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Öltank Wiederkehrende Prüfpflicht
Verfasser:
SvensonXXX
Zeit: 15.10.2020 18:00:49
2
3025111
Hallo Leute,

hier ist was los zum Thema "Öltank-Prüfung" ... echt ... ohne Wort ... :-(

Standort:
Stadt Wolfsburg
Niedersachsen
kein Wasserschutzgebiet
(mein Beitrag bezieht sich auf verschiedene mir bekannte Kellertanks)

Hier ist doch der Stadt (Wasserbehörde) mal eingefallen, dass ja alle Haushalte mit Ölheizung mal angeschrieben werden müßten, weil keine Abnahme der Öltanks erfolgt ist/wäre.
Tanks, die teilweise 20-40 Jahre alt sind.... die müssen jetzt eine "Erstprüfung" bekommen.
Soweit so gut. Da hat die Behörde wohl das Recht zu.
Also schlau gemacht: Wenn Tanks noch iO aussehen, dann technisch alles nachrüsten, was es vor 20-40 JAhren noch nicht gab.
Antiheberventil, Umbau auf "Ein-Strang" .... und zack .... die ersten 200€ weg
Dann eine hochgenaue TÜV-Prüfung .... die nächsten 200€ weg...

Ergebnis hier in meinem Fall:
Die 1985 Eingebauten Kunststoff-Öltanks befinden sich in erstaunlich gutem Zustand und sind unbeanstandet abgenommen.

Aaaaaaaber. 3 Wochen später ein neuer Brief der Wasserbehörde!

mit folgendem Wortlaut (etwas verkürzt):
"Anordnung wiederkehrende Prüfpflicht ... gemäß §46 Absatz 4 der Verordnung über Amlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

Auf Grund des Alters ihrer Tanks ist die Standsicherheit nicht mehr nachgewiesen. Um eine etwaige Materialermüdung frühzeitig erkennen zu können ... wird eine wiederkehrende Prüfpflicht alle 30 Monate angeordnet!"

Ruuuuuumms ... wie geil ... wozu hatte ich denn den TÜV für 200€ da???


MEINE Nachfrage dann bei der Behörde:
"Sehr geehrte Frau XXXX,

bitte erläutern Sie mir doch ausführlich, wie die Prüfpflicht „Alle 30 Monate“ zu Stande kommt!
Gemäß der Verordnung §46 Absatz 4 erkenne ich nur einen Prüfintervall von 5 Jahren.
Ggfs. bitte ich um Korrektur des letzten Schreibens (Anordnung).

Mit freundlichen Grüßen"

Antwort der Behörde:
"Sehr geehrter Herr,

außerhalb von Schutzgebieten sind oberirdische Tanks mit einem Lagervolumen < 10 m³ (entspricht der Gefährdungsstufe B) gemäß § 46 Absatz 2 in Verbindung mit Anlage 5 Zeile 3 Spalte 2 der AwSV nur einmalig bei Inbetriebnahme zu prüfen.

Die Tanks werden allerdings nicht ausschließlich aufgrund ihres Zustandes bewertet, sondern auch das Alter spielt bei Kunststofftanks eine wichtige Rolle. Hintergrund ist, dass der Bundesverband Lagerbehälter e.V. im Juli 2015 darauf hingewiesen hat, dass Heizöltanks aus Kunststoff auf einen sicheren Betrieb von etwa 30 Jahren ausgelegt seien. Nach Empfehlung der Hersteller sollten diese Behälter nach Ablauf von 30 Jahren ersetzt werden. Die Sachverständigen sind eigentlich dazu angehalten, Sie auf diesen Umstand hinzuweisen.

Bei PE-Behältern, die älter als 30 Jahre sind, aber noch keine alterungsbedingten Anzeichen aufweisen, kann die Anlage weiter betrieben werden unter der Bedingung, dass diese gemäß § 46 Absatz 4 AwSV zukünftig wiederkehrend geprüft wird. Um sicherzustellen, dass beginnende Verformungen/ Versprödungen/ Rissbildung rechtzeitig erkannt werden, ist hier eine verkürzte Prüffrist von 30 Monaten vorgesehen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Tankanlage über einen ausreichenden und technisch einwandfreien Auffangraum verfügt.

