Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Neubau KfW 40 plus
Verfasser:
schiss
Zeit: 04.07.2020 22:30:26
0
2982949
Moin, wir bauen ein KfW 40 plus Einfamilienhaus mit 220qm auf 2 Etagen plus Spitzbogen. Unsere Heizlast liegt bei ca. 9,5kw bei -11 Grad. Es wird eine Wärmepumpe von Brunner, inkl PV Anbindung und ein wasserführender Ofen soll her. Hier entweder der BSO 05 mit 12kw oder BSO 04 mir 8kw. Ist das mit den Öfen zu überdimensioniert oder welchen würdet ihr empfehlen?

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 04.07.2020 22:50:30
5
2982957
Die Wahrheit?
Ein KfW40+ EFH verträgt keinen Ofen!

Die Gesamtkosten von ab ca 25000 € (Ofen, Kaminzug, Anbindung an Heiztechnik, Pascalwächter ...) rechnen sich keineswegs gegen die seltene Illusion der holden Schönheit auf dem Bärenfell.

Verfasser:
crink
Zeit: 04.07.2020 23:14:23
2
2982964
Moin,

die Heizlast klingt viel zu hoch für kfw40, es sei denn, es sind riesige Fensterflächen geplant. Wie wurde die Heizlast festgestellt? Bitte kontrolliere anhand der EnEV-Heizlastabschätzung, ob da noch was zu retten ist.

Ofen wasserführend lohnt sich meistes nur, wenn Du kostenlos Holz bekommst und den Ofen sehr viel nutzen wirst. Meiner Meinung nach passt viel besser ein Ofen ohne Wassereinbindung mit sehr wenig Leistung und viel Speichermasse in einen Neubau.

Die WP sieht ganz gut aus, im JAZ-Rechner ist die JAZ 4,5 erreichbar, mit der 35% der Investitionen in Heiztechnik durchs BAFA förderbar sind. Dazu brauchst Du allerdings eine sehr gute Auslegung der Fußbodenheizung (30/26 Grad Vorlauf/Rücklauf). Der in Kombination mit der WP angebotene Hydraulikturm enthält einen Trennspeicher für den Heizkreis, der senkt die Effizienz. Lieber direkt von der WP in die Fußbodenheizung, notfalls mit Überströmventil oder besser mit mehreren dauerhaft offenen Heizkreisen.

Ein Ringgrabenkollektor passt nicht in den Garten? Der in Kombination mit Sole-WP bietet mit etwas Eigenleistung sehr kostengünstige Wärme auch bei arktischen Temperaturen und ist in jedem Fall BAFA-fähig.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 04.07.2020 23:27:40
1
2982970
Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen
Die Wahrheit?
Ein KfW40+ EFH verträgt keinen Ofen!

Die Gesamtkosten von ab ca 25000 € (Ofen, Kaminzug, Anbindung an Heiztechnik, Pascalwächter ...) rechnen sich keineswegs gegen die seltene Illusion der holden Schönheit auf dem Bärenfell.


Grundsätzlich ja, im speziellen nein. Es gibt grundöfen, welche in der zweiten Schicht Kupferrohre haben. Damit ist es durchaus möglich ein Feuer „zu sehen“ und die Wärme im Haus oder der BKA zu lagern...

Aber das wird keiner von der Stange anbieten, leider...

Und Brunner ist für sehr gute Holzfeuertechnik bekannt, aber nicht für WP...


Grüße

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.07.2020 23:33:18
4
2982973
Hi,

sorry, das ganze Konzept ist in meinen Augen völlig daneben
und es macht mich sauer, wenn Du in diese Richtung beraten
wurdest?

Eine 3-13 kW Wärmepumpe für ein KfW40-200m2 Haus ist
totaler Unsinn.

