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Foren
Ist eine LWWP hier die richtige Wahl?
Verfasser:
lordhorst
Zeit: 20.10.2020 18:56:37
0
3027721
Hallo!

Zu unserem geplanten Neubau gibt es nun den Energieeinsparnachweis und aufgrund der errechnten Daten bin ich unsicher, ob eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für uns die richtige Wahl ist.

Wir haben eine Gebäudenutzfläche (2 Familien) von 239m² die wir auschließlich mit Fußbodenheizung erwärmen wollen. Es wurde ein Jahres-Primärenergiebedarf von 44 kWh/m² errechnet. Der Jahresendenergiebedarf für Heizung und Warmwasser soll rund 5500 kWh betragen um einen Energiebedarf von rund 18500 kWh zu decken.

Ausgegangen wird von einer Luft-Wasser-Wärmepumpe als alleinige Energiequelle, die Vorlauf/Rücklauf 35°/28° erzeugt und Warmwasser bereitet.

Mit vielen Zahlen der Berechnung kann ich als Laie wenig anfangen, aber 5500 kWh fürs Heizen erscheint mir viel.

Wir möchten von einem Pufferspeicher im Heizungssystem absehen und auch auf Wärmepumpenstrom verzichten (6 h Abschaltung / 24h). Lieber würden wir die Anlage um eine 5kWp PV ergänzen um alles etwas wirtschaftlicher zu machen. Soweit ich weiß, ist der Wärmepumpentarif bei gleichzeitgem Eigenverbrauch von PV Strom nicht möglich?!

Unterm Strich stellt sich mir aber in Anbetracht des "hohen" errechneten Energiebedarfs die Frage, ob die Energie nicht genauso günstig oder günstiger mit einer Gasbrennwerttherme erzeugt werden kann?! Wenn ich es richtig verstehe, müsste eine Wärmepumpe etwa 10 KW Leistung haben müssen?! Die Heizlastberechnung und die entsprechende Wahl der LWWP steht noch aus.

Und vor allem frage ich mich auch, ob die errechneten Werte einem tatsächlichen Heizbetrieb auch nahe kommen oder ob der Verbrauch (5500kWh) realistisch höher oder niedriger ausfallen wird?!

Über ein paar Anmerkungen zu diesen Werten und der Heizung würde ich mich sehr freuen, um das alles besser einordnen zu können.

Grüße
lordhorst

Verfasser:
Entropie
Zeit: 20.10.2020 19:14:37
2
3027731
Das Messkonzept für PV, HH und WP nennt sich 2U wenn man zwei Tarife haben will. Die Vorlauftemperatur für die FBH ist zu hoch gewählt. Hier würde ich auf maximal 30/25°C gehen. Welche Normaußentemperatur habt ihr denn? Bei 18500kWh und einer JAZ von 4,X währt ihr mit 4600kWh/a dabei. Da geht doch bestimmt noch was um das zu verbessern. Ansonsten hätte ich jetzt mal so 7kW geschätzt. PV auf jeden Fall 9,9kWp wenn geht. Option Ringgrabenkollektor schon geprüft?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 20.10.2020 19:43:00
1
3027752
Zudem würde ich persönlich, falls 2 getrennte Wohneinheiten gebaut werden, für jede Wohnung eine separate Maschine installieren, mit der die Raumtemperierung und die Trinkwassererwärmung bedarfsgerecht realisiert werden kann.

Am besten auch mal auf folgend verlinkter Seite querlesen.

http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Bei_Neubau_sind_die_besten_Chancen_...

Verfasser:
Rumpelkiste
Zeit: 20.10.2020 21:25:09
8
3027834
Guten Abend, bin ich der einzige der bei einem Jahresendenergiebedarf von 77 kWh/m²a für einen Neubau das Gruseln bekommt ? Das ist ein Bereich den man mit einem energetisch modernisierten 50 / 60 er Altbau liegt. Bevor man hier mal wieder die "dann mach dir doch PV aufs Dach" Lösung auspackt sollte dringend nochmal über das energetische Konzept nachgedacht werden.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.10.2020 07:16:37
0
3027937
@Rumpelkiste.
Darum sollte der TS doch unbedingt ...
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
👍😉

Verfasser:
lordhorst
Zeit: 21.10.2020 07:26:34
0
3027942
Die Normaußentemperatur liegt bei - 10 Grad.

