahrzeuge auf großen Firmen- und Supermarkt- Parkplätzen Vollquerschnitts-Reifen.

Bei genauerer Betrachtung der Straßen sehr verständlich - so tiefe und große Schlaglöcher wie in USA habe allerhöchstens in der dritten Welt bei unbefestigten Straßen mitten im Busch gesehen.

Kein Wunder, dass die robusten Pick Up's in USA so beliebt sind. Wenn wir solche Straßen in Deutschland hätten, dürfte auch jeder Zweite so einen Pick Up fahren.

Nur mal so

LG jogi

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 26.01.2021 20:25:12
0
3098059
Breite Reifen bedeutet nicht automatisch "niederquerschnitt".
PickUp und diese kranken Geländewagen (nicht die SUV) fahren die auch immer mehr hier, danach wird jedes Sandkörnchen vom Reifen gefegt, damit der Markenname in seinem glänzenden weiß erscheint...

Hatte einmal einen Verbrauchtwagen (wie immer), der wurde mit nicht nur breiten Reifen vergewaltigt. Tiefer gelegt, rundum solche "Spoilerlippen" und "Schürzen" (oder wie das heißt), Radkästen aufgebördelt, Breitschlappen in Niederquerschnitt drauf... sah total besch...eiden an diesem Opa-Auto (ein Ford Scorpio) aus.
Der Verkäufer grinste und meinte, wäre so vor 10 (also heute vor knapp 20) Jahren während der Midlifecrisis passiert ;-)

Aber zugegeben, es fuhr sich nicht schlecht.
Bloß als die Reifen ganz runter waren, guckte ich nicht schlecht, was die gekostet hätten. Habe dann die Serienbereifung auf die Originalfelgen gemacht, konnte allerdings nicht erkennen, dass das weniger Verbrauch bedeutete. So schlimm kann es also nicht sein.

Gruß
Phil

PS: Die Kiste fand nach dem Abreißen aller tief sitzenden Plaste-Peripherien ihren Weg ins Ausland...

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 26.01.2021 20:32:34
0
3098067
In D sind praktisch alle auf Pkw-Neuwagen montierten Fahrzeugen Niederquerschnitts- bzw. Breitreifen. Sogar die Standardbereifung des ZOE Life (185/60 R15).

Zitat Vergölst:

"So hat ein Reifen mit den Abmessungen 205/55 R16 eine Reifenbreite von 205 mm, während die Höhe der Flanke 55 Prozent der Breite beträgt. Da das Verhältnis unter 80 Prozent liegt, wird er als Niederquerschnittsreifen oder auch Breitreifen bezeichnet."

Gruss
Frank F.

P.S.: Beim ZOE gibt Renault eine Minderreichweite von 9 km mit der 215/205er Bereifung an. Das ist echt tragisch, wo unser ZOE mit der Bereifung doch nur 400 km weit kommen kann. ;-)

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 26.01.2021 20:42:21
1
3098072
Korrektur: ZOE Life (185/65 R15)

Nicht die Breite eines Reifens bestimmt den Preis in erster Linie, sondern die Verbreitung.
Gängige Dimensionen sind i.d.R. günstiger, als heutzutage weniger verbreitete.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 26.01.2021 21:22:00
4
3098087
Wenn ich das Durchschnittsgewicht eines 40 Jahre alten Fahrzeug durch 145 teile, dann ist der TMI (Tire-Mass-Index) vermutlich nicht höher, als der eines aktuellen Fahrzeugs geteilt durch 205...:-)

Grüße
Stefan

P.S.: Das war kein Plädoyer für 40 Jahre alte Autos mit 145'er "Schlappen" und keines für >205'er als "Minimalvariante" bei aktuellen Fahrzeugen.

P.P.S.: Wenn man beim Einparken nur noch daran denkt, dass die Felge nicht an den Randstein kommen darf, weil der Reifen sowieso viel zu niedrig ist, um Fehler zu verzeihen, dann läuft m.M.n. grundsätzlich was verkehrt.