Sollten Sie noch weitere Informationen zu dem Thema benötigen, setzen Sie sich gerne mit mir in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen"


DA geb ich mich doch SICHER nicht mit zufrieden:
ANTWORT von mir;
"Sehr geehrte Frau XXX,

Bitte senden Sie mir entsprechendes Dokument in dem die „verkürzte Prüffrist von 30 Monaten“ beschrieben bzw. geregelt ist!
Danke

MFG"


ANTOWRT der Behörden-Dame:
"Sehr geehrter Herr,

eine wiederkehrende Prüfpflicht anzuordnen bzw. eine kürzere Prüffrist zu bestimmen, liegt im Ermessen der zuständigen Wasserbehörde und wird im Einzelfall nach dem Vorsorgegrundsatz entschieden. Die Häufigkeit der Überprüfungen ergibt sich aus dem Risiko, das von der Anlage ausgeht. Das Risiko wiederum hängt davon ab, welche Materialien (z.B. Kunststoffe wie Polyethylen) eingesetzt wurden und inwieweit diese einem Alterungsprozess (z.B. Versprödung) unterliegen. Nach sorgfältiger Prüfung des Sachverhaltes wird ein verkürztes Prüfintervalls aufgrund des Alters der Tanks im Sinne des vorbeugenden Gewässerschutzes für erforderlich und verhältnismäßig gehalten. Die regelmäßige Prüfung durch den Sachverständigen soll sicherstellen, dass die Anlage dauerhaft in einem Zustand bleibt, der ein Auslaufen von Heizöl und somit die Verunreinigung von Gewässern ausschließt.


Mit freundlichen Grüßen"


Was ist denn das für ein Rumgeeier von der netten Dame?
Da scheint es ja nix grundlegendes zu geben, was die verkürzte Prüfpflicht rechtfertigt, oder?
Können die sowas einfach nach eigenem ermessen festlegen?

Hat hier jemand Erfahrung? Soll man das einfach akzeptieren, und alle 2,5 JAhre nun nen Prüfer für teures Geld beauftragen?

Ich bin echt baff, was hier in diesem LAnd so abgeht :-(

Grüsse an alle Öltank-Besitzer da draussen,
SVEN

Verfasser:
Green7
Zeit: 15.10.2020 19:36:23
0
3025159
https://www.gesetze-im-internet.de/awsv/__46.html


Ist doch da unter Absatz 4 deklariert.

In deinem Fall hat die Behörde das angeordnet.
Dem musst du dich fügen oder sie können dir auch den Öltank untersagen.

So einfach ist das. Ist ja auch völlig richtig weil die meisten Leute sich ja nicht um ihren Tank kümmern.

Verfasser:
epicuro
Zeit: 15.10.2020 20:18:08
0
3025184
Na wenigstens kümmert sich die Behörde um das, was von denen erwartet wird.

Hier (360000Einwohner) sitzen gerade mal 2 Mensche an Schreibtischen, die so voll mit Akten sind, daß man noch nicht mals eine Tasse Kaffee abstellen kann.
Dafür versuchen die jetzt von den Heizungsbauern Daten zu bekommen, weil die nicht in der Lage sind herauszufinden, wo eine Öltankanlage steht.

Die Kunden untersagen mir Teilweise die Weitergabe ihrer Daten (Name, Anschrift Telefonnummer, Art des Tanks usw..). Also bleibt die Behörde unwissend...

Wenn man dann an die Kunden geht und denen sagt: Das ist nicht mehr erlaubt, da fehlt etwas usw. werden in den seltensten Fällen Aufträge erteilt, da der Kunde der Meinung ist, ich will dem was Verkaufen, was nicht nötig ist.
Also vermerke ich den Mangel in Rot auf meinem Arbeitszettel. Mehr kann ich nicht machen.

Peter

Verfasser:
SvensonXXX
Zeit: 15.10.2020 20:24:34
2
3025192
Zitat von Green7 Beitrag anzeigen
https://www.gesetze-im-internet.de/awsv/__46.html


Ist doch da unter Absatz 4 deklariert.

In deinem Fall hat die Behörde das angeordnet.
Dem musst du dich fügen oder sie können dir auch den Öltank[...]


ja okay....
aber "willkürlich" auf verkürzte 30 Monate anordnen?
Noch nicht mal Wasserschutzgebiet?
und auch kein Erdtank, sondern Kellertank mit einwandfrei intakter Auffang-Wanne!?