Mir ist der Endenergiebedarf für einen Neubau auch zu hoch. Daher mein Beitrag.

Die Außenwändstarke samt Dämmung (Holzrahmenbau) steht fest und soll auch nicht mehr verändert werden. Es gibt aber noch die Installationsebene der Außenwände die noch Dämmung aufnehmen kann. Hier kann also noch was getan werden.

Erdwärme, auch RGB, ist für uns kein Thema. Genehmigung, Kosten oder hoher Eigenaufwand etc.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.10.2020 07:38:57
0
3027945
Ihr solltet euch für den Neubau eine Berechnung nach PHPP Dr. Feist erstellen lassen, bei der auch Parameter (z.b. Wärmegewinne) berücksichtigt werden, die bei einer Berechnung nach DIN 12831 nicht beachtet werden!

Vorteil bei der raumweisen Heizlastberechnung nach DIN 12831 ist, dass die hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen meist sehr leistungsfähig ausgelegt werden!

Verfasser:
lordhorst
Zeit: 21.10.2020 07:41:09
0
3027947
Der hohe Energiebedarf ergibt sich wohl auch aus den hohen Decken und offenen Bereichen....das zu beheizende Volumen liegt bei 750 m3.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.10.2020 07:44:46
0
3027948
Gib bitte mal aus der dir vorliegenden Rechnung erforderliche Werte in folgend verlinktem Tool ein und teil uns dann die damit ermittelte Heizlast mit!

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/enev-heizlast.html

Verfasser:
Flachkollektoren
Zeit: 21.10.2020 07:59:29
1
3027953
Hallo lordhorst,

Wieviele Laufmeter der FBH willst Du verlegen? – Bei 238 m2 und 750 m3 schätze ich auf gut 2.000 Meter.

Ich plane für meinen Neubau mit 210 m2 und 650 m3 insgesamt 1.200 Meter FBH und 800 Meter Wandheizung.
Danke lg Horst

Verfasser:
Entropie
Zeit: 21.10.2020 08:01:11
0
3027954
Ich würde aber trotzdem, egal was jetzt rauskommt, bei WP bleiben. Die Normaußentemperatur ist durchaus geeignet für LWWP und bei der FBH ist ja auch noch Spielraum. Die Wände sind aber vermutlich nur EneV Standard. Vlt. geht beim Dach noch was durch Erhöhung der Aufsparrendämmung. Ist viel Fensterfläche vorhanden? Ist eine KWL geplant?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 21.10.2020 08:57:18
0
3027983
Wie sieht sie zweite Familie aus....

Deine Familie / bekannte oder eine Familie ???

Spreizung FBH auf 5k senken also 35/30 besser 33/28 eher tiefer.

Durchfluss Durchfluss Durchfluss....

Die Idee von 2 LWP ggf als Monoblocke ist interessant wenn man kreativ WW plant...300 l WW Speicher zB unter der Treppe mit maximal 5 m ins EG Bad und maximal 5 m ins OG Bad

Keine Zikulation...wenig kosten.... Gepaart mit einem Monoblocke ohne Puffer günstig und gut....

Außer: du wirst uns eines besseren belehren dass der Generalunternehmer zusätzlich zu schlechten Wänden auch eine super super Technikzentrale mit Puffer und Zirkulation und CO anbietet....

Verfasser:
lordhorst
Zeit: 21.10.2020 10:23:32
0
3028025
Das Angebot vom Heizungsbauer sieht 2300m FBH mit Verlegeabstand 100mm vor, die er mit einer Buderus Logatherm (Logaplus?) WLW196-11 iART190 befeuern möchte.

Eine KWL möchten wir nicht einbauen, da die bei uns 7-8 Monate im Jahr wohl gar nicht in Betrieb wäre. Grundsätzlich wollten wir uns nicht totdämmen und dann künstlich beatmen und daher Lüftungswärmeverluste in Kauf nehmen.

Für die Außenwände ist ein Holzständerwerk mit 20cm Dämmung vorgesehen, in die Installationsebene können noch 6cm Dämmung eingebracht werden. Ist das denn nach heutigen Energiestandards so schlecht? Aufsparrendämmung der Dachflächen ist bereits eingeplant.

Der zweite Haushalt wird auch von uns privat genutzt, hier wird nur eine Person leben.

DIe Heizlastberechnung mit o.g. Link folgt.