Verfasser:
Arne_
Zeit: 26.01.2021 22:06:05
2
3098111
Erstes Auto: Fiesta Bj83 - 155/70r13
Zweites Auto: Audi 100 Bj90 - 215/65r15
...
aktuell: VW Amarok Bj13 - 245/70r17
und: Tesla M3 Bj19 - 235/45r18

Reifenquerschnitte 65-70 empfinde ich deutlich angenehmer und alltagstauglicher als die in Mode gekommenen Niederquerschnitte. Schlechte Straßen und Bordsteine können einen entspannt lassen. Fahrdynamisch kann ich bei meiner Fahrweise auch keine Nachteile erkennen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 26.01.2021 22:53:40
0
3098139
Ich habe heute eine Mail von carwow bekommen, das der Seat Mii elektro
jetzt wieder bestellbar ist.

Grüsse

winni

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 27.01.2021 08:52:43
1
3098261
Zitat:
... dann läuft m.M.n. grundsätzlich was verkehrt. ...


Im Autobau und anderswo hierzulande läuft seit längerem vieles verkehrt. Nicht nur der Reifenkult.

Gestern las ich in der Einheitspresse daß Tester festgestellt haben daß gewisse Autos mittlerweile durch den Kinozauber der statt normaler Schalter veranstaltet wird fast nicht mehr( u.a. auch ohne Sicherheitsrisiko ) bedienbar sind.

Glaubt einer von euch ernsthaft an das selbstfahrende Auto in der Masse wenn die große Mehrheit der heutigen Autofahrer das Elektroauto noch weitgehend ablehnen ?
Sollen die Selbstfahrer dann mit Verbrenner fahren ?
Wir brauchen keine Computerselbstfahrerei.

Eine Fehlentwicklung nach der anderen.

Gestern kam ein Bericht im Fernsehen aus Mecklenburg. Dort ist die 4-G Abdeckung ( bedingt durch dünne Flächenbesiedlung ) schlecht und weist Löcher auf.
Die modernen Landwirte können also mit ihren GPS-gesteuerten Maschinen nicht richtig arbeiten. Soll ja allgemein die Zukunft werden.
So ist das also. Unsere Ernährung ist bereits davon abhängig ob das Funknetz funktioniert.
Wir graben uns selbst durch unsere Technikverrücktheit das Grab.

Dabei sind wir trotz unserer tagtäglich propagierten Schlauheit nicht mal in der Lage eine lebenswichtige Impfaktion zu bewältigen.

Anscheinend war Trump doch nicht so dumm. Die Amerikaner haben mehr Impfstoff als sie benötigen.
Die superschlauesten Autobauer der Welt haben Niederquerschnittreifen - aber viel zu wenig Impftstoff.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 27.01.2021 09:14:17
0
3098284
Guten Morgen in die Runde,
es gibt gleich eine ganze Reige neuer Entwicklungen, die sich sehr positiv anhören.

Billig Akku hält über 3 Millionen Kilometer und lädt in 10 Minuten für ~400 KM


Mehr steht dann unter "LESEN SIE AUCH".

Das beruhigt mich ein wenig, das einzige Problem ist dann noch der Strompreis.

Aktuell fahre ich was den Kraftstoff angeht für 4-5 Euro 100 Kilometer.

Ich befürchte ja ein desaströses Strom Monopol, wenn wir erst einmal alle ein E-Auto und eine Wärmepumpe haben.

Da bleibt dann nur die private PV Anlage als Ausweg aus der Stromfalle.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 27.01.2021 09:27:01
0
3098293
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


Im Autobau und anderswo hierzulande läuft seit längerem vieles verkehrt. Nicht nur der Reifenkult.

Gestern las ich in der Einheitspresse daß Tester festgestellt haben daß gewisse Autos mittlerweile durch den Kinozauber der statt normaler Schalter veranstaltet wird[...]



Tja der Kapitalismus hat eben auch seine Schattenseiten!
Die Netze gehören meiner Auffassung nach alle in Staatshand und dann gerecht verteilt zum Selbstkostenpreis.

Ich halte von dem ganzen Klimbimm im PKW absolut NICHTS!!!

Autonomes Fahren mit dem PKW werden hoffentlich die Versicherungen zusammen mit den Juristen STOPPEN!!!

Das ist grober Unfug.

Zu den Reifen:
Mein GOLF II hate ATS Cup 195/50-15
Mein aktueller ASTRA - G 1,7 DTi hat 205/55-16
Sooo viel Unterschied ist das nicht.

