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Alle
Foren
Kostencheck SmartHome in Neubau, Insellösung Rolläden?
Verfasser:
B.C
Zeit: 01.08.2021 13:39:16
0
3177957
Hallo zusammen,

für einen Neubau (2,5-geschossig, zwei Wohneinheiten, insg. sechs Zimmer inkl. zweiter Küche, drei (Dusch)-Bäder), Hauptküche, drei Kellerräume und HTR, HWR) haben wir ein Angebot für eine smarte Elektroinstallation bekommen. Wunsch war im Wesentlichen KNX Steuerung von Rollläden (Fensterkontakte), Licht, Steckdosen und dann spätere Erweiterbarkeit / Selbstadministration. In der Besprechung habe ich die tolle liste von "jw" aus diesem Thread vorgelesen.

Nun haben wir ein Angebot vorliegen, dass für mich als KNX-Neuling etwas intransparent ist. Ist der Gesamtpreis für Profis plausibel? Für eine herkömmliche Elektroinstallation wurden rund 35.000 € geschätzt, demnach wären sportliche 45.000 € für das SmartHome. (Okay, ich glaube die Anzahl an Steckdosen und Lampenauslässen ist seeehr großzügig...)

Angebot zu 80.000 €

Zählerschrank Z/Z/Z/U/V/APZ/V inkl. Sicherungsautomaten und 3
Überspannungsschutz, 3 Feldverteiler, 20 Brandschutzschalter,
118 Lampenauslässe, 32 Schalter KNX, 9 Wechselschalter, 2
Wechselschalter Allwetter, 1 Kreuzschalter, 18 KNXFensterkontakte,
3 Visualisierungsanschluss-Display, 4
Bewegungsmelderaulässe, 1 Markisenanschluß, 1 Tortaster, 134
Steckdosen, 2 Starkstromdosen 16A, 16 Steckdosen AW, 18
Anschlüsse Verschattung, 16 Raumthermostate, 1 TV-Zentrale, 18
Netzwerkanschlüsse, 1 Miniverteiler-Patchfeld 18, 1
Visualisierung Sprechanlage, je 1 Anschluß E-Herd, Backofen,
Spülmaschine, Waschmaschine & Trockner, anschließen der
Lüftungsanlage, Hauswasserwerk und Wärmepumpe, 1 Allstrom-
Sensitiv Typ B, Zuleitung zur Garage sowie KNX-Geräte
1 Zennio KNX, 1 ISE Smart Connect, 8 Zennio Aktoren 8-fach, 1
Zennio Schnittstelle, 1 Zennio Aktor 4-fach, 2 Zennio Aktor 4-
fach, 20 MDT-Taster, 4 BEG Präsenzmelder, 8 Rauchwarnmelder, 8
KNX-Module, 1 Server, 2 Raumbediengeräte, 1 Steuergerät Video,
1 TKS IP Gateway Lizenz, 1 Gehäuse AP, 1 Kameramodul, 1
Türlautsprecher und 1 Ruftastermodul.


Da uns die Bank gesagt hat, dass wir sparen müssen, muss das aber sowieso zurückgeschraubt werden. Mindestens eine Rollladensteuerung will ich aber beibehalten.

Sollten wir dann doch eher auf eine (funkbasierte) Insellösung dafür setzen? Was währen da empfehlenswerte Systeme und was kosten die ca. für 19 Fenster?

Und wenn wir bei KNX blieben: Was mag die Rolladengeschichte kosten, wenn eine sinnvolle Erweiterbarkeit auch auf Licht, etc. gewährleistet sein soll? Also ggf. KNX-Kabel zu den Lichtschaltern führen. Oder schlicht Leerrohre legen?

Ich brauche dringend Argumente, damit meine Frau das SmartHome nicht völlig streicht! ;-)

Verfasser:
Automadrant
Zeit: 02.08.2021 08:10:17
0
3178296
118 Lampenauslässe? Bei uns hat ein Auslass in manchen Räumen 2-3 schaltbare Phasen, meinst du das? Wäre immer noch viel.
Steckdosen kann man dagegen nie genug haben.

Warum Wechselschalter wenn KNX Schalter eingeplant sind?

Lüftungsanlage -> ihr werdet die meisten Fenster nur zum Putzen offen haben. Fensterkontakte wären dann überflüssig.