Wer diese Heizlast ausgerechnet hat hat keinen Plan.
Die tatsächliche Heizlast dürfte bei unter 5 kW liegen, mit Warm-
wasser und das ist noch sehr vorsichtig geschätzt.
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/199288/Auslegung-wieviele-kW-braucht-die-WP

Hier lässt sich auf der Heizungsseite sehr viel Geld, gegenüber dem
angedachten Konzept, sparen.
Es macht keinen Sinn sehr gut zu dämmen, mit Lüftung mit Wärme-
rückgewinnung, um dann so eine Technikarmada auf den kleinen
Wärmebedarf loszulassen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 04.07.2020 23:35:50
1
2982976
Spart euch das geld für Ofen, Schornstein, Druckwächter und investiert das direkt in ein e Auto.
Mit der PB habt ihr einen super passenden Stromabnehmer.

Bei einem Ofen darf man nicht vergessen:

- man wird nicht jünger
- wie lange kommt man günstig an Holz
- hat man beruflich bedingt immer Zeit zum Holz machen, lagern
- hat man ausreichend Platz für Holzlagerung
- sind einem die regelmäßigen Schornsteinfeger kosten bekannt?
2* im Jahr kehren a 35€. (Also 70€)
Alle 4 Jahre Feuerstättenbeschau (ca. 100-150€).

Den Basisinvest muss man auch ansprechen:
- Schornstein mit Luftzug (3500€)
- guter Druckwächter (1000€)
- Abnahme Schornsteinfeger (100€)
- Ofen mit ext. Luftzufuhr (Passivhaus geeignet)
2000€ bis nach oben hin keine Grenzen.
Für den Invest von geschätzt mind. 6500€ solltest du jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte lang den Strom eurer Wärmepumpe bezahlen können.

D.h. ihr könntet auch durchaus im Winter ein, zwei grad höher drehen, damit ihr es warm habt.... Wobei es im Passivhaus keinerlei Zug Erscheinungen mehr gibt, wie in vielen alten Häusern....

.......

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 04.07.2020 23:52:46
0
2982982
Moin,

Damit mich hier keiner missversteht: geringe Heizlast und Holzkamin ist nicht simple und wird mit steigendem energetischem Standart anspuchsvoller und immer mehr ein (teueres) Hobby..

Nur pauschal zu sagen: es geht nicht ist falsch, genauso wie ein Ofen von der Stange...

Wenn man davon ausgeht, dass solche Dinge von Emotionen getrieben sind und meist lieblos geplant werden, dann werden sie am Ende auch keinen Spaß machen...

Und da bin ich bei meinem Vorrednern: dann lieber auf eine gute WP mit sinnvollen Heizflächen und den Kamin zB in den Wintergarten oder das entsprechende Kaminzimmer...

Grüße

Verfasser:
schiss
Zeit: 05.07.2020 07:26:43
0
2983007
Moin, vielen Dank für die vielen informativen Antworten.
Die pauschale Heizlast wurde vom Energieberater mit 8,8kw ohne Warmwasser benannt. Eine genaue Berechnung liegt mir leider noch nicht vor.
Wir finden das Brunner System mit der BHZ und dem Systemspeicher mit 1000l sehr interessant. Man kann alles ganz genau einstellen, wann über den Ofen das Wasser erwärmt werden soll, wann eventuell über den Heizstab, wenn es viel PV Strom gibt.
Die Bedenken sind, dass es bei zu niedrigen Temperaturen nicht genügend Warmwasser geben könnte. Ein Kamin/Ofen wäre sowieso ganz nett, warum dann nicht wasserführend.
Das waren/sind so die Gedanken.

Kann die reale Heizlast so viel weniger sein, als der pauschal errechnete Wert.

Wir sind ein 5 Personen Haushalt.

Verfasser:
schiss
Zeit: 05.07.2020 07:55:04
0
2983011
Nachtrag:
Hab die Heizlast eben nochmal mit dem genannten Tool berechnet. Die Daten habe vom Energieberater übernommen. Ich komme hier auf 5,7-6,1kw, je nachdem wie warm ich es haben möchte.
Die Wärmepumpe bringt 6,85kw bei -11 Grad.
Also wäre der Ofen nur als nettes warmes Schmuckstück anzusehen? Wobei man dadurch natürlich auch die Wärmepumpe entlasten würde, oder?

