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Wärmebedarf aus Energieausweis
Verfasser:
ano302
Zeit: 12.02.2019 15:54:41
0
2750715
Hallo,
habe die letzten Tage hier viel gelesen und habe einige Fragen zu unserem Bauprojekt.

Wir planen ein Einfamilienhaus zu kaufen. Das Haus ist noch nicht gebaut und wir können noch einige Dinge mit dem Bauträger abklären und er wird unsere Wünsche übernehmen wenn es möglich ist (Die Frage ist nur, wer das entscheidet).

Als Heizung soll eine Luft-Wasser WP als Split-Gerät zum Einsatz kommen. Jetzt habe ich mir den Energieausweis angesehen und blicke nicht ganz durch.

Endenergiebedarf: 23.8 kWh/m^2 a
Primärenergiebedarf: 42.8 kWh/m^2 a

Transmissionswärmeverlust: 0.321 W/m^2 K
Fläche: 222 m^2 (Wobei offizielle Wohnfläche eher 140 qm + 70qm Dachboden, der ausgebaut werden soll, ist)

Jetzt ist mir nicht klar, wie ich den Heizbedarf herausfinde.

Mit welcher JAZ wurde von der Energieberaterin gerechnet? Hintergrund ist der, dass ich überlege, statt des Split-Geräts eine Erdkollektor-WP zu nehmen.

Vielen Dank schon mal für die Kommentare
Ano (Kassel)

Verfasser:
muscheid
Zeit: 12.02.2019 16:14:42
2
2750728
Das was darin steht sagt gar nichts über den Heizbedarf aus. Ist genau so wie der Normverbrauch beim Auto.
Du brauchst ne Heizlastberechnung, die macht dir ein Fachplaner. Und ja, die muss man bezahlen - schenken tut sie dir keiner. Wenn du diese beauftragst, hast du verlässliche Werte zur Heizungsauslegung.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.02.2019 16:16:01
0
2750731
Hi,,

ist egal, weil wenn Du Dir noch Bruttovolumen und die Umfassungsfläche
aus dem Ausweis raussuchst, kannst Du, zusammen mit H,t und der
Normaussentemperatur Deines Standortes, die Heizlast hiermit bestimmen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/enev-heizlast.html

Gute Wahl, lieber eine Erdwärmelösung anzustreben.
Den Ringgrabenkollektor kennst Du wahrscheinlich schon?

Grüsse

winni

Verfasser:
shakes.bier
Zeit: 12.02.2019 16:21:22
0
2750736
Bin der Meinung das das Tool zum abschätzen dort heizlast und der damit groben Dimensonierung der wp ausreicht später für die Fußbodenheizung die Dunstschicht hoffentlich verbauen willst musst du aber trotzdem eine heizlast beauftragen.

By the Wayne hat wert von 0,31 ist nicht berauschend bei einem Neubau würde ich unter min unter 0,25 anstreben.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.02.2019 16:23:41
0
2750738
Ja richtig, H,t 0,321 ist absolut bescheiden für einen Neubau.

Grüsse

winni

Verfasser:
ano302
Zeit: 12.02.2019 16:23:57
0
2750739
Den Ringgrabenkollektor und die Seite kenne ich schon. Ich wüsste nur gerne, wie groß der Unterschied durch die JAZ insgesamt ist.

Wenn der Planer hier mit einer JAZ von 3 gerechnet hat brauche ich 75 kWh/qm a, dadurch würde mir eine WP mit JAZ von 4 eine Kostenersparnis von 25% bringen.

Hat der Planer schon mit einer JAZ von 4 gerechnet ist der realistische Stromverbrauch schon wieder ein ganz anderer.

Die Heizlast schätze ich auf 5.9 kW, das sagt mir jedoch noch nichts über den Strombedarf über das ganze Jahr gerechnet.

Gibt es dort eine Daumenregel?

Das Haus ist so vom Bauträger geplant. 36er Kalk-Sandstein Mauerwerk, 24cm Styropor.

