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Foren
Verlegung der Dämmung
Verfasser:
RenoviererS
Zeit: 20.10.2020 15:37:36
0
3027623
Hallo liebe Foristen,

wir renovieren gerade unser Einfamlienhaus. Dabei sollte die Fußbodenheizung im 1.OG ersetzt werden, d.h. alter Estrich, Heizleitungen und vorherige Dämmung wurden entfernt und sollen neu installiert werden.

Die HSK-Fachfirma hat die Dämmung und darauf die Fußbodenheizung verlegt. Eben viel mir auf, dass die Platten nicht Stoß an Stoß gelegt sind, teilweise 1,5 cm Luft dazwischen. Auch am Abschluss zur Wand sind teilweise 3cm Luft ohne Dämmung.

Das am Rand hielt ich noch für normal, aber die Platten sollten schon in der Raummitte auf Stoß liegen. Ich habe eben den Monteur angerufen, der schlug nun vor die Zwischenräume zwischen den Platten mit Bauschaum aufzufüllen.

Daher nun meine Fragen:

1. Darf der Zwischenraum einfach ausgeschäumt werden, wenn ja nur mit bestimmtem Schaum? (Es gibt teilweise ganze Dämmungen die nur mit PU-Schaum vorgenommen werden, ich bin mir nur nicht sicher, ob dies hier einfach zulässig ist)

2. Wie grpß darf/sollte der Abstand der Platten zur Wand hin sein, Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Platten bündig anstoßen sollten. Falls dem so ist, liegt dann ein Mangel vor, der behoben werden muss, falls das nicht erfüllt ist?

Ich habe nur die DIN 18560-2 finden können. Hier ist nur festgehalten, dass die Dämmung auf Stoß liegen muss "Zur Herstellung der Dämmschicht müssen die Dämmstoffe dicht angestoßen verlegt werden".

Vielen Dank für die (hoffentlich kommenden) Antworten.

Verfasser:
Reggae
Zeit: 20.10.2020 15:42:47
0
3027627
Muss auf Stoß liegen.
Schaum und Silikon sind die Seuche am Bau.

Gruß Arne

Verfasser:
RenoviererS
Zeit: 20.10.2020 15:47:39
0
3027629
Hat eventuell jemand die Möglichkeit mir die DIN 1264-4 zur Verfügung zu stellen?

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 20.10.2020 15:58:54
0
3027633
Zur allergrößten Not frag doch den Hersteller der Dämmung ?

Klar sollte das Stoß an Stoß liegen, vor allem im untersten Geschoß des Hauses.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.10.2020 16:05:20
2
3027637
Oben auch, sonst könnte der Trittschalschutz erheblich leiden, falls
der estrich Kontakt mit dem Rohboden bekommen sollte.

Grüsse

winni

Verfasser:
OldBo
Zeit: 20.10.2020 19:17:56
1
3027734
Von der ausgeführten Arbeit möchte ich einmal ein paar Bilder sehen. Aber egal, die Dämmung muss neu eingebracht werden!

Und auf die Randdämmstreifen achten.

Verfasser:
RenoviererS
Zeit: 20.10.2020 19:40:40
0
3027750
Hier mal zwei als Beispiel:




Gibt es eine "gesetzliche" bzw. DIN Grundlage, um die Neuverlegung verlangen zu können. Für mich fühlt sich die Bauschaumlösung sowieso nach Pfusch an.

Habe mich jetzt generell mal mehr informiert. Die in den ecken rundverlegten Randdämmstreifen (die teilweise nicht richtig fest sind) sprechen wohl auch nciht gerade für Qualität:



Edit: Deinen Hinweis mit den Randdämmstreifen habe ich erst überlesen... da hatte wohl jemand den richtigen Riecher :)

Verfasser:
OldBo
Zeit: 20.10.2020 20:29:48
2
3027797
Na, da wurde wirklich gepfuscht. Wie da eine Nachbesserung aussehen wird, ist eine interessante Frage. Ich würde auf jeden Fall "Bedenken anmelden" und dann eine Mängelbeseitigung einfordern. Die Leistung wurde noch nicht abgenommen.

Verfasser:
RenoviererS
Zeit: 20.10.2020 20:38:13
0
3027805
Naja eine teilweise Abnahme gab es schon :(. Siehe dazu auch meinen anderen Beitrag hier im Forum. Aber laut meinem Anwalt ist die Firma hier nicht so einfach raus aus der Mängelhaftung.

Die Bedenken schriftlich anzumelden ist ein guter Ansatz. So vermeide ich auch erstmal das Wort "Mangel".

Trotz alledem gibt es eine DIN in der das alles harklein beschrieben ist?

Danke dir für die sehr kompetenten Antworten

Verfasser:
OldBo
Zeit: 20.10.2020 20:59:35
0
3027819
Eine DIN hast Du schon oben angegeben. Und da wird haarklein alles aufgezeigt. Auch andere DIN-Normen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 20.10.2020 21:26:48
0
3027835
Gegenüber DIN 18560-2:2004-04 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) normative Verweisungen aktualisiert;
b) 3.1 überarbeitet;
c) in 3.2.1 die Mindestdicke auf 30 mm festgelegt;
d) in den Tabellen 1 und 2 den Wortlaut zu Fußnoten a und b geändert;
e) in 5.1.2 die Dicke der PE-Folie auf 0,15 mm geändert
f) in 5.1.3 die beispielhafte Nennung von Dampfsperren gestrichen
g) in 5.2 den dritten Absatz überarbeitet;
h) in 5.3.3 einen vierten Spiegelstrich ergänzt.