Zum Angebot selbst kann ich nichts sagen. Wir haben einiges selbst gemacht (Schlitze, Kabel ziehen), vielleicht holt ihr damit auch noch spürbar was aus dem Preis raus.
Sprecht mit dem Elektriker was er empfiehlt.
Lasst alles weg was man nicht unbedingt braucht und was sich nachrüsten lässt (NICHT die Leerrohre dafür). Visualisierung, Bewegungsmelder, Server...

Was ist "hekömmliche Installation"? Ist es die gewollte Ausstattung an Steckdosen, Schaltstellen und Lampen usw. nur ohne KNX, oder ist das nur eine sehr unzeitgemäße lowlevel Ausstattung? Uns wurde auch ein Standard angeboten, bei dem wir uns fragten ob denn schon bekannt ist dass es inzwischen Elektrogeräte gibt die man in eine Steckdose stecken muss.

Verfasser:
Pit69
Zeit: 02.08.2021 09:15:05
3
3178312
Hallo
Zitat von B.C Beitrag anzeigen
Ich brauche dringend Argumente, damit meine Frau das SmartHome nicht völlig streicht! ;-)


Ich habe mich vor 5 Jahren auch als absoluter Laie etwas ausführlicher damit befasst.
Am Ende habe ich das aber selber gestrichen.
Ein Bekannter (Elektriker der glaubt alles zu können) hat das in seinem Haus umgesetzt.
Erreicht hat er:
30% seiner Zeit gehen darauf, da es immer wieder Probleme gibt (scheinbar kann er doch nicht alles)
30% seiner Zeit gehen drauf wegen Ärger mit der Frau
Den Rest seiner Zeit benötigt er um den Hausfrieden wieder gerade zu biegen.

Mein bestes Argument, damit deine Frau die Idee nicht streicht, streiche die Idee selber.
Mach ein paar elektrische Rollläden mit Fernbedienung und gut ist.

Falls du dich doch auf das Experiment einlässt, viel Glück.

Gruß
pit

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 02.08.2021 09:29:55
0
3178318
Wichtig ist immer die Vorbereitung:

Wenn du also die smart nicht leisten kannst, dann bereite vor:

Rolladen würde ich immer zu einem zentralen Punkt ziehen... Auf dem Dachboden .. in einer FBH Nische....

Da kann dann zentral immernoch eine Steuerung XYZ hinkommen

Genauso Außenlampen , Bewegungsmelder usw.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 02.08.2021 09:46:39
0
3178326
Generell ein schwieriges Thema.

Einerseits kommt es preislich betrachtet immer drauf an, wie man die Elektroinstallation umsetzt, und wie man diese einkauft...

Also Bauträger, Direktvergabe, Fertighaushersteller
alles fertig installieren + einrichten lassen (inkl. KNX) oder Selbsteinbau...

Daran ergeben sich diverse Preisunterschiede.

Wenn man aber ehrlich ist, und für sich sagt, "ich hab keine Zeit, später KNX umzuprogrammieren, oder man ist evtl. beruflich viel unterwegs...", dann macht KNX wenig Sinn.

Da wäre ich vorher bei einer LowCost Umsetzung:
- Rolläden/Jalousien automatisieren
- Soviele Schalter/Taster für Licht einsparen wo Sinnhaftig.
D.h. viel mit Bewegungsmelder bzw. Präsenzmeldern arbeiten. (auch später mit Kindern sinnvoll :-) )


Was Rolläden / Jalousien Steuerungen angeht, ist es reine Geschmackssache und auch ein Thema, was der hauseigene Elektriker mitgeht:

z.B.:
Somfy Lösung (die verkabelte Variante)
Warema Lösung (die verkabelte Variante)
oder
SPS Variante vorprogrammiert durch z.B. "vorprogrammieren.de"
Verkabelung erfolgt dort zentral zur SPS hin, die Taster ebenfalls, Sensoren auch
oder
KNX Variante (lowcost)
Yönnet Rolladenhutschienenaktor
MDT Mehrfachtaster KNX
KNX Kabel in weitere Dosen legen lassen
Und später kann man dann immer noch KNX nachrüsten, wenns Sinn macht.


Ansonsten wie so oft - Geschmackssache.



P.S. ich hab einen Kumpel der nebenberuflich Systemintegrator ist und in seinem Haus und x Häusern seiner Kunden KNX installiert und parametrisiert hat.
Wichtig: PLANUNG vorab - und daran scheitert es wohl. Damit kann man einige konventionelle Schalter/Taster/Bohrlöcher/Leerrohre einsparen.