Das klingt doch eher nach "Willkür" :-(

Also muss der kleine dummer Bürger sich hier "fügen" ????

Kann doch echt nicht sein, oder? :-/

Verfasser:
Rainer4x4
Zeit: 15.10.2020 20:57:15
1
3025213
Kunststoff-Öltanks gibt es in den Materialien PE (Polyethylen), PA (Polyamid=Nylon), GfK (glasfaserverstärkter Kunststoff).
GFK Tanks haben eine besonders hohe Qualität und darf im Keller ohnen Auffangwanne aufgestellt werden.
PA Tanks sind die, die kaum stinken und sich auch nicht weiter verformen. Die Hersteller garantieren zum Teil bis zu 99 Jahren die Qualität ihrer Tanks.
Anders sieht es bei PE Tanks aus. Aufgrund der hohen Diffusion verändert sich der Tankwerkstoff, die Tanks stinken wie nix gutes, verformen sich usw. Deswegen die angeordnete wiederkehrende Prüfung ab einem Alter von etwa 30 Jahren.
Siehe: https://nuding-synergie.de/oelheizung.html

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 15.10.2020 21:28:43
1
3025226
Zitat von SvensonXXX Beitrag anzeigen
Zitat von Green7 Beitrag anzeigen
[...]


ja okay....
aber "willkürlich" auf verkürzte 30 Monate anordnen?
Noch nicht mal Wasserschutzgebiet?
und auch kein Erdtank, sondern Kellertank mit einwandfrei intakter Auffang-Wanne!?

Das klingt doch eher nach "Willkür" :-(

Also muss der[...]


Moin,

sei froh, dass nur die Öltanks kontroliert werden... Die Dichtheit der Wanne kannst du nämlich nicht mehr nachweisen... Oder wie soll unter den Tanks die 30 Jahre alte Frabe kontrolliert werden? Und dann wird es richtig teuer...

Wasserschutzgebiet hin oder her: weist du was finanzell und für die Umwelt 3000-5000L Heizöl in einer undichten Wanne bedeuten? Deine Versicherung wird entspannt abwinken: Pflichtverletzung, grober Fahrlässigkeit oder du bist eh pleite und kannst du auch nicht mehr verklagen.

Am 4.11.2020 kommen die Tanks bei raus, ein Sorge weniger... WP steht schon bereit.

Grüße

Verfasser:
spinnerei
Zeit: 15.10.2020 22:54:38
2
3025268
Versuche mal den User prüfer hier einzuladen. Dessen Aussagen kannst Du glauben

Verfasser:
silence63
Zeit: 15.10.2020 23:00:53
2
3025270
Moin,

@ spinnerei....Frage mich schon die ganze Zeit, wann der "Prüfer" sich hier mal zu Worte meldet...😉

Gruß von Thomas

Verfasser:
Prüfer
Zeit: 16.10.2020 08:57:13
7
3025343
Ich lese hier schon mit.
Aber, mit einem nur kurzen Kommentar ist es nicht getan.

Es ist wie mit der aktuellen Corona-Situation.
Welches sind die richtigen Maßnahmen und welches Bundesland handelt richtig?
Niemand kennt die Wahrheit, deshalb wird probiert - Versuch und Irrtum.

Hinsichtlich der „alten“ PE-Tanks, die nicht unter die Standard-Prüfpflicht fallen, habe ich in meinem regionalen Umfeld folgendes unterschiedliches Behördenvorgehen:
- keine Prüfungen
- jetzt einmalige Prüfung
- jetzt Prüfung und dann wiederkehrend alle 5 Jahre

Hinsichtlich der grundsätzlichen Problematik sind alle(!) Behörden in Deutschland einheitlich "gebrieft" worden, aber zur Umsetzung sind nur Empfehlungen ausgesprochen worden.
Alle jetzt zu sehenden Behördenvorgänge bewegen sich natürlich im rechtlich zulässigen Rahmen. Etwas Anderes wäre gar nicht möglich.
Das hier diskutieren zu wollen, wäre müßig.

Zu der grundsätzlichen Problematik habe ich sehr präzise Vorstellungen und Argumente.
Diese weichen deutlich von den Argumenten derer ab, die das Ganze angezettelt haben.
Und von den „Behördenmenschen“ wird erwartet, dass sie eher vorsichtig sind und im Sinne der Allgemeinheit kein Risiko eingehen.