Der Vollständigkeit halber:
Volumen: 697 m^3
Fensterfläche: 50 m^2 (wird noch mehr, da wir noch 4 Dachflaechenfenster zusätzlich einbauen lassen).
Türen: 4m^2

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist schon als Zusatz vermerkt.

Verfasser:
rman
Zeit: 12.02.2019 16:24:04
1
2750740
Zitat von ano302 Beitrag anzeigen

Jetzt ist mir nicht klar, wie ich den Heizbedarf herausfinde.


Welche WP wurde empfohlen?

Zitat von ano302 Beitrag anzeigen


Mit welcher JAZ wurde von der Energieberaterin gerechnet?


Gib uns bitte die Nummer der Energieberaterin und wir rufen da für dich an und fragen sie mal.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.02.2019 16:28:21
3
2750741
Bei dem Vergleich müsstest Du auch die möglichen oder
nicht möglichen Förderungen mitbedenken?
Da geht die Erdwärme schon mit ein paar Tausend Vorsprung
ins Rennen und eine Erdwärmequelle braucht man i.d.R.
nur einmal.

Allerdings kann der H,t Wert mit der Dämmung kaum stimmen,
ausser da wurde 0,1 Wärmebrückenzuschlag verechnet oder/
und es gibt relativ grosse Fensterflächen oder der Rest der
Dämmung ist deutlichst schlechter.

Warum einen so dicken KS-Stein?
Bei KS sollte man sich mit der Wärmebrücke Beton/KS beschäftigen,
falls es keine Perimeterdämmung unter der Bodenplatte geben
sollte.

Grüsse

winni

P.S. wie ist die Umfassungsfläche?

Verfasser:
rman
Zeit: 12.02.2019 16:38:11
1
2750747
Zitat von ano302 Beitrag anzeigen
36er Kalk-Sandstein Mauerwerk, 24cm Styropor.



Atombunker?
Erdbebengebiet?
Oder warum 36cm dicke KS Wand?

Verfasser:
Reggae
Zeit: 12.02.2019 16:41:57
0
2750750
Über den Daumen etwas über 6 Kw als Heizlast

Verfasser:
ano302
Zeit: 12.02.2019 16:43:12
0
2750752
Zitat von rman Beitrag anzeigen


Welche WP wurde empfohlen?



Da noch kein Heizungsbauer feststeht gibt es dazu noch keine Empfehlung.

Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Bei dem Vergleich müsstest Du auch die möglichen oder
nicht möglichen Förderungen mitbedenken?


Förderung ist laut Bauträger nicht möglich.

Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
oder/und es gibt relativ grosse Fensterflächen oder der Rest der
Dämmung ist deutlichst schlechter.


Fensterfläche wie oben geschrieben 50.4 m^2 + 4 Dachflächenfenster

Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen

Warum einen so dicken KS-Stein? Bei KS sollte man sich mit der Wärmebrücke Beton/KS beschäftigen,
falls es keine Perimeterdämmung unter der Bodenplatte geben
sollte.


Sorry, nur 24 cm KS. Eine Perimeterdämmung unter der Bodenplatte habe ich nicht gefunden. Sieht für mich nur nach Isolierung vor Wasser aus.
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen

P.S. wie ist die Umfassungsfläche?


Tatsächlich nicht dazugeschrieben. Sorry.

Hüllfläche A: 496 m^2

Hier der Link zu meinem Thema wegen der Auslegung des Kollektors: Kollektor-fuer-Sole-WP

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.02.2019 17:03:37
0
2750755
Normal sollte 17,5er KS reichen.

Förderung ist mit Erdwärme sicher möglich, egal was der sagt.

Ist das eine Doppelhaushälfte?

Grundwasser ist im Prinzip für den Kollektor gut, aber kann
Genehmigungsprobleme nach sich ziehen.