Niemand aber will planen und auch die Möglichkeit nutzen, den passenden KNX Taster / Sensor etc. über Hersteller hinweg zu kombinieren.
Die Elektriker ziehen Ihr Jung/Gira Programm durch, obwohl es sehr gute Alternativen gäbe.
Mein Kumpel hat z.B. gerne Yönnet Hutschienenaktoren (Preis/Leistung hervorragend), MDT KNX Taster, Wetterstationen wählt er anhand der Wünsche, von 250€ bis 800€ alles dabei.
Die Visualisierung kann ein Gira Homeserver, oder auch ein Openhab/IoBroker sein, je nach Affinität... -> Das findet man leider bei wenigen Elektrikern..

Und deshalb scheitern manche KNX Projekte von vornherein.
ABER eine Einschränkung sagt er immer wieder. Man kann mit Szenen arbeiten, ABER es sollte immer selbsterklärende Möglichkeiten geben, einzeln schalten zu können, ansonsten hängt der Haussegen schnell schief, wenn die Dame des Hauses nicht das schalten kann, was Sie möchte, und nicht die programmierte Szene.
Davon hat er schon lange Abstand genommen. Die "Szenen" nimmt er dann gerne in die Visualisierungen mit auf.

Verfasser:
B.C
Zeit: 02.08.2021 10:27:18
0
3178346
Bzgl. der Lampenauslässe hatten wir gesagt, überall 5-adriges Kabel zu nehmen, des weiteren waren da pauschal 50 Einbauspots vorgesehen. Wenn man die abzieht und den Rest durch drei teilt, sind es nur noch 22 "Dreierauslässe". Keller & Garage sollte aber auch dabei sein. Wenn es aber 68 x drei Phasen sind, ist es arg viel! ;-)

Mit "herkömmlich" meinte ich ohne KNX / SmartHome. War aber nur grob geschätzt und nicht genau geplant (Anzahl Steckdosen und Lampen wäre sicherlich deutlich geringer in der Schätzung).

Bzgl. der Fensterkontakte hast du eigentlich recht. Reichen im Prinzip an den Gartentüren, um ggf. die Verschattungen offen zu halten.

Wechselschalter: Hmm. Gute Frage. Vermutlich das Treppenhaus. Bei drei Treppen braucht es dort ja schon sechs Stück...

Ich werde mal die Planungsunterlagen anfordern. Das läuft bisher immer über den GU.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 02.08.2021 10:57:24
0
3178361
Zitat von B.C Beitrag anzeigen
Bzgl. der Fensterkontakte [...]


naja, das ist so eine Frage, was man will.

Z. B. kann man
- die Rollade / Jalousie automatisch hochlaufen lassen, wenn das Fenster / Tür geöffnet wird.
a) Sehr praktisch, um nicht auf dem Balkon ausgeschlossen zu werden, wenn man sich da in der Dämmerung aufhält.
b) Bei Starkwind wird eine Beschädigung der Jalousie verhindert.
c) auch im Brandfall
- als Überwachung / zur Alarmierung, falls einE EinbrecherIn in Abwesenheit ein Fenster öffnet
- zur Kontrolle, wenn man das Haus verlässt oder Regen kommt

Ob es KNX-Kontakte sein müssen oder eine 2-adrige Leitung zur Verteilung liegt, ist jedem selbst überlassen.

Zeit: 02.08.2021 11:22:29
1
3178373
16 Raumthermostate + 20 MDT-Taster?

Viele MDT-Taster können die Temperatur erfassen, ggf. für ca. 10 € Aufpreis gegenüber einen Taster ohne Temp. Sensor. Sollwerte / Istwerte wenn kein Display vor Ort in der Visu einstellen / ablesen. Da ändert man sehr selten was.

Dagegen teure KNX-Raumthermostate oder unsmarte konventionelle Thermostate plus Stemm- und Verkabelungsaufwand.

Da haben wir schon mal eine ordentliche 4stellige Summe an Einsparpotential.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 02.08.2021 11:28:53
0
3178375
Sinnvolle Automatismen gibt es sicherlich einige.
Die meißten Dinge gibt es auch abseits von KNX.