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 05.07.2020 08:15:07
0
2983016
Moin,

Der Ofen entlastet natürlich, aber am Ende ist er ein Hobby. So solltest du es sehn und das ist auch nicht schlimm. Ob ich dann zB eine Abbrandsteuerung für mein Hobby brauch, muss jede selber wissen.

Die Kunst ist, denn Ofen möglichst einfach und ohne negative Auswirkungen (Fenster auf weil zu warm etc) zu integrieren.

Wasserführend ist sicher eine Möglichkeit, aber macht die Hydraulik kompliziert. Alternative ist ein Kamineinsatz als Hypocausten gebaut aus Schamotte und ein entsprechend offene Wohnkonzept. Habe das bei mir (kein KFW Haus, Altbau) realisiert. Mein Einsatz bringt fast 14kw (mehr als die doppelte Heizlast, kleinster Panoramaeinsatz von Brunner) und die Hälfte davon gehen erstmal in die 1,4t Schamotte. Es wird warm, aber es ist OK und erst nach 2-3 Stunden muss man mal durchlüften.

Aber: wenn ich das Ding nicht selbst gebaut hätte, wäre das mit ca 30tsd Euro zu Buche geschlagen... so waren es „nur“ ca 9tsd Euro.

Die Heizlast klinkt schon eher plausibel, wobei ich bei 180m2 real 6,5KW bei NAT -10 habe. (Altbau 1980, 180m2, Wände 0,45/ Dach 0,21/ Fenster 0,7) und mit der WP solltest du da nicht drüber kommen, da sich das negativ auf die untere Modulationsgrenze der WP auswirkt.

Evtl mal eine thermische Simulation in ubakus.de machen.

Grüße

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 05.07.2020 10:01:17
1
2983076
Je besser ein Haus gedämmt ist, umso geringer ist der Wärmebedarf. - Das ist jetzt keine Neuigkeit.
Aber: Eine Auslegung nach den tradierten Verfahren führt da regelmäßig zur Überdimensionierung des Wärmeerzeugers. Der Gedanke zeitweilig die so ausgelegte WP runterzufahren und die Wärme ersatzweise durch einen gleich dimensionierten Ofen bereit zu stellen führt unweigerlich zu einem Überangebot an Wärme, d. h. Fenster auf.

Noch gravierender ist das übermäßige Wärmeangebot in der "Übergangszeit", weil sich ein Ofen nicht beliebig auf kleiner Flamme betreiben lässt.

Auch ich hatte einen Ofen für mein Passivhaus gewünscht. Nach allem Rechnen kam heraus, dass ich selbst bei Normaußentemperatur höchstens 2,6 kW benötigen würde. Ein Ofenhändler konnte mir zu der Problemstellung nur lapidar empfehlen "Dämmen Sie weniger!" Genau das wollten wir nicht. Also verabschiedeten wir uns von dem Ofen.

Im KfW40+, Passivhaus und auch im Sonnenhaus tritt die Einflussgröße Wärmeerzeuger (WP, ...) hinter anderen Einflüssen stark zurück. So kann man alleine über Beschattung und Lüftungsverhalten die Temperierung wesentlich und ausreichend beeinflussen. Die Heizperiode reduziert sich auf die Monate Dezember bis Februar!

Mir glaubt keiner, dass ich letzten Winter lediglich 343 kWh für 412 m² EBF aufgewändet habe (zzgl. WW).
Was wollte ich da mit einem Ofen?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 05.07.2020 10:12:10
2
2983078
Zitat von schiss Beitrag anzeigen
Nachtrag:
Hab die Heizlast eben nochmal mit dem genannten Tool berechnet. Die Daten habe vom Energieberater übernommen. Ich komme hier auf 5,7-6,1kw, je nachdem wie warm ich es haben möchte.
Die Wärmepumpe bringt 6,85kw bei -11 Grad.
Also wäre der Ofen nur als nettes warmes[...]



Genau das ist es....

Du kommst aus einem Altbau und sagst "Heizung.. natürlich wichtig...viel Energie...überall muss es warm sein.... Bloß nicht frieren"

Und du vergisst dass deinen Neubau neu gedämmt ist.