Verfasser:
lordhorst
Zeit: 21.10.2020 10:28:56
0
3028029
Der Link von lowenergy spuckt das hier aus:

Transmissionslast: 6192 W
+ Lüftungslast: 1542 W
+ Warmwasserlast: 400 W
= Gesamte Heizlast: 8134 W

Verfasser:
lordhorst
Zeit: 21.10.2020 10:50:58
0
3028041
Ergänzen muss ich noch, dass das Angebot vom HB schon alt ist und vor der Energieberechnung entstanden ist. Schätze mal man wird die WP nun an die Heizlast anpassen und keine mit so viel kW einbauen müssen.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.10.2020 10:59:53
2
3028047
Zitat von lordhorst Beitrag anzeigen
Grundsätzlich wollten wir uns nicht totdämmen und dann künstlich beatmen und daher Lüftungswärmeverluste in Kauf nehmen.


das eine "Dämmen" hat mit dem anderen "künstlich beatmen" aber nichts zu tun.
Auch ein nach EnEV Min gedämmter Bau wird sehr luftdicht sein und durch die schlechter gedämmten Wände/Fenster/Dach kommt auch keine Luft rein oder raus sondern nur durch ungeplante Undichtigkeiten der Gebäudehülle (ja nachdem wie gut die luftdichte Ebene hergestellt wurde, die aber nichts zur Dämmung beiträgt)

KWL ist ein Komfortthema und spart dabei die Lüftungsverluste. Wirtschaftlich wird sie sich nicht rechnen, aber der Wohnkomfort steigt erheblich, auch im Frühjahr/Sommer/Herbst.

Nur ein paar Bsp an die wir vorher so gar nicht gedacht haben, KWL war immer mit "Energie sparen und Schimmel vermeiden" im Kopf verankert:

Fenster im SZ können auch im Sommer zu bleiben. Kein Lärm von draußen, weniger Pollen für die Heuschnupfer z.B.

Wäsche kann im Keller getrocknet werden weil Luftaustausch

Kellerfenster können zu bleiben und es kommen keine Spinnen rein (meine Frau sagt immer: wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich keine Sekunde überlegt ob wir das verbauen) ;-))

Verfasser:
SirWayne
Zeit: 21.10.2020 11:28:15
0
3028064
Zitat von lordhorst Beitrag anzeigen
Lieber würden wir die Anlage um eine 5kWp PV ergänzen um alles etwas wirtschaftlicher zu machen. Soweit ich weiß, ist der Wärmepumpentarif bei gleichzeitgem Eigenverbrauch von PV Strom nicht möglich?!


Für eine PV-Planung, gibt es ein gutes gelbes Forum mit vielen Informationen. Da würde ich vorbeischauen.
Wärmepumpentarif geht mit einer Kaskadenschaltung, ob sich der Aufwand wirtschaftlich lohnt ist reine Spekulation, weil du zusätzlich Grundgebühr für deinen WP-Zähler zahlst sowie irgendwann mit einer Wärmepumpe (zwangs)versmartet wirst und dann noch höhere Kosten für deinen Zähler hast. Ob sich da die paar cent mit den günstigeren Wärmepumpentarif lohnt, glaube ich nicht.

Zusätzlich wäre es ja sinnvoll mit PV und eigenem Strom die LWWP soweit es geht tagsüber laufen zu lassen...

Im Winter kommt eh wenig Ertrag bei einer PV raus, darum die PV größer bauen.

Verfasser:
lordhorst
Zeit: 21.10.2020 12:14:07
1
3028101
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Zitat von lordhorst Beitrag anzeigen
[...]


das eine "Dämmen" hat mit dem anderen "künstlich beatmen" aber nichts zu tun.
Auch ein nach EnEV Min gedämmter Bau wird sehr luftdicht sein und durch die schlechter gedämmten Wände/Fenster/Dach kommt auch keine Luft rein oder raus sondern nur durch ungeplante Undichtigkeiten der[...]


Gut, dass du das nochmal klargestellt hast. Ich schmeiße da so viel durcheinander. Für mich war mehr Dämmung gleich stickige Hütte. Aber eine luftdichte Hülle ist eine luftdichte Hülle, ob ich 10cm oder 50cm Dämmung davor packe. Völlig richtig.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.10.2020 12:34:38
0
3028109
eben...ohne KWL erstickt man auch nicht und wenn man es nicht kennt, wird man es auch nicht unbedingt vermissen. Je größer das Luftvolumen im Haus pro Bewohner, desto weniger.