- Fensterkontakte (einfacher Reed-Kontakt)
- Windwächter/Sonnenwächter
- Automatik an einem Fenster deaktivieren, wenn man auf der Terasse sitzt etc...
- Sonnenstandsensor / Temperatursensor

Unsere Mutter hat z.B. ne Somfy (Wired) Lösung mit Windwächter für Jalousien.
Automatismen (abends alles runter). Wenn man auf der Terasse sitzt, kann man über den jew. Einzelschalter den Automatikmodus für dieses Fensterelement deaktivieren.
Das versteht "JEDER" - ohne aufwendige Programmierung.

Nach astronomischen Jahresverlauf, drehen die Jalousien sich morgens passend. Und das inkl. Einschränkung (nicht früher als x Uhr).

Über einen Gruppentaster kann man alle Gruppen rauf/Runter steuern, oder eine Einzelne Gruppe (Jalousien, Rolladen) steuern.

"Programmierung" erfolgt per speziellem USB Adapter (50-80€ bei Amazon) und einer kostenfreien Somfy Software.
Die Software ist selbsterklärend. Vor jeder Anpassung kann man eine Sicherheitskopie der EInstellungen machen. Wenns in die Hose geht, alte Sicherung einspielen - Fertig.

Das ist eine der vielen möglichen pragmatischen Lösungen, ausserhalb von KNX :-)

Preislich fair, aber sicherlich teurer als eine 19,99€ WLAN-Shelly Bastellösung.

Je nach Hausgröße und Wünschen, kostet so ne zentrale Somfy Rolladen/Jalousienlösung vom Elektriker eben 1.000€ - 3.000€.

Verfasser:
Automadrant
Zeit: 02.08.2021 12:43:26
0
3178415
Zitat:
Mit "herkömmlich" meinte ich ohne KNX / SmartHome. War aber nur grob geschätzt und nicht genau geplant (Anzahl Steckdosen und Lampen wäre sicherlich deutlich geringer in der Schätzung).

Dann kannst du das ja nicht vergleichen. Du vergleichst den Preis von einer minimalen Ausstattung die du auch auf konventionellem Weg wahrscheinlich nicht haben willst mit dem Preis von KNX. Das hilft dir nicht weiter.

Zitat:
Wechselschalter: Hmm. Gute Frage. Vermutlich das Treppenhaus. Bei drei Treppen braucht es dort ja schon sechs Stück...

Nicht wenn du KNX hast. Im Angebot ist KNX drin plus Wechselschalter, daher bin ich verwundert.

Zitat:
Das läuft bisher immer über den GU.

Elektrik ist doch meistens der Bereich wo man am meisten ändern möchte. Daher könnte es Ärger sparen dieses Gewerk komplett selbst zu vergeben, statt alles mit dem GU abzusprechen.

Verfasser:
derHoFi
Zeit: 01.09.2021 14:17:34
0
3188759
auch mal bei Lingg&Janke vorbei schauen!

einfach mal vergleichen wo man einen Taster mit 4 Druckpunkten + Erfassung von Temperatur und Luftfeuchte für den Preis bekommt. Weiterhin gibt es dort auch Kombiaktoren mit 8 Ein- und 8 Ausfängen zu einem unschlagbaren Preis.
Habe die Taster selbst zuhause und sie sind absolut unauffällig, da sie in alle 55mm Rahmen der großen Schalterhersteller passen.

Tipp: in eine abgehängte Decke gleich noch an dokumentierter Stelle das KNX Kabel mit Scheife vorbei ziehen für ggf. später mal einen Präsenzmelder.

Tipp: wenn man selbst Material bereitstellen kann/darf oder sogar selbst montieren und programmieren kann auch mal bei Ebay umschauen, selbst wenn ein Kanal eines Schaltaktors dahin ist, dann nimmt man eben die übrigen zum guten Preis mit.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 18.09.2021 19:37:53
0
3194305
Beschäftige dich anstatt mit der Spielerei lieber mit den wichtigen Punkten vom Haus

Mit einem 16a Anschluss hast du ggf mit Elektro Auto nicht weit. Min 32a.

Wärmepumpe und Raumthermostate Vertragen sich auch nicht.

Erst zahlst du viel Kohle für alles, und im Anschluss treibt das alles deine Betriebskosten in die Höhe und die Lebensdauer der Heizung halbiert sich. Dafür hast du super Technik verbaut ...