6kW Heizlast.... 2 3kW Heizlüfter.,... Die brauchst du.... Bei - 12/-14 Grad.

Bei 0 reicht ein Heizlüfter...

Um mehr geht es nicht.


Natürlich....FBH und Wärmepumpe bringt die Wärme eleganter ins Haus und eine FBH bekommst du nie billiger als im Neubau.

Aber dann hört es eben auf.... Auf diesen Mini Bedarf dann mit PV / Holz / Wasserführung und Puffer zu schießen..,.,

Ist wie die Garage mit 4 Autos...... Dem 7 Sitzer falls man viel wohin will....dem Van für den Großeinkauf....den Golf für normal und den Kleinwagen wenn man Brötchen holt.

Und nun erklärst du dem Nachbarn das man bei 4 Autos noch spart weil jedes seinen Sinn hat ;-)

Verfasser:
schiss
Zeit: 05.07.2020 10:51:21
0
2983101
Ok,
also würde die Wärmepumpe alleine vollkommen ausreichen.
Aber der Speicher mit 1000l ist doch für 5 Personen sinnvoll. Oder was könnt ihr mir hierzu sagen?
Wenn nun mal alle hintereinander duschen wollen, muss das warme Wasser doch irgendwo herkommen.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 05.07.2020 10:52:01
0
2983103
Die reale heizlast ist eigentlich immer niedriger als ein der normalen Berechnung.
Gerade beim Passivhaus.
Und dafür gibt es eigentlich die heizlast nach Passivhaus-Prinzip.
Letzlich wird dort realitätsnaher gerechnet inkl. Interner Wärmegewinne (wie Anwesenheit von Personen, Haushaltsgeräten - kochen/backen).
Solarer Strahlung etc..

Meist kann man pauschal sagen, das die reele heizlast 10-20% niedriger ist als die berechnete. :-)
Und zugleich muss einem klar sein was der Wert bedeutet.
Diese Heizleistung müsste die Wärmepumpe bei der Auslegungstemperatur bringen, damit das haus warm ist.
Jetzt müsste es diese Auslegungstemperatur aber gerade um Passivhausumfeld erstmal über mehrere Tage haben, damit sich eine unterdimensionierte WP bemerkbar machen würde.
Von daher - muss man sich da überhaupt keine Sorgen machen.


1000 Liter WW Speicher bei 5 Personen.
Nur für ne WP (ohne Solar oder Holz) halte ich für zu große.


Da wäre ich Jetzt eher bei 400-500liter.
Wir haben 400 Liter mit einem grossen Wärmetauscher und sind zu viert.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 05.07.2020 11:17:52
2
2983113
Zitat von schiss Beitrag anzeigen
Ok,
also würde die Wärmepumpe alleine vollkommen ausreichen.
Aber der Speicher mit 1000l ist doch für 5 Personen sinnvoll. Oder was könnt ihr mir hierzu sagen?
Wenn nun mal alle hintereinander duschen wollen, muss das warme Wasser doch irgendwo herkommen.



Das musst du entscheiden auch in Hinblick auf die Umwelt und Hygiene.

Ist es bei euch gesetzt das alle 5 immer hintereinander duschen oder möchtest du es nur "KÖNNEN" ??

Wenn es eher selten vorkommt und du es nur "können "möchtest nimmt man sich einen solartauglichen Durchlauferhitzer und klemmt den hinter einem 300L Warmwasserspeicher.

Für 1-2 Personen reic ht der dicke und hat man dann eine passende Pause kann er Person 3-4 Bedienen... dann wieder Pause und die 5

Müssen alle 5 direkt hintereinander duschen in einer Abfertigung übernimmt gleitend der Durchlauferhitzer und erhitzt soviel Wasser wie der Geldbeutel hergibt,

Verfasser:
crink
Zeit: 05.07.2020 11:28:31
1
2983117
Moin,

bei ca. 6 kW Heizlast auf dem Papier (in der Realität dann um die 5 kW) bitte unbedingt eine kleinere WP mit niedriger unterer Modulationsgrenze einsetzen. Wenn die WP von höchstens 2 bis maximal 5 oder 6 kW moduliert, dann wäre die WP passend.

