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Foren
Nachträgliche Entkalkung Heizungssystem
Verfasser:
Holzleim
Zeit: 26.02.2019 13:19:17
0
2756591
Hallo zusammen,

Wir haben mit großer Wahrscheinlichkeit ein Problem mit zu hohem Kalkgehalt in unserem Heizungswasser.

Zur Erläuterung möchte ich zunächst gerne kurz unsere Anlage beschreiben:
- Pufferspeicher von Consolar; Volumen 2200l Heizungswasser; Warmwasseraufbereitung über Durchlauf-Wärmetauscher-Spirale; Anbindung Solarthermie über Wärmetauscher-Spirale im Puffer-Speicher; beides Spiralen Kupferrohr
- Wasserführender Holzscheit-Ofen Walltherm von Wallnöfer; direkt an Heizungswasser angeschlossen
- ca. 20m² Röhrenkollektoren mit separatem Solarkreislauf, der auf Wärmetauscher-Spirale im Consolar Puffer-Speicher wirkt
- Ein gemischter Heizkreis der auf Wandflächen-Heizungen arbeitet
- Zweiter gemischter Heizkreis für Heizkörper im Bad
- Heizungssteuerung über UVR1611 von TA, dadurch sehr viele Sensoren an allen wichtigen Stellen; an Solarkreislauf Wärmemengenzähler
- Baujahr 2010

Es trat nun über die letzten Jahre folgender Effekt auf:
Bei gleicher Leistung, die von der Solarthermie-Anlage in den Pufferspeicher eingetragen wird, (über die im Pufferspeicher liegende Kupferspirale) stieg die Temperaturdifferenz
zwischen Pufferspeicher-Wasser (im Bereich des Solarwärmetauschers) und Rücklauf-Temperatur des Solar-Wassers immer mehr an.
Mit anderen Worten gesagt kann der Solarkreislauf seine Leistung immer schlechter in den Pufferspeicher abgeben; das wieder zu den Kollektoren hochgehende Wasser ist immer heißer geworden.
Dies führt nun bei hoher Sonneneinstrahlung ständig zum Solaranlagen-Stillstand wegen Übertemperatur an den Kollektoren.
Anfangs hatte das den Pufferspeicher verlassende Solar-Wasser eine Temperatur nur wenige Grad über der des Pufferspeicher; mittlerweile sind es > 30 Grad.

Eine ähnliche, aber weniger extreme Beobachtung konnten wir beim wasserführenden Holzofen machen.
Hier nahm über die Jahre die Temperatur des heißen, den Ofen verlassenden Wassers leicht zu, ebenso die Temperatur des den Ofen verlassenden Abgases.

Beide Beobachtungen lassen sich gut damit erklären, dass sich wahrscheinlich um die Kupferspirale des Solarwärmetauscher im Pufferspeicher Kalk abgelagert ab wir auch in gewissem Maße evtl. im Wärmetauscher des Holzofens.
Die Ablagerungen am Solarwärmetauscher führten wahrscheinlich auch zu einem selbstverstärkenden Effekt, da durch die zunehmend höher werdenden Temperaturen an dieser Stelle auch die Kalkabscheidung zunahm.

Wir haben in unserer Region hier leider einen recht hohen Trinkwasser Härtegrad (ca. 25°dH).
Die Heizungsbau Firma, die uns damals die Anlage befüllte, hatte aus unserer Erinnerung heraus wahrscheinlich nur einen Teil der ca. 2500l durch eine Entsalzungspatrone aufbereitet;
ein ungewisser Anteil ist wahrscheinlich ohne Entsalzung eingefüllt worden.

Unsere primäre Frage an dieser Stelle ist:
Kann durch eine nachträgliche Entkalkung unseres Heizungswassers die Ablagerung des Kalkes am Solarwärmetauscher und evtl. auch im Wärmetauscher des Ofens langsam wieder rückgängig gemacht werden?
Wird der ausgefallene Kalk also vom entkalkten Wasser langsam wieder gelöst?
Die Entsalzung-Patrone soll dann so lange im Heizungskreislauf verbleiben, bis die Ablagerungen alle wieder in Lösung gegangen sind und anschließend von der Entsalzungs-Patrone „aufgesaugt“ wurden.
Abschließend muss dann noch einmal der PH Wert kontrolliert werden, da ja wahrscheinlich CO2 noch zuviel im Wasser ist.