Die neue Norm muss man kaufen ;>))

Verfasser:
RenoviererS
Zeit: 20.10.2020 21:43:07
0
3027846
Danke noch mal.

Stimmt schon in der Din steht ja auf Stoß. Habe in der DIN nur nicht viel zum Randdämmstreifen gefunden (also, dass die Ecken nicht Rund sein sollen etc. - ich meine eigentlich ist das ja fast klar, dachte nur in Deutschland gibts das bestimmt noch genauer :))

Eine letzte Frage noch die bisher untergegangen ist: Müssen die Dämmplatten an direkt an der Wand liegen oder sind da 2-3cm in der Toleranz? Klar ist ganz dran besser, aber auf "besser" kann man im Zweifel niemanden verklagen ;)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.10.2020 22:13:15
1
3027872
Ich zitiere mich mal selber:
"...sonst könnte der Trittschalschutz erheblich leiden, falls
der estrich Kontakt mit dem Rohboden bekommen sollte."

Grüsse

winni
(Wer Rechtsschreibfehler findet....:-)

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 20.10.2020 22:25:25
0
3027886
Was für ein Murks ist das denn?

Fängt schon bei der lila Raufaser an: Das Entkernen findet vor dem Neuaufbau statt, sonst versaut man sich den neuen makellosen Estrich gleich wieder. Der Bodenleger freut sich über haftungsmindernde Verschmutzungen.

Der Heizungsbauer möge das ordentlich beiflicken und eine lückenlose Folienabdichtung herstellen. Damit ist ausdrücklich nicht das Auffüllen mit ungebundenen Schüttungen wie "staubex" gemeint!

Gibts eigentlich was zu den Verlegeabständen? Wurd da gerechnet?

Verfasser:
RenoviererS
Zeit: 23.10.2020 14:45:00
0
3029416
Das lila ist Streichputz und wird am Ende wieder überstrichen :).

Also die diversen Lücken wurden tatsächlich mit um gebundener Schüttung versehen und mit Klebeband verschlossen. Ich bin mir was das betrifft unsicher aber ein befreundeter Heizungsbauer hat auch genau das empfohlen. Am liebsten wäre mir gewesen alles ab und wieder neu und ordentlich aufzubauen. Leider bin ich mir im unklaren darüber, ob man das tatsächlich verlangen kann.

Die Verlegeabstände wurden angeblich von Buderus berechnet (diese haben da Material nach Grundriss und Angaben der Firma ebenfalls berechnet). Vorgelegt wurde der Plan nicht. Aber in diesem Forum hier wurde ja schon mehrfach darüber gestritten welche Unterlagen vorzulegen sind (Heizllastberechnung zum Beispiel).

Auch bin ich mir nicht sicher sicher, ob die Dämmung überhaupt der Norm entspricht. Unter dem Bad und dem Kinderzimmer befinden sich zwei unbeheizte Räume (Öllager und Garage) die Dämmung wurde mit Eps Deo turbo-cube 30-3 vorgenommen, diese erfüllt nicht die Vorgaben der Energieeinsparungsverordnung in diesen Räumen. Allerdings sieht die EnEv Ausnahmen für Bestand vor.

Verfasser:
RenoviererS
Zeit: 23.10.2020 15:22:58
1
3029432
Edit war nicht mehr möglich. Es wurde UNgebundene Schüttung verwendet!

Verfasser:
OldBo
Zeit: 24.10.2020 11:39:56
0
3029902
Also, genügend Denkanstöße und Informationen hast Du bekommen. Nun ist das deine Entscheidung, wie du vorgehen willst. Ich würde auf eine Nachbesserung (Notfals bis zur Selbstvornahme) durch eine Neumontage bestehen, weil weil hier einige Dinge nicht fachgerecht gemacht wurden und einfach eine Frechheit ist.

Verfasser:
RenoviererS
Zeit: 25.11.2020 12:52:21
0
3051548
So, ich muss das hier noch mal ausgraben.

Der Anwalt bat mich falls möglich herauszufinden, was genau die Folgen auf Grund der Mängel sind bzw. welche möglicherweise eintreten. Da die Nachbesserung in ungebunderner Schüttung bestand und die Folie der Verlegeplatten nicht überlappt, gehe ich bisher von Folgendem aus:

1. Wahrscheinlich schlechterer Trittschall
2. Die Unebendheiten begünstigen die Rissbildung im Estrich. Hat jemand Erfahrungen, ob Risse auch nach dem ersten Funktionsheizen bzw. nach Jahren noch durch so etwas verursacht werden können?
3. Ggf. schlechtere Dämmwirkung

Ist irgendjemandem Genaueres oder Weiteres bekannt?

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 25.11.2020 12:57:50
0
3051553
Veränderte Trocknungsmöglichkeiten nach Wasserschäden durch inhomogenes Dämmmaterial.

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