Gruß
Prüfer

Verfasser:
Ziegenpeter
Zeit: 16.10.2020 16:56:15
2
3025625
Zitat von SvensonXXX Beitrag anzeigen

Hintergrund ist, dass der Bundesverband Lagerbehälter e.V. im Juli 2015 darauf hingewiesen hat, dass Heizöltanks aus Kunststoff auf einen sicheren Betrieb von etwa 30 Jahren ausgelegt seien. Nach Empfehlung der Hersteller sollten diese Behälter nach Ablauf von 30 Jahren ersetzt werden. [...]


Wenn ich das schon lese, ist doch klar, dass eben genau dieser Bundesverband seinen Lobbyisten losgeschickt hat um in Berlin ein wenig zu trommeln und den Verkauf neuer Tanks anzukurbeln.

Verfasser:
CoolerMann
Zeit: 16.10.2020 16:58:42
1
3025626
Moin Svenson, komme aus dem Nachbarkreis (Gifhorn), bin froh das bei uns die ganze Prüfpflicht abgeschafft wurde :O außer man ist über 10.000L. War klar das Wolfsburg da wieder anders tickt :D

VG

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 16.10.2020 18:16:01
0
3025669
Zitat von Ziegenpeter Beitrag anzeigen
Zitat von SvensonXXX Beitrag anzeigen
[...]


Wenn ich das schon lese, ist doch klar, dass eben genau dieser Bundesverband seinen Lobbyisten losgeschickt hat um in Berlin ein wenig zu trommeln und den Verkauf neuer Tanks anzukurbeln.


Die Trommelei m.M. ist der Krach von Vollpfosten. Den Pappnasen ist überhaupt nicht klar, dass sie sich mit dem Sockenschuss voll ins Abseits befördert haben.
Neue Ölheizungen und Tankanlagen sind heute eh die große Ausnahme und werden nur noch gebaut wenns nen wirklich gewichtigen Grund dafür gibt.

Nun kommen die Pappnasen ums Eck und beschweren die Alttankanlagen mit zusätzlichem Prüfaufwand (und ich mach mal 5 dicke ? hinter die technische Notwendigkeit einer höherfrequenten Prüfung durch eine Schadenquote. 30 oder 40 Jahre hat die Kleintankanlage keinen interessiert und jetzt soll da alle 3 Jahre eine Prüfinstitution drübertoben .... einfach nur gaga *vogelzeig* ).
Bei entsprechendem Alter der Anlage wird der Betreiber ganz einfach die Reissleine ziehen (bei 45% Förderung für weg vom Öl sowieso) und wechselt auf nen anderen Energieträger - Ende Gelände.

Für mich ist das ganze Geeier dass die letzten 5 Jahre bei den Öltanks zwischen 1000 und 10000 l veranstaltet wurde einfach nur fürs Gesäß .... es wird einfach nur den Abgesang beschleunigen.

So kann man sich auch in den eigenen Fuß schießen. Wer braucht schon nen Öltank wirklich wenn einem die Prüfzyklen auf den Sack gehen und die Prüfkosten einen zu ärgern beginnen ?
Auch ne Art und Weise sich aus dem Markt zu schießen. Der dusselige Verband ist dann ebenfalls obsolet. So bereinigt sich die Lage manchmal auch .... Dinge die die Welt nicht wirklich braucht - weg damit.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 16.10.2020 22:01:30
4
3025806
Es gibt bei uns in A etwa 700.000 Ölheizungen und es wird seitens der Behörden mit allen Tricks versucht diese wegzukriegen, teils mit medienwirksam kundgemachten "Verboten" für neue Ölheizungen und "Ablaufdatum" für Bestandsanlagen!

Alles unter dem Aspekt der CO2 Reduktion, gleichzeitig wird vom Landesversorger massiv die Gasheizung beworben (welche um etwa 20% weniger CO2 verursacht, was wohl das Kraut fettmachen wird!

Abgesehen von der Tatsache dass etwa ein Drittel dieser Ölheizungen weder an einem Gasanschlussbereich liegen noch irgendwie zu Hackschnitzel oder Pelletsanlagen umgerüstet werden kann.