Meine E-Klasse hat ab Werk nun 255er in 17 Zoll, aber der wiegt auch 2 Tonnen leer.
Wenn ich dort meine Winterreifen mit 205ern drauf habe, schwimmt der merklich.

Macht also je nach Modell wohl Sinn???

Verfasser:
A.Sommer
Zeit: 27.01.2021 09:27:10
0
3098294
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


Dort ist die 4-G Abdeckung ( bedingt durch dünne Flächenbesiedlung ) schlecht und weist Löcher auf.
Die modernen Landwirte können also mit ihren GPS-gesteuerten Maschinen nicht richtig arbeiten.[...]



4G und GPS sind völlig verschiedene Schuhe.

Der Bauer erstellt am PC die benötigten Daten und überträgt diese auf seine Landmaschine.
Diese fährt dann GPS gestützt, da braucht es kein 4G.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 27.01.2021 09:45:29
0
3098307
Zitat von Arne_ Beitrag anzeigen
Erstes Auto: Fiesta Bj83 - 155/70r13
Zweites Auto: Audi 100 Bj90 - 215/65r15
...
aktuell: VW Amarok Bj13 - 245/70r17
und: Tesla M3 Bj19 - 235/45r18

Reifenquerschnitte 65-70 empfinde ich deutlich angenehmer und alltagstauglicher als die in Mode gekommenen Niederquerschnitte. Schlechte Straßen und Bordsteine können einen entspannt lassen. Fahrdynamisch kann ich bei meiner Fahrweise auch keine Nachteile erkennen.


Per Definition waren schon damals Niederquerschnittsreifen montiert.

Bei schlechten Straßen hilft in erster Linie ein gutes Fahrwerk und in Sachen Bordstein gibt es zwei Möglichkeiten bzw. eine Kombi von beiden

1. Aufpassen beim Befahren (hilft auch den Reifen)
2. Reifen mit sog. Felgenschutzsystem wählen

Auf dem Brummbär sind ab Werk 255/40 R19 montiert und auch nach Jahren sind alle Felgen ohne Beschädigung. Auf dem Óðinn sind 245/45 R18 Serie und auch da bisher alles wie am ersten Tag.

Es liegt also nicht unbedingt am Reifen, wie Felgen aussehen können ;-)

Gruss
Frank F.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 27.01.2021 09:45:47
1
3098309
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
[...]



Tja der Kapitalismus hat eben auch seine Schattenseiten!
Die Netze gehören meiner Auffassung nach alle in Staatshand und dann gerecht verteilt zum Selbstkostenpreis.

Ich halte von dem ganzen Klimbimm im PKW absolut NICHTS!!!

Autonomes Fahren mit[...]

Warum sollte irgendwer autonomes fahren stoppen? Weil Unfälle so supertoll sind? Über die Zulassung von Fahrzeugen zum autonomen Betrieb wird geredet werden, wenn die Unfallrate um Faktor 10 oder mehr UNTERHALB der Unfallrate des durchschnittlichen menschlichen Autofahrers liegt.
Googles Technik liegt bei Unfällen (Bisher durch die eingreifenden Testfahrer fas vollständig vermieden) nur etwas besser als en menschlicher Durchschnittsfahrer, und daher beantragt Google auch noch keine Zulassung.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 27.01.2021 10:13:18
1
3098336
Autonomes Fahren wird mit Sicherheit kommen.

Das wird erst eine Umgewöhnungszeit brauchen, aber dann wird es zur Normalität werden.
Ich hätte vor Zeiten auch nicht gedacht, dass ich mich mal in einem Auto fortbewegen würde, das selbständig lenkt, beschleunigt und bremst.

Am Anfang war das schon seltsam, mittlerweile nutze ich das recht oft.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 27.01.2021 10:18:41
1
3098339
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
[...]

Warum sollte irgendwer autonomes fahren stoppen? Weil Unfälle so supertoll sind? Über die Zulassung von Fahrzeugen zum autonomen Betrieb wird geredet werden, wenn die Unfallrate um Faktor 10 oder mehr UNTERHALB der Unfallrate des durchschnittlichen menschlichen Autofahrers liegt.[...]