Wie gesagt: es ist primär ein Komfortthema das nebenbei noch Wärmeverluste durch Lüftung reduziert. Im Falle WP kann das auch dazu führen, dass eine Nummer kleiner reicht und damit an der Ecke etwas an Kosten sparen können (aber die KWL kostet natürlich ungleich mehr).

Rein wirtschaftlich bin ich eh auf der GBWT Seite, aber das ist ein anderes Thema.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 21.10.2020 12:37:10
0
3028111
Also ich würde auch die DAchdämmung sowie in Richtung KEller angehen. Das sollte alles so dick gedämmt werden dass man in den nächsten 100 Jahren keinen Wunsch verspürt da nochmal ran zu gehen. Jetzt 5cm draufpacken kostet fast nix, später 5cm draufpacken kostet ein Vermögen. Ebenso KWL. Jetzt kann man viele Kanäle etc. in Wänden und Decken verschwinden lassen, später geht das nicht mehr. Daher gleich mit einbauen. Sonst grosses Ärgerpotential. Da Holzrahmenbau enfällt die BKA, ausser in der Kellerdecke eventuell zum den Keller mit erwärmen. Uwert über 0,15 ist schlecht, um und unter 0,1 ist gut. Die 6cm in der Installationsebene daher in jedem Fall mitnehmen.
Je bessser die Dämmung desto leichter und effizienter laufen auch alle Arten von Heizung, und desto leichter kann man die Wärmeerzugung da hin schieben wann PV liefert oder Strom gerade billig ist.
Wand/Deckenheizung im Bad andenken, damit das Bad nicht zum bestimmenden Faktor wird (erhöhter wärmebedarf, wenig nicht verdeckte Bodenflächen...)

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.10.2020 13:13:57
1
3028134
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Uwert über 0,15 ist schlecht, um und unter 0,1 ist gut. Die 6cm in der Installationsebene daher in jedem Fall mitnehmen


ach ja...gut/schlecht für was?

Wenn man das mal wieder wirtschaftlich betrachtet: welche Energieeinsparung bringt denn der 0,05 bessere U-Wert? Und was würde das für die Vorlauftemperatur bringen? Bitte mal vorrechnen...

Dann können wir mal den Aufwand, die Kosten und Platzbedarf dagegen legen, um z.B. eine Aussenwand von 0,15 auf unter 0,1 zu bringen.

Schon irre über was man aktuell spricht was bzgl. Dämmung gut und schlecht wäre.

Eine 0,15er Außenwand ist für mich energetisch top top, wirtschaftlich bereits kaum zu rechtfertigen ggü einer heute im Neubau üblichen ~0,23 (z.B. 36,5 T9 im Massivbau)

Verfasser:
lordhorst
Zeit: 21.10.2020 13:59:53
0
3028163
Also zum Thema U-Werte hier unsere:

Dach 0,19
Außenwände 0,16
Bodenplatte 0,30

Das sind doch dann keine ganz schlechten Werte?! Was kann man denn außer der zusätzlichen Dämmung in der Installtionsebene tun, um den Energiebedarf runter zu bekommen?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 21.10.2020 14:55:54
1
3028182
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]


ach ja...gut/schlecht für was?

Wenn man das mal wieder wirtschaftlich betrachtet: welche Energieeinsparung bringt denn der 0,05 bessere U-Wert? Und was würde das für die Vorlauftemperatur bringen? Bitte mal vorrechnen...

Dann können wir mal den Aufwand, die[...]