KS auf Beton ist eine böse Wärmebrücke und da sollte man
was machen. Keller vorgesehen?
Vielleicht stellst Du mal besser den Energieausweis hier
anonymisiert hier ein, das man sich die Konstruktionen im
Detail ansehen könnte?

Grüsse

winni

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 12.02.2019 18:41:03
1
2750790
Manche Bauträger machen schon merkwürdige Dinge.

24 cm KS-Stein ist aus statischer Hinsicht absolut überdimensioniert und Geldverschwendung. Zudem reduziert sich bei gleichen Aussenmaßen die Wfl.

17,5 cm ist völlig ausreichend (ich habe schon einige MFH in 17,5er KS mit WDVS geplant/gebaut).

Das gesparte Geld wird in eine Perimeterdämmung, mind. 16 cm WDVS und eine Verglasung mit Ug 0,5 gesteckt (nicht verwechseln mit dem Uw-Wert).

Dann ist auch der nicht zeitgemäße H´T-Wert Vergangenheit und es gibt eine KfW-Förderung (zinsgünstiges Darlehen plus geschenktes Geld).

Bitte darauf achten, dass die Energieberaterin alle Wärmebrücken nachweist. Ein pauschaler Ansatz von 0,05 ist ohne Nachweis nicht zulässig.

Wozu soll das Abschätzen der HL gut sein? Für die Auslegung der FBH muss eh gerechnet werden.

Zu diesem hier noch:

"Fläche: 222 m^2 (Wobei offizielle Wohnfläche eher 140 qm + 70qm Dachboden, der ausgebaut werden soll, ist)"

Das ist keine Wfl.angabe sondern A_N - ein rein theoretischer Wert.

Für die HL-Berechnung müssen dann 210 m² angesetzt werden.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 12.02.2019 18:49:28
0
2750794
Wird ein Bau mit Gü sein dann bekommt der Erwerber keine Förderung

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.02.2019 18:54:35
0
2750800
Ja? Ist ja blöd.
Sackt der GÜ die ein, oder geht so gar nichts mit Förderung?

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.02.2019 19:06:26
0
2750806
Grundsätzlich scheint das doch zu gehen, aber da sackt wohl der freundliche
GU die Förderung ein?

"31. Wie muss der Antrag gestellt werden, wenn ein Neubau von einem Generalunternehmer oder Fertighaushersteller errichtet wird?

Hat man einen Fertighaus-Unternehmer oder einen Generalunternehmer mit der Errichtung eines Neubaus beauftragt, so gilt die Wärmepumpe selbst noch nicht als beauftragt, insofern der Vertrag mit dem Unternehmer nicht explizit ein förderfähiges Wärmepumpen-Modell benennt. Erst, wenn ein entsprechender Vertrag mit Nennung des Wärmepumpen-Modells geschlossen wurde, gilt dies als Auftragsbeginn , z.B. für die Innovationsförderung. Das heißt, der Vertrag mit dem Fertighaus-/Generalunternehmen darf schon vor der Beantragung der Förderung geschlossen werden, insofern er die o.g. Bedingungen erfüllt.

Generell dürfen auch Unternehmen, also Fertighaushersteller oder Generalunternehmer, selbst die Förderung beantragen. Sie sind jedoch nicht verpflichtet, die Förderung an den Käufer des Gebäudes weiterzugeben. Dies sollte ggf. vertraglich geregelt werden.

Beim Haus-Vertrag mit dem Fertighaushersteller oder Generalunternehmer sollte darauf geachtet werden, dass noch kein förderfähiges Wärmepumpen-Modell genannt wird. Ansonsten gilt dieser Vertrag bereits als Vorhabensbeginn und der Antrag auf Innovationsförderung muss vor Unterzeichnung dessen gestellt worden sein. Am besten wird zu einem späteren Zeitpunkt ein zweiter Vertrag nur für die Wärmepumpe verfasst, der das Modell benennt. So kann man den Antrag kurz vor dem Einbau der Heizung stellen.
"
https://www.waermepumpe.de/waermepumpe/foerderung/bafa-foerderung-fuer-waermepumpen/

Grüsse

winni

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 12.02.2019 19:25:38
0
2750816
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Normal sollte 17,5er KS reichen.