Ein WW-Speicher mit 300 l Inhalt passt normalerweise sehr gut zu 5 Personen, es sei denn, Wasserverschwendung (Zirkulation, Regendusche, Riesenwanne, ...) ist geplant.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
winni 2
Zeit: 05.07.2020 13:22:47
1
2983176
Der pauschale Wert ist nach der alten Faustformel 40 Watt/m2/Wohnfläche,
mal 220 m2 gerechnet.
Das taugt nicht für ein sehr gut gedämmtes Haus.

Kannst Du mal die in die Heizlastabschätzung eingetragenen Werte und
die Postleitzahl Deines Standortes nennen?

Grüsse

winni

Verfasser:
schiss
Zeit: 05.07.2020 13:57:03
0
2983197
Gebäudevolumen 903
wärmeübertragende Umfassungsfläche 633
Transmissionswärmeverlust 0,23
Temperatur 21 Grad
5 Personen
-11 Grad bei uns
Zentrale KWL

Verfasser:
winni 2
Zeit: 05.07.2020 14:09:42
0
2983202
Da komme ich in der Heizlastabschätzung mit 5 Personen Warmwasser
auf 5,532 kW?

Die - 11 Grad könntest Du hier, falls noch nicht geschehen, überprüfen:
https://www.waermepumpe.de/normen-technik/klimakarte/

Wie wurden die Wärmebrücken verrechnet?

Die reale Heizlast, unter Berücksichtigung interner und solarer Wärme-
gewinne, liegt unter 4,5 kW, da würde schon die im Forum viel
besprochene sehr preiswerte 5 kW Panasonic Luftwärmepumpe
"Geisha" reichen...

Grüsse

winni

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 05.07.2020 15:23:51
0
2983224
Moin,

Die Erkenntinse aus den Passivhausbereich sind ja nun keine Rocket Sience und gelten witziger Weise sogar in meiner 1980er Hütte...

Warum werden Bauherren darauf nicht hingeweisen und ihnen zumindest die Chance geben (von mir aus gegen Aufpreis) ein vernüftige Auslegung ihres Haus zu erhalten.

Mein Tip:

Einen Abende hinsetzten und anstatt über die Fugenfarbe der Fliesen im HWR zu sprechen (sorry für den Sarkasmus):

- ubakus.de besuchen und registirieren,
- Aufbau der Aussenflächen eingeben
- Evtl die Fenster berechnen
- die thermische Simulation machen.

Dann hast du Fakten und wesist, wo evtl noch Dämmtechnisch einfach was zu holen ist.

Aber wie winni schon gschätzt hat: Ich würde mich sehr über mehr als 5kw reale Heizlast wundern...

Zum WW: Meine Favorit 500l Speicher auf 45°C, Friwschwasserstation und solare DLE (wegen Komfort und Backup). So wird meine aktuelle Zirkulation jetzt auch ersetzt werden..

Grüße

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 05.07.2020 15:32:04
0
2983230
Aber da wären wir wieder beim Problem.

Eine Geisha + WW Speicher kostet 3000 Eur... Mit Kleinkram 3500 Eur

Ich denke der Architekt hat zusammen mit dem Brunner Prospekt unsere Threadersteller schon auf 20000 bis 30000 Eur eingenordet...

Mit dem Hinweis "das lohnt sich ... Sie sind dann multi kulti autark unterwegs"

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 05.07.2020 15:50:58
1
2983240
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Aber da wären wir wieder beim Problem.

Eine Geisha + WW Speicher kostet 3000 Eur... Mit Kleinkram 3500 Eur

Ich denke der Architekt hat zusammen mit dem Brunner Prospekt unsere Threadersteller schon auf 20000 bis 30000 Eur eingenordet...

Mit dem Hinweis "das[...]


Ich gehe bei dem Holzheizungshersteller eher davon aus, dass diese Lösung allein schon 40t€ kostet.
Ontop der Schornstein+Druckwächter.