Ich hatte mit Absicht nicht an eine Vollentsalzung gedacht, sondern an eine in den Heizungsumlauf gebrachte Teil-Entsalzungs-(Entcarbonisierungs-)Patrone.
Nach dem Prinzip:
Härtebildner wie Calciumcarbonat (CaCo3) und Magnesiumcarbonat (MgCO3) werden bei der Teilentsalzung/ Entkarbonisierung herausgenommen.
Bei Wasserenthärtungsanlagen werden härtebildende Kationen gegen Natrium-Ionen (Na+) ausgetauscht.
Dagegen werden diese bei der Teilentsalzung durch Wasserstoff (H+)- und nicht durch Natrium-Ionen (Na+) ausgetauscht.
Aus der Carbonathärte entsteht dadurch Kohlensäure (H+ und HCO3 = H2CO3).

Indem in der Patrone bei Entfernung des Ca dann immer wieder neues CO2 entsteht, müsste dieses dann ja auch wieder neuen, abgelagerten Kalk in Lösung bringen können.

Es wird also eine ständige Nach-Entsalzung durchgeführt, um den wieder gelösten Kalk aus dem Heizungssystemzu entfernen.

Evtl. müsste auch am Anfang (evtl auch zwischendurch?) gezielt CO2 ins System gegeben werden um die Ablagerungen in Lösung zu bringen???

Zumindest würde uns ein solches Verfahren deutlich einfacher und günstiger erscheinen als eine Entfernung des Kalk per Säure.
Unserer Vorstellung nach müsste zum gezielten Entkalken per Säure doch wahrscheinlich das gesamte Volumen Heizungswasser zunächst abgelassen werden, dann mit Entkalkungsmedium befüllt,
und schließlich noch gründlich das Entkalkungsmedium wieder ausgespült werden. Trifft das in etwa zu?

Da wir gegenüber der damals ausführenden Heizungsbau-Firma mit größter Wahrscheinlichkeit keine Gewährleistunsansprüche mehr geltend machen werden können, müssen wir alle Kosten voraussichtlich selber tragen.

Auf jeden Fall möchten wir uns bereits im Voraus für jegliche Antwort bedanken,
Mit freundlichen Grüßen,
Thomas und Silvia Esser

Verfasser:
Reggae
Zeit: 26.02.2019 14:07:19
0
2756626
Wie wäre se dann mal mit einfachem nachmessen?

Verfasser:
Holzleim
Zeit: 28.02.2019 19:15:37
0
2757480
Nachmessen des Kalk-Gehaltes?
Das könnten wir sicher mal machen, allerdings bin ich so gut wie sicher, dass zumindest der Solarwärmetauscher einen dicken Kalk-Mantel haben wird, da das Verhalten sehr deutlich ist.
Uns interessiert primär die Frage, ob man den Kalk auf "sanfe" Weise, also durch nicht durch Einsatz von konzentrierter Säure sondern durch die Lösungswirkung von kalkfreiem Wasser (+ leichter CO2 Überschuss) wieder wegkriegen kann.

Danke und Grüße,
Thomas

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 01.03.2019 07:23:55
0
2758568
Hallo

jede Säure löst Kalk..... Starke Säure viel, schwache Säure wenig......

Aber Dein 2200 Liter Pufferspeicher ist mit Heizungswasser gefüllt...... dieses sollte einmal seinen Kalk an den heissesten Stellen ablagern und dann ist Schluß.

Dauerhaft und ständig fällt Kalk nur bei Frischwasser aus wenn die kritische Temperatur überschritten wird.

ciao Peter

Verfasser:
Holzleim
Zeit: 14.03.2019 13:53:48
0
2763793
Hallo Peter,

ich denke auch nicht, dass jetzt immer noch Kalk am Solarwärmetauscher abgelagert wird, dieser Prozess ist wahrscheinlich inzwischen weitgehend abgeschlossen.
Mir geht es darum: Wie krieg ich den jetzt wieder da weg?

Viele Grüße,
Thomas

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