Das rechnen darfst Du für jedes Objekt einmal selbst machen... Um konkret zu ermittel was das bringt muss man aber das Haus im Jahresverlauf simulieren, dann sieht man wie viel emhr das dann auch bei der solaren Nutzung etc. bringt.
Und Du darfst nicht vergessen dass die 0-Ziellinie bei der Hiezlast bei der Berechnung nach DIN um 1-2kW zu tief liegt. D.h. ein HAus mit 5kW Heizlast braucht durch die inneren Gewinne nur 3-4kW wirkliche Heizleistung, eher 3kW. Bringt man die Heizlast mit Verbesserungn nach DIN von 5 auf 3,5kW herunter ist die real verbleibende Heizlast bei 1,5-2,5kW. Nehmen wir al die 1,5kW, damit es augenfällig wird, und rehcnen wir 200m² mit 3,5W/m²K Heizleistung je m² Fläche im Mittel. Dann hat man 700W je °K mittlere Heizmittelübertemperatur an HEizleistung. Also braucht man bei 1,5kW HEizleistung bei NAT dann etwa 2,2° mittlere Heizwasserübertemperatur. D.h. bei 21° dann z.B. 24,5° Vorlauf, 22° Rücklauf. Womit man einen prima Selbstregeleffekt bekommt und garantiert die Investition in ERR sparen kann - ab 24° Fussbodentemperatur geht die Fussbodenheizung in sonnigen Räumen dann direkt in Kühlung über (ca. 22-23° Raumtemperatur wenn die Fremdwärme die Sonne ist) und hat bei 27° Fussbodentemperatur bereits die volle Heizleistung als Kühlleistung (Die Leistung wird dann in Räume auf der Nordseite etc. verfrachtet und so genutzt).
Durch die sich einstellenden längeren Zeitkonstanten des Gebäudes (besonders wenn die MAsse hoch ist, ist hier beim Holzrahmenbau weniger der Fall) erlaubt einem der Nutzen der Fremdwärme sowie von PV-Strom im Wärmepumpenbetrieb dann längere Zeiträume ohne/mit wenig Fremdstrombezug zu überbrücken. Und komfortabler fühlt es sich auch noch an. Und man kann mit einigen sonnigen wärmeren Stunden am Tag ohne grösseres Heizungsgerät die Wärme für den gesamten Tag mit PV-Strom erzeugen, der PV-Stromanteil am Strombedarf der WP steigt also durch bessere Dämmung.
Ich saniere gerade einen Altbau, ud der wird nach der Sanierung an den Wänden garantiert keinen U-WErt von 0,23 mehr haben, so was habe ich vor 30-35 Jahren gebaut.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 21.10.2020 14:57:01
1
3028184
Zitat von lordhorst Beitrag anzeigen
Also zum Thema U-Werte hier unsere:

Dach 0,19
Außenwände 0,16
Bodenplatte 0,30

Das sind doch dann keine ganz schlechten Werte?! Was kann man denn außer der zusätzlichen Dämmung in der Installtionsebene tun, um den Energiebedarf runter zu bekommen?

Dach und Bodenplatte würde ich noch besser machen, und bei den Wänden die Installationseben dämmen, das kan man ja selbst durchführen. Das Dämmmaterial selbst macht Dich nicht arm.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.10.2020 15:54:18
0
3028225
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
[...]

Das rechnen darfst Du für jedes Objekt einmal selbst machen... Um konkret zu ermittel was das bringt muss man aber das Haus im Jahresverlauf simulieren, dann sieht man wie viel emhr das dann auch bei der solaren Nutzung etc. bringt.
Und Du darfst nicht vergessen dass die 0-Ziellinie[...]


bevor ich hier so lange wie Du um den heißen Brei herumrede und irgendwas fabuliere, habe ich mal den U-Wert Rechner angeworfen der den Wärmebedarf, auch jahreszeitlich und die Gewinne etc, sehr gut simuliert, sogar den Gebäudestandort. Ich habe jetzt mal Köln gewählt (@ lordhorst: können wir gerne ändern auf Deinen konkreten Standort und Deine Wandfläche).

Ziel Raumtemp: 22°
Wandfläche jetzt mal 200m² angenommen (sehr großes EFH)

Unterschied Heizwärmebedarf zwischen 0,15 und 0,1: ganze 733 kWh/a

Bei Gas und 4 Cent/kWh wären das also 29,32€/a.
Gut, Strom ist aktuell natürlich teurer und wenn die WP mit JAZ 3,5 läuft, ist es das doppelte. (733/3,5*0,28=58,64€) ;-)

Aber gehen wir worst case von den teuren 28 Cent/kWh aus und einer miesen JAZ von 3,5 auf die Lebensdauer des Gebäudes (80a), dann dürfte die derart bessere Außenwand also aktuell maximal 4691€ mehr kosten, ohne Inflation und Zinsen.

Jetzt sagst Du zudem: PV senkt den Zukauf, Strom wird billiger, JAZ wird besser als 3,5, ja was bleibt denn da noch übrig? 20€/a oder 1600€ auf die Lebensdauer?

Jetzt kannst Du dem TE ja konkret sagen, wie er seine HRB Außenwand von 0,16 auf 0,1 bringen kann und was dafür zu tun ist.