Zum einen, weil es unsinnig ist und zu viele Gefahren birgt.
Man stelle sich einen Computervirus vor, die Taliban hacken sich rein und rumms, 1 Million Tote.

Sowas kann und darf man nicht unterstützen.
Für diese Art der Fortbewegung gibt es Bahn, Bus und das Flugzeug.

Was ist, wenn ich nach einem Crash behaupte, der Assistent hat versagt?
Wer haftet?
Der Manipulation und Betrügerei sind dann keine Grenzen mehr gesetzt.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 27.01.2021 10:38:06
6
3098356
Frank,
Du darfst bei der Annahme einer Entwicklung nicht davon ausgehen daß sich alles linear weiterentwickelt.
Der Schritt von der Pferdekutsche zum Auto ist ein anderer wie der von einer hochkomplexen Luxusstufe zur nächsten.

Die Infrastruktur dafür muß auch bezahlt werden. Abgesehen davon daß diese Autos deutlich teurer sein werden. Die Reparaturen noch teurer wie heute. Usw. usw.
Wer soll das alles bezahlen ?
Leute die Jahr für Jahr weniger verdienen ?
Dafür daß man dann ohne Lenken sonntags die Frühstückssemmel vom Bäcker holen kann ?

Für mich wird längst zuviel Zukunftsträumerei betrieben. Die weltweite Coronapandemie die anhalten wird holt uns zurück in die Realität.
Viele Menschen haben noch nicht mitbekommen daß gerade ein Umbruch stattfindet.

Wo sind denn die Früchte der jahrelang bequatschten Digitalisierung ?
Nichts davon ist zu sehen. Nicht einmal die wichtigsten Aufgabenstellungen funktionieren richtig.
Das Elend des Heimunterrichtes ist ein Beweis. Gesundheitsämter haben riesige Probleme mit der Datenverarbeitung.
... und da wollen wir auch noch pilotenlos fliegen ?

Genau wie die Realität sich beim kommenden Klimawandel brutal zeigen wird .
Der äußerst robuste Infrastrukturen verlangen wird . Keine hochkomplizierten technischen Vernetzungen welche beim geringsten Stromausfall lahmgelegt sind.
Ein Sturm der die Netzmasten reihenweise umlegt und aus ist es.

Es wird sich zeigen daß dezentrale, technisch robuste Strukturen die Zukunft sind.
Nicht die Luxusspielereien welche der zu Ende gehende Wohlstand erlaubte.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 27.01.2021 10:50:33
1
3098370
Autonomes Fahren: Digital entspannt in die Zukunft

Also keine Angst, dass Ganze wird noch ein "paar Jährchen" dauern - aufzuhalten ist es allerdings nicht.

Autonome Möglichkeit bedeutet ja nicht, dass man nicht eingreifen kann (analog des heutigen automatisierten Fahrens).

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 27.01.2021 11:00:11
1
3098378
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Frank,
Du darfst bei der Annahme einer Entwicklung nicht davon ausgehen daß sich alles linear weiterentwickelt.
Der Schritt von der Pferdekutsche zum Auto ist ein anderer wie der von einer hochkomplexen Luxusstufe zur nächsten.

Die Infrastruktur dafür muß auch bezahlt[...]


👍
Wirklich sehr gut auf den Punkt gebracht.
Manch andere haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 27.01.2021 11:27:59
3
3098394
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Frank,
Du darfst bei der Annahme einer Entwicklung nicht davon ausgehen daß sich alles linear weiterentwickelt.
Der Schritt von der Pferdekutsche zum Auto ist ein anderer wie der von einer hochkomplexen Luxusstufe zur nächsten.

Die Infrastruktur dafür muß auch bezahlt[...]



100% Zustimmung und volle Teilung, ein sehr schöner und realistischer Beitrag.

Redundanz ist das Stichwort.

Wir machen uns immer mehr abhängig von Dingen, die man zum Leben nicht benötigt.

Bus und Bahnverkehr sind in einem desaströs schlechten Zustand, Hamburg möchte ich mal ausnehmen, was den Nahverkehr betrifft.
Nahezu jeder ICE ist verspätet, zumindest in Köln.

Bei tausenden Schulen in NRW fällt der Putz von der Decke, Kinder müssen im Winter in unhbeheizten Containern auf die Toilette.
Aber Hauptsache Digitalisierung....

