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Foren
RGK Auslegung und Meinungen HB
Verfasser:
kw87hb
Zeit: 08.04.2021 19:19:13
0
3136057
Moin!

so nach dem es leider mit dem Neubau nicht geklappt haben wir uns nun ein kleines Häuschen direkt am Deich gekauft in 2819* mit 634m² Grundstücksfläche. Das Haus selbst liegt am Hang. Der Grund dahinter ist ebenerdig. Der Baugrund besteht bis 10m Tiefe aus Feinsand, der in 0,55 und 1,70m Tiefe unter Geländehöhe durch eine dünne Schluffschicht unterbrochen wird. Der Grundwasserspiegel in Bremen ist entsprechend hoch. Die Heizlastabschätzung auf Grundlage der EnEV-Berechnung / Hüllflächenverfahren hat ergeben:

Norm-Außentemperatur: -9,3
H'T: 0.25 W/(m²·K) nach Sanierung wahrscheinlich bei ca. 0,1
Innentemperatur: 21°C
A (Hüllfläche):516,72m² -> Berechnung des umbauten Raumes nach DIN 277 laut Baubeschreibung von 1964
Ve: 494,24 m³
Bewohner: 4 Personen
Lüftung: Fensterlüftung ohne WRG
Transmissionslast: 4043 W
+ Lüftungslast: 999 W
+ Warmwasserlast: 400 W
= Gesamte Heizlast: 5443 W
Leider war ich bei der Berechnung Ve überfordert. Das Haus wurde mal freistehend gebaut. Jetzt ist es eine DHH geworden aber mit 24er Außenwand zum Nachbarn dazu liegt der halbe Keller im Hang. Der soll aber zu Wohnraum umgebaut werden deshalb habe ich das komplette Haus genommen ohne Dachaufbau.

Hinterm Haus darf nur noch Eingeschossig gebaut werden bis Geländeoberfläche und dann kommen Kleingärten sodass am hinterem Ende des Grundstücks bis zur Grenze der Kollektor verlegt werden kann. Kläre ich aber bald mit der Wasserbehörde.

Meine Planung Stand jetzt ist hier hinterlegt.

Ich hoffe ich hab nichts vergessen und mich nicht all zu doof angestellt :)

Danke

Verfasser:
kw87hb
Zeit: 09.04.2021 13:07:57
0
3136362
Heute mit der Wasserbehörde gesprochen. Sehr entspanntes und kompetentes Gespräch gewesen. Letztendlich muss ich die komplette Planung mit Heizlastberechnung einreichen als Antrag. Dauert dann knapp sechs Wochen und kostet 320€ Als Abstand muss ich einen Meter zwischen Nachbar und Kollektor einhalten.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.04.2021 13:44:41
0
3136377
Hi,

H,t 0,25 und Altbau 1964 ist nicht realistisch.
H,t 0,1 ist mit Fenstern und Türen unmöglich zu erreichen. :-)

Ve ist einfach das Volumen des beheizten Baukörpers, einschl.
Bodenplatte, Wände, etc.
Was da angrenzt ist egal.
Bei der Hüllfläche würde ich aber die Wand zum Nachbarn
weglassen, wenn die nicht mit Aussenluft belüftet ist.

Bei Ubakus gibt es einen Wärmebedarfsrechner, der auch die
Heizlast ausgibt.

Senkrechte Verlegung ist für Laien nicht zu empfehlen, weil höhere
Knickgefahr der Rohre bei Einbringung und Verfüllung und die
Arbeitsssicherheit ist auch nicht ohne.
Zumal hier Sandboden gegeben ist, wo die Grabenwände schnell
einbrechen können.

Ich würde einen waagerechten Kollektor planen, aber die Heizlast
müßte mit den geplanten Sanierungen überprüft werden, denke ich,
auch wenn sie von der Größenordnung her realistisch sein könnte.

Ganz schön happige Gebühren und wieso interessiert sich die
Wasserbehörde für eine Heizlastberechnung??

Grüsse

winni

Verfasser:
kw87hb
Zeit: 09.04.2021 16:03:14
0
3136420
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
][...]




Mit dem Wärmebedarf-Rechner bei Ubakus ausgerechnet. Das kann doch nicht stimmen? Laut Energieausweis hat das Haus einen Wärmebedarf von 357,6 kWh bei einer Wohn- und Nutzfläche von 93,85qm

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.04.2021 16:19:40
1
3136427
Das beheizte Volumen passt nicht zur Wohnfläche, würde ich bei 94 m2 auf
ca. 300 m3 ins Blaue schätzen.

0,7 facher Luftwechsel wäre genug für 9 Bewohner, ich denke 0,3 reicht.

Die Bodenplatte oder Kellerdecke fehlt.

Generell hast Du halt sehr schlecht dämmende Wände und Fenster, was
sich nach Sanierung hoffentlich geändert hat.
Bei Wänden lässt sich leicht unter ein Zehntel der jetzigen Verluste erreichen,
bei Fenstern ein Drittel bis ein Viertel.

Grüsse

winni

Verfasser:
kw87hb
Zeit: 09.04.2021 16:38:06
0
3136436
Gut verstanden. Dann macht das wohl keinen Sinn sich an diesem Punkt weiter mit dem Thema zu beschäftigen solange der Sanierungsfahrplan nicht komplett steht. Bis dahin werde ich auch versuchen herauszufinden wie man H'T berechnet. Der Wert hat mich zur Verzweiflung gebracht, fast.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.04.2021 16:44:50
1
3136438
Ja, richtig, erstmal sollte die zukünftige Heizlast bestimmter sein.

H,t ist einfach die Verluste aller wärmeverlierenden Flächen addiert
und dann durch die gesamte wärmeverlierende Fläche geteilt, so das
ein Durchschnittswärmeverlust pro m2 für 1 Grad bei rauskommt.

Allerdings werden die Wärmeverluste der Einzelflächen noch mit einem
Abmilderungsfaktor berechnet, wenn sie nicht an Aussenluft grenzen.
Z.B. mal 0,5 gegen Erdreich oder 0,8 gegen einen unbeheizten Raum.

Grüsse

winni

Verfasser:
kw87hb
Zeit: 09.04.2021 16:59:43
0
3136450
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Ja, richtig, erstmal sollte die zukünftige Heizlast bestimmter sein. H,t ist einfach die Verluste aller wärmeverlierenden Flächen addiert
und dann durch die gesamte wärmeverlierende Fläche geteilt, so das
ein Durchschnittswärmeverlust pro m2 für 1 Grad bei[...]


Vielen lieben Dank. Hat mir sehr weitergeholfen.

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