Hier in Erdbebenzone 3 ist Minimum 17,5 cm für die Außenwände vorgeschrieben. Geht also.

Bei der Außendämmung passt irgendwas nicht, wie andere schon bemerkten.
Ich befürchte dass das Haus mit Streifenfundamenten errichtet wird und über diese "Kühlrippen" ein bedeutender Wärmeverlust gegen Erdreich entsteht. M. m. nach gehören bei einem Neubau mindestens 14 cm CS 4000 oder ähnliches unter die Bodenplatte.

Verfasser:
ano302
Zeit: 12.02.2019 20:34:09
0
2750849
Ich werde nochmal beim Immobilienverkäufer nachfragen.
Für die hier Schreibenden vorab schonmal soviel aus der Baubeschreibung:

"Fundamente oder bewehrte Sohle nach stat. Berechnung; Sohle entsprechend dem Bodengutachten auf mit PE Folie abgedecktem Kies oder Betonsauberkeitsschicht."

"vollflächige Isolierung der Sohlplatte Erdgeschoss Wohnhaus mit einer Bitumenschweissbahn; Herstellung eines DIN gerechten Anschlusses im Übergang Bodenplatte/Aussenwände nach örtlichen Erfordernissen und Baugrundgutachten"

Die Bodenplatte ist Streifenfundament. Da ist nix von einer Dämmschicht zu sehen.

P.s. Ich bin jemand der sich der Endlichkeit unserer Rohstoffe bewusst ist und will lieber mehr Dämmen als unnötig Energie zu verbraten.

P.p.s Danke schonmal an alle für die guten Kommentare und die rege Diskussion.

P.p.p.s Ja, kein Keller

Verfasser:
HFrik
Zeit: 12.02.2019 21:18:04
0
2750870
Schau auch mal nach "Schwewdenplatte", eventuell für die Baufirma auch als "Zulieferteil".
Damit wäre die Dämmung nahc unten sauber gelöst. (Und die Fussbodenheiung des EG gleich mit drin)
Im Rest des Baus die BKA nicht vergessen....

Verfasser:
ano302
Zeit: 12.02.2019 21:54:36
0
2750888
Da hier auch das Thema Fenster kam: Sind 3-fach verglast, sollten also einen Ug von etwa 0.6 haben.

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 13.02.2019 07:56:24
0
2750958
Ug ist ja recht und schön und wie ist der Uw Wert?

Uw = für das ganze Fenster. Ug = Glas

Verfasser:
ano302
Zeit: 13.02.2019 09:59:28
0
2751026
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen

Im Rest des Baus die BKA nicht vergessen....


Ich vermute du meinst Betonkernaktivierung? Auf was muss man da achten?

Es gibt im Erdgeschoss und im 1. OG Fussbodenheizung und auf dem Dachboden einen Konvektor, da nur eine Holzdecke eingezogen wird.
Wir haben nach einer Betondecke gefragt und die Aussage war: "Machbar, kostet etwa 10000-15000 Euro weil die Statik neu berechnet werden muss."

Die Fenster sind noch nicht gesetzt, deshalb kenne ich noch keinen Uw Wert.

Was ist die beste Möglichkeit um Bilder/PDFs hier hochzuladen? Dann kann ich den Energieausweis noch anhängen, wobei ich eigentlich alle Angaben daraus auch hier gemacht habe (Aber vielleicht habe ich auch etwas übersehen).

Verfasser:
HFrik
Zeit: 13.02.2019 10:07:07
0
2751030
Bilder müssen auf einen externen Filehoster, welche immer seltener werden.