Aber es wird mit aller Gewalt Druck auf die Betreiber ausgeübt um die letzten noch vorhandenen Sparguthaben in den Wirtschaftskreislauf zu bringen, denn damit ist auch ein immer weiter anhaltender "Abgabenkreislauf" verbunden, in Form von vermehrten Wartungskosten und Störungseinsätzen.

Verfasser:
Green7
Zeit: 16.10.2020 22:18:42
1
3025817
Sichert alles unseren Arbeitsplatz 😎

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 16.10.2020 22:28:21
1
3025821
...stimmt leider auch..-

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 17.10.2020 09:32:41
1
3025894
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Es gibt bei uns in A etwa 700.000 Ölheizungen und es wird seitens der Behörden mit allen Tricks versucht diese wegzukriegen, teils mit medienwirksam kundgemachten "Verboten" für neue Ölheizungen und "Ablaufdatum" für Bestandsanlagen!

Alles unter dem Aspekt der CO2 Reduktion,[...]


Na ja...

Welches Hausbauteil ist denn auf größer 30 Jahre ausgelegt und kostet bis dahin nichts..

Fenster kaputt....Dach nach 40 bis 50 Jahren kaputt... Heikörper Rohre....

Kessel 50 Jahre...das war mal....

Von daher empfinde ich das als Jammern auf hohem Niveau...

Genau wie Opa sein Audi A6 hat und seine 12 Jahren alte Reifen wechseln soll weil sie 12 Jahre alt sind aber noch 7mm Profil haben

Ha das Jammern ist groß... ja sie sind auch nach 12 Jahren noch rund...

Aber sein wir mal ehrlich... 12x Service....12x Steuer....12x Versicherung... und nun mal alte Reifen.....


Ich habe meinen 5000l Tank auch entfernt. Was war darunter.... 2 Lackschichten statt 3.... und Nr 2 kräuselte sich schon.... ich denke das war die Reaktion auf 1x Tankunfall... 10L Heizöl...

Da würde zwar aufgefangen aber danach nochmal ordentlich mit einen Reiniger geschruppt nur trotz Nasssauger bleibt unter dem Tank es ja eher feucht.


Wer also klug ist plant entweder die Umrüstung oder investiert halt in eine neue doppelwandige Ölbatterie für die nächsten 30 Jahre

So wie bei Fenstern...Dach....usw auch

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 17.10.2020 11:04:17
1
3025927
Vielleicht wurde einiges an meinem Beitrag etwas missverstanden, aber es geht hier nicht darum altes Gerümpel bis zum St.Nimmerleinstag zu bewahren, sondern einfach darum eine gute funktionierende Technik durch sinnvolle Erneuerungsinvestitionen weiter am Funktionieren zu erhalten!

Denn kaum etwas ist so langlebig und relativ störungsfrei wie eine gut ausgelegte Ölheizungsanlage.
Dass man einen 30 oder 40 jahre alten Ölkessel gegen einen guten Brennwertkessel samt Schornsteinsanierung tauscht ist genauso ein Erneuerungsprozess wie der Kauf eines neuen Autos nach sagen wir 10 Jahren.

Und noch eines (was auch "Prüfer" bestätigen kann) der alte aus Platten geschweißte Öltank ist auch nach 40 Jahren immer noch besser als die stinkenden Batterietanks mit den rachitischen Verbindungselementen!

Verfasser:
epicuro
Zeit: 17.10.2020 13:03:36
1
3025966
Außer dir läuft so etwas über den Weg:

Meine Kundin ruft an und bekommt die Heizung nicht warm. Die 35 Jahre alte Regelung hats zerlegt.
Dann hab ich mir noch den schönen 2 Jahre alten Tank angesehen und habe ihr gesagt, sie soll den Tankbauer mal anrufen zur Nacharbeit......







Die Zeitung hab ich dann unter die schlimmste Stelle gelegt.
Peter

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 17.10.2020 13:14:40
3
3025972
Na also, geht doch, brauchst nur die Tageszeitung im Abo ;-)

MfG
uwe

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 17.10.2020 13:17:59
4
3025973
Naja 2 Jahre alt !!!

Früher (bei den 30 oder 40 Jahre alten geschweißten Plattentanks) gab es noch Schweißer welche sowohl eine Fallnaht als auch eine Stehnaht richtig und dicht legen konnten!

Alles eine Frage der Fachqualität!