Bei Ziegel, würde nicht mal der Passivhaus geeignete 49cm 0,7er reichen (gibt 0,14). Für 0,1 müsste die Wand in dem 07er Ziegel 69cm dick werden, wenn es das denn gäbe bzw. man müsste quasi 2 x 36,5 0,7 bauen. Neben dem Platzverlust und den Kosten, gibt das richtige schöne Schießscharten bei den Fenstern.

Ich weiß nicht welche Annahmen man treffen muss, dass sich das irgendwie rechnen sollte, Deine mit guter JAZ der WP, PV Deckung und sinkenden Strompreisen sind es sicher nicht.
Spüren wird man von der besseren Dämmung nichts (der Unterschied in der Wandinnentemp wären ganze 0,2° bei 22°RT).

Also lieber TE. Bleib einfach bei den 0,16, das ist ein top U-Wert.
Ich würde übrigens gerne mal die Berechnung sehen, wie man da auf 18500kWh Bedarf kommt bei der Dämmung. Kannst Du die mal anonymisiert einstellen?

Und bei HFrik würde ich gerne wissen, welche Wände der zu sanierende Altbau jetzt hat und welche später.

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Ist eine LWWP hier die richtige Wahl?
Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 21.10.2020 15:54:18
0
3028225
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]
Das rechnen darfst Du für jedes Objekt einmal selbst machen... Um konkret zu ermittel was das bringt muss man aber das Haus im Jahresverlauf simulieren, dann sieht man wie viel emhr das dann auch bei der solaren Nutzung etc. bringt.
Und Du darfst nicht vergessen dass die 0-Ziellinie[...]

bevor ich hier so lange wie Du um den heißen Brei herumrede und irgendwas fabuliere, habe ich mal den U-Wert Rechner angeworfen der den Wärmebedarf, auch jahreszeitlich und die Gewinne etc, sehr gut simuliert, sogar den Gebäudestandort. Ich habe jetzt mal Köln gewählt (@ lordhorst: können wir gerne ändern auf Deinen konkreten Standort und Deine Wandfläche).

Ziel Raumtemp: 22°
Wandfläche jetzt mal 200m² angenommen (sehr großes EFH)

Unterschied Heizwärmebedarf zwischen 0,15 und 0,1: ganze 733 kWh/a

Bei Gas und 4 Cent/kWh wären das also 29,32€/a.
Gut, Strom ist aktuell natürlich teurer und wenn die WP mit JAZ 3,5 läuft, ist es das doppelte. (733/3,5*0,28=58,64€) ;-)

Aber gehen wir worst case von den teuren 28 Cent/kWh aus und einer miesen JAZ von 3,5 auf die Lebensdauer des Gebäudes (80a), dann dürfte die derart bessere Außenwand also aktuell maximal 4691€ mehr kosten, ohne Inflation und Zinsen.

Jetzt sagst Du zudem: PV senkt den Zukauf, Strom wird billiger, JAZ wird besser als 3,5, ja was bleibt denn da noch übrig? 20€/a oder 1600€ auf die Lebensdauer?

Jetzt kannst Du dem TE ja konkret sagen, wie er seine HRB Außenwand von 0,16 auf 0,1 bringen kann und was dafür zu tun ist.

Bei Ziegel, würde nicht mal der Passivhaus geeignete 49cm 0,7er reichen (gibt 0,14). Für 0,1 müsste die Wand in dem 07er Ziegel 69cm dick werden, wenn es das denn gäbe bzw. man müsste quasi 2 x 36,5 0,7 bauen. Neben dem Platzverlust und den Kosten, gibt das richtige schöne Schießscharten bei den Fenstern.

Ich weiß nicht welche Annahmen man treffen muss, dass sich das irgendwie rechnen sollte, Deine mit guter JAZ der WP, PV Deckung und sinkenden Strompreisen sind es sicher nicht.
Spüren wird man von der besseren Dämmung nichts (der Unterschied in der Wandinnentemp wären ganze 0,2° bei 22°RT).

Also lieber TE. Bleib einfach bei den 0,16, das ist ein top U-Wert.
Ich würde übrigens gerne mal die Berechnung sehen, wie man da auf 18500kWh Bedarf kommt bei der Dämmung. Kannst Du die mal anonymisiert einstellen?

Und bei HFrik würde ich gerne wissen, welche Wände der zu sanierende Altbau jetzt hat und welche später.
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