Ansonsten - BKA legt man zwischen den beiden Bewehrungsebenen ein un dbindet sie an der unteren Ebene fest, sie heizt dann das darunter ligenede Stockwerk mi, und über die Wände auch ein wenig das darüberliegende Stockwerk. Die Rohre werden mit grösserem Querschnitt gewählt (mindestens 20x2, eher 25x3) und in 30cm Abstand verlegt (weil der Beton wärme besser leitet und zudem viel dicker ist muss man nicht so eng verlegen wie in der Fussbodenheizung). Anschluss erfolgt nach oben in den Heizkreisverteiler des Stockwerks darüber. Beim herausführen ca. 50cm Schutzrohr drüberziehen, damit das Rohr an der sCharfen Betonkante nach dem Aushätren nicht einmal knickt.
Insgesamt kostet das, richtig gemaucht (und oft vom bauherren verlegt weil sonst für die Handwerker ungewohnt und ungern genmacht) nur die 3,3m Rohr je m, bei 0,8€/m dann 2,64€/m², was eine sehr preiswerte grossse zusätzliche Heizfläche ist, welcue gut ist für den Selbstregeleffekt und die Vorlauftemperaturen senkt. (Bei Wärmepumpen sehr wichtig, bei Gas- das heute eigentlich veraltet ist - auch noch wichtig).

Verfasser:
Exergie
Zeit: 13.02.2019 16:01:00
0
2751271
Zitat von ano302 Beitrag anzeigen
Ich bin jemand der sich der Endlichkeit unserer Rohstoffe bewusst ist und will lieber mehr Dämmen als unnötig Energie zu verbraten.


Du wärst gut beraten, wenn Du Bausachverstand, in Person eines Architekten oder
Bauingenieurs, an Deiner Seite hättest.
Der Bauträger will Dir z.Zt. ein 8/15 Haus verkaufen, welches auf dem Papier
gerade so die EnEV erreicht.
Außenwände für Einfamilienhäuser sollten auch einen Dämmwert haben, z.Bsp.
einen Porotonstein, gemauert im Dünnbettverfahren.
Auch die Bodenplatte, wie hier schon angesprochen, sollte gedämmt werden.

Rainer

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 13.02.2019 20:15:14
0
2751391
Zum ersten Teil volle Zustimmung.

Zum Thema Aussenwände gibt es drei "Philosophien".

Erste
Monolithische Bauweise mit sehr gut dämmendem Mauerwerksbildner = wenig Wärmeverluste, geringeres Wärmespeichervermögen

Zweite
Zweischalig (WDVS bzw. Vorhangfassade) mit schwerer Tragschale) = höhere Wärmeverluste, hohes Wärmespeichervermögen, wenig schwankende Innentemperaturen, höchster Schallschutz

Dritte
Wie Zweitens aber mit gut dämmender Tragschale = geringster Wärmeverlust

Ich habe alle drei Varianten geplant und ausführen lassen.

Die Bauherrschaft entscheidet das i.d.R. nach Sympathie für den Baustoff/das System und natürlich anhand der Kosten.

Gruss
Frank F.

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Wärmebedarf aus Energieausweis
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 13.02.2019 20:15:14
0
2751391
Zum ersten Teil volle Zustimmung.

Zum Thema Aussenwände gibt es drei "Philosophien".

Erste
Monolithische Bauweise mit sehr gut dämmendem Mauerwerksbildner = wenig Wärmeverluste, geringeres Wärmespeichervermögen

Zweite
Zweischalig (WDVS bzw. Vorhangfassade) mit schwerer Tragschale) = höhere Wärmeverluste, hohes Wärmespeichervermögen, wenig schwankende Innentemperaturen, höchster Schallschutz

Dritte
Wie Zweitens aber mit gut dämmender Tragschale = geringster Wärmeverlust

Ich habe alle drei Varianten geplant und ausführen lassen.

Die Bauherrschaft entscheidet das i.d.R. nach Sympathie für den Baustoff/das System und natürlich anhand der Kosten.

Gruss
Frank F.
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