Brunner (lasse mich eines besseren belehren) kauft die WP sicherlich nur ein, da hier das Know-how fehlt.
Was mich zur nächsten Frage führt, wie gut der Service aufgestellt ist geschweige wie gut er ist im Falle eines Falles? Ich glaub nicht dass das Servicenetz von Brunner dazu ausreicht. Kommt da dann der eigentliche hersteller der Wärmepumpe?


Und was ist sinnvoll daran, den ganzen Sommer über einen völlig überdimensionierten WWSpeicher aufzuheizen mittels Wärmepumpe, nur um im Winter einen ausreichend grossen Speicher zu haben, wenn man mit Holz heizt.... Das widerspricht sich leider.
Das heißt nicht fisch, nicht Fleisch, und das zu einem hohen Invest...

Würde ich ehrlich gesagt von Abstand nehmen.
Das selbe Geld reicht locker für Erdwärmebohrung+sole-WP aus.
Oder für ne gute modullierende Luft WP + "Geldreserve" durch die Ersparnis.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 05.07.2020 16:02:56
0
2983246
Wer unbedingt eine Holzheizung möchte dem empfehle ich ein unabhängiges Backup.

Ob man dann Kleinspeicherofen (Tonwerk Lausen usw ) oder Specksteinöfen mit >500kg Masse einsetzt bleibt einem selber überlasssen.

die 3 - 10000 Eur sind dann eben "Hobby" aber man benötigt für das Backup dann keine Steuerung / Speicher / Puffer...... Fällt der Strom aus und draußen weht der Schnee vorbei macht man den Speicherkamin an und freut sich

ggf wird es im letzten Zimmer nach 7 Tagen nur noch 15 Grad, aber im Wohnzimmer sind es 24.

Besser als "Die Lösung" welche im Notfall sagt... Bloß nicht anmachen Überhitzung droht"

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 05.07.2020 21:05:54
0
2983378
Moin,

Würde die Brunner Lösung auch eher bei 40tE sehn, wobei gerade beim Kaminbau echt zugelangt wird:

Mein Panoramaeinsatz vom Brunner hat 6.500Euro gekostet, dazu dann aufgebaut, unverputzt und mit Kaminbauplatten eingehaust ohne Zugsanierung... sprich ohne Wärmespeicher und den hässlichen Luftauslässen hatte das Ganze dann 28.000Euro gekostet. Die haben einen an der Klatsche...

Grüße

Verfasser:
TiKa76
Zeit: 06.07.2020 08:27:13
0
2983461
Wahnsinn was ihr da alles verbaut !
Ich habe einen wassergeführten Pelletofen für 3500 EUR und Puffer 1000 L verbaut.
Man hat sichtbare Flamme im Raum, keinen Dreck und Ruß und das ganze ist auch noch komplett el. zeit bzw. temperaturgesteuert.
WW wird auch mit erzeugt und FBH über Puffer gespeißt ...
FERTIG

Aktuelle Forenbeiträge
ploppy79 schrieb: Hi, danke für die Tipps... mein Gehirn arbeitet sich so langsam da durch. - D.h. in Deiner Variante können die beiden Geishas separat den Heizkreis bedienen ohne Puffer direkt. - Der Hygienespeicher...
Kala Nag schrieb: Dass ein vollständiger Wasseraustausch im Speicher vor Legionellen schützt, ist ein Mythos, der auch in dem von Dir zitierten DVGW-Bericht widerlegt wird. Auch ich persönlich musste diese Erfahrung leider...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
Website-Statistik

Neubau KfW 40 plus
Verfasser:
TiKa76
Zeit: 06.07.2020 08:27:13
0
2983461
Wahnsinn was ihr da alles verbaut !
Ich habe einen wassergeführten Pelletofen für 3500 EUR und Puffer 1000 L verbaut.
Man hat sichtbare Flamme im Raum, keinen Dreck und Ruß und das ganze ist auch noch komplett el. zeit bzw. temperaturgesteuert.
WW wird auch mit erzeugt und FBH über Puffer gespeißt ...
FERTIG
Weiter zur
Seite 2