Verfasser:
Prüfer
Zeit: 18.10.2020 14:44:08
1
3026487
@epicuro
Schöne Bespielbilder – danke.

Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Naja 2 Jahre alt !!!
Früher (bei den 30 oder 40 Jahre alten geschweißten Plattentanks) gab es noch Schweißer welche sowohl eine Fallnaht als auch eine Stehnaht richtig und dicht legen konnten!
Alles eine Frage der Fachqualität!
Ja Fachqualität.
Deshalb werden solche Tanks nicht vom örtlichen Dorfschlosser hergestellt sondern von qualifizierten Tankbaubetrieben.
Die Tanks werden gebaut nach DIN 6625. Darin ist jedes Detail genau geregelt.
Und damit das immer eingehalten wird, werden diese Betriebe im Sinne einer Qualitätssicherung fremdüberwacht.
Darin eingeschlossen sind auch die Nachweise der Qualifikation der Schweißer.

Trotzdem sind menschliche Fehler im jeweiligen Einzelfall einer Tankerrichtung nicht ausgeschlossen.

Und genau das ist ein Grund, warum ein dichter Auffangraum als „Notbremse“ vorhanden sein muss.

Solch ein Fehler kann sich schon nach kurzer Betriebsdauer zeigen oder auch erst nach 37 Jahren.
Ein kleiner Anfangsfehler in einer Schweißnaht kann durch die Wechselbeanspruchung beim Befüllen und Entleeren langsam fortschreiten.

Eine weitere Leckmöglichkeit bei Stahltanks kann eine Innenkorrosion am Tankboden sein.

Da man solche Fehler – auch wenn sie schon seeehr weit fortgeschritten sind - von außen nicht erkennen kann, wird die Haltbarkeit von Stahltanks, die über 30 Jahre alt sind, nicht in Frage gestellt und es werden keine außerordentlichen Prüfungen angeordnet.

Die Logik ist wie beim Kleinkind, welches sich die Hände vor die Augen hält und sagt:
„Ätsch, ihr seht mich nicht mehr, ich bin jetzt weg.“

Bei Kunststofftanks funktioniert der Kleinkindtrick nicht, deshalb müssen die jetzt geprüft werden.

Das Gesamtthema wurde übrigens hier im Forum schon einige Male diskutiert, zum Beispiel 2017 im Beitrag
Haltbarkeit-von-Heizoeltanks

Gruß
Prüfer

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 18.10.2020 16:28:10
0
3026518
Zitat von Prüfer Beitrag anzeigen
Deshalb werden solche Tanks nicht vom örtlichen Dorfschlosser hergestellt sondern von qualifizierten Tankbaubetrieben.
Hier eine Tankanlage aus 1963, ob hier ein Dorfschlosser tätg war weiß ich nicht, aber die heutige Kunstsoffgeneration kann sich hier ein Beispiel nehmen.

Die Befülleinrichtung mit Tropfwanne, die Klo Rollen sollen eine evtl. Ölansammlung erkenntlich und riechbar machen.



Hier die Be und Entlüftung.



Und hier, die 1992 erstellte Tabelle für die Einstellwerte des GWG.

Auch das dürfte wohl seinesgleichen suchen.




MfG. Schmitt

Verfasser:
Prüfer
Zeit: 18.10.2020 16:54:06
1
3026528
Sieht aus wie Batterietanks nach DIN 6620 Form A.
Die fangen allerdings erst bei 1.000 l an.

Diese hier haben gemäß der Füllstandstabelle ein Volumen von 490 l.

Die Tabelle solltest du hier wieder löschen lassen.
Da stehen der Name einer Person und eine Adresse drin.

Gruß
Prüfer

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 18.10.2020 19:04:36
1
3026592
Zitat von Prüfer Beitrag anzeigen
Sieht aus wie Batterietanks nach DIN 6620 Form A.]
Form A ist mir nicht bekannt, mir liegt nur die DIN 6620 Teil 1 Behälter und Teil 2 zwei Verbindungsrohrleitungen vor.

Kann ich bitte Nähere Angaben von Form "A" erhalten?

Danke.


MfG. Schmitt

Verfasser:
Prüfer
Zeit: 18.10.2020 22:14:27
1
3026716
In der DIN 6620 Blatt 1 von 1968 gibt es die Formen
A = "kantige Form" (rechteckig)
B = "ovale Form"

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