Im Sommer streiken die Klimaanlagen in der Bahn, nahezu täglich fällt in Köln mehr als eine Bahn aus.

Zu Beginn von Corona sind Netflix und Co Streaming Dienste örtlich zusammengebrpochen, da Kapazitäten Engpässe.

In diesem Land hier funktiuoniert gar nichts, das macht Corona bedauerlicher Weise sehr deutlich klar.

Das Land der Dichter und Denker übt sich in Stagnation...

Aber autonomes Fahren....

Braucht kein Mensch...

Verfasser:
OttoB
Zeit: 27.01.2021 12:25:47
3
3098423
Größtes Problem in Deutschland ist: das haben wir immer so gemacht. Umdenken und ändern ist des Teufels.

Deutschland ist nicht innovativ, eher viel zu konservativ, in alle Hinsichte so auch wie bei den E-Autos. Viel zu wenig wird noch in diese Richtung getan und noch viel zu viel auf Verbrenner gesetzt weil das können wir so gut und wir haben haufenweise Geld in dem Research gesteckt was erst mal zurückverdient werden muss.

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 27.01.2021 12:54:20
0
3098439
Moin,

Mal zwischendurch eingeworfen, die Open EV Charts.

Titel:"Open database showing the adoption of battery electric cars regarding sales volume and market share. ".

Als schnelle Übersicht gut zu gebrauchen, ich bin aber noch nicht weiter in die Tiefe der Zahlen eingetaucht.

Ulrich

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 27.01.2021 13:12:46
1
3098456
Zitat:
.... und wir haben haufenweise Geld in dem Research gesteckt was erst mal zurückverdient werden muss.


Du meinst auf gut Deutsch " das Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt " ... .

Gerade das hat man nicht !
In den guten Zeiten der Hochgewinne hat man diese an die Aktionäre verteilt oder in Geldvermögen angelegt.

Wir hatten hierzulande die letzten Jahre eine relativ geringe Investitionsquote in neue Mobilität. Weil man zu lange der Meinung war daß man E-Mobilität nicht ernst zu nehmen bräuchte.
Zumal die Stimmung im autofahrenden Käuferkreis bis heute noch sehr stark konservativ denkt. Ohne Förderung hätte sich kaum was getan.

Der Beweis ist ja der daß die ausländische Konkurrenz mittlerweile viel weiter ist in den Schlüsseltechnologien. Wir kaufen heute Batteriezellen zu und stecken sie hierzulande nur in Gehäuse. Andere sind die Erfinder.
Die Solartechnik hat man auswandern lassen .

Was den Allgemeinzustand der Infrastruktur anbetrifft : Das ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen die " schwarze Null " zu pflegen.
In fetten Zeiten der Steuereinkommen hat man ebenfalls nicht investiert sondern gespart.

Dieses Thema ist ja aktuell gerade wieder heiß. Wieder " schwarze Null " oder nicht.
Meine Meinung dazu : Die wird man vergessen müssen.

Also - Die Industrie spart, die privaten Haushalte sparen und der Staat spart auch.
Keine Nachfrage nach Geld oder schwache Nachfrage nach Gütern.
Deswegen die Nullzinsen und mittlerweile Rezession.
Das hatten wir aber vor der Coronapandemie. Die kommt jetzt als Wirkverstärker
noch dazu.

Was die triviale Infrastruktur anbetrifft : Ein Bildungspolitiker ist nun mal nicht so attraktiv für einen Bundesminister wie ein großer Industrielobbyist der Milliarden vertritt.
Der eine will Geld in eine Investition die erst Jahre später Früchte bringt. Der andere hat sie bereits im Körbchen.

So ist das im Leben ...

Verfasser:
Arne_
Zeit: 27.01.2021 13:27:42
1
3098470
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


Du meinst auf gut Deutsch " das Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt " ... .

Gerade das hat man nicht !
In den guten Zeiten der Hochgewinne hat man diese an die Aktionäre verteilt oder in Geldvermögen angelegt.

Wir hatten hierzulande die letzten[...]

Er schreibt aber, es wurde zuviel in die Weiterentwicklung der Verbrenner investiert, als dass diese Technologie jetzt aufgegeben wird.

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