Verfasser:
Klartext90
Zeit: 21.09.2021 11:38:17
0
3195056
Hallo,

man kann mit KNX oder von mir aus auch Loxone schon eine kosteneffiziente Installation machen die von einer normalen Installation nicht viel weg ist, das Wichtige ist hierbei einfach eine ordentliche Planung und dass man weiß was man will

- Beschattunssteuerung Zentral ist ob jezt da ein KNX Aktor oder ein anderes Ding hängt ziemlich egal vom Preis, aber mit KNX/Loxone ez. kannst du halt Problemlos eine ordentliche Beschattunssteuerung Programmieren die die Anwesenheit und Raumtemperatur berücksichtigt, was sonst kaum ein System ordentlich kann

- Sowas wie Gegensprechanlage kann man vorbereiten und später machen (wenn man wieder Geld hat und nicht über den Eli kaufen will), ein Innenterminal braucht kein Mensch, schleppt ja jeder eh immer das Handy mit

- Raumtemorstate und Stellantriebe kannst du raus schmeißen (WP und so :)

- KNX Wandtaster braucht auch eigentlich keiner, man kauft doch keine Automatisierung und schaltet dan wieder mit der Hand und im Gang schon dreimal nicht (man kann ja Kabel Unterputz vorbereiten für den Notfall)

- Netzwerkanschlüsse/Sat: las dir doch Leehrrohre legen und Zieh die Kabel selbst wenn du sie brauchst (Da braucht man kein Eli für sein)

- Server/Programmierung: Machs gleich selber, sparst nen haufen und bist danach auch Herr der Lage

Verfasser:
elo22
Zeit: 22.09.2021 04:14:25
0
3195341
Zitat von Pit69 Beitrag anzeigen
Mach ein paar elektrische Rollläden mit Fernbedienung und gut ist.

Warum? Zu faul bis zum Schalter zu gehen?

Lutz

Verfasser:
elo22
Zeit: 22.09.2021 04:17:22
0
3195342
Zitat von B.C Beitrag anzeigen
Sollten wir dann doch eher auf eine (funkbasierte) Insellösung dafür setzen?

Nein, Funk ist ein Notlösung.

Lutz

Verfasser:
Automadrant
Zeit: 22.09.2021 07:13:00
1
3195354
Zitat:
KNX Wandtaster braucht auch eigentlich keiner, man kauft doch keine Automatisierung und schaltet dan wieder mit der Hand

Wer in einem Haus leben will das einem vorschreibt wann und wie welches Licht anzugehen hat, der braucht keine Schalter an der Wand.
Alle die noch einen eigenen Willen haben und solch einen übertriebenen Quatsch NICHT wollen, machen sich Schalter an die Wand.

Verfasser:
FSnyder
Zeit: 22.09.2021 14:21:56
0
3195529
Hi,

Zitat von B.C Beitrag anzeigen
Wechselschalter: Hmm. Gute Frage. Vermutlich das Treppenhaus. Bei drei Treppen braucht es dort ja schon sechs Stück...

Das geht aber WESENTLICH einfacher mit Tastern und einem ELTAKO; eventuell sogar einem Zeit-/Treppenhausrelais. ;-)

Grüße
Snyder

Verfasser:
Klartext90
Zeit: 23.09.2021 13:20:16
0
3195912
Zitat von Automadrant Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]

Wer in einem Haus leben will das einem vorschreibt wann und wie welches Licht anzugehen hat, der braucht keine Schalter an der Wand.
Alle die noch einen eigenen Willen haben und solch einen übertriebenen Quatsch NICHT wollen, machen sich Schalter an die Wand.


Du sollst das Haus Programmieren und schreibst damit vor was es zu tun hat, nicht umgekehrt wäre ja noch schöner^^
Taster sind eine schöne Lösung für die Überganszeit wenn das noch nicht so alles hinhaut wie es soll und man erst die Erfahrungen sammeln muss aber irgendwann verstauben sie

Wenn es der Elektriker macht muss er halt wissen was gut für dich ist, funktioniert in der Regel eher nicht so gut, hier wird Faulheit gleich doppelt bestraft ;)

Verfasser:
Automadrant
Zeit: 24.09.2021 09:26:46
0
3196194
Zitat:
Du sollst das Haus Programmieren und schreibst damit vor was es zu tun hat


Ja - nur wird das eben schwierig wenn man selbst noch ein bisschen Persönlichkeit und Willen hat, der sich nicht in vorhersagbare Kriterien fassen lässt :-)

Ich wüsste nicht an welchen äußeren Umständen es sich festmachen lässt wann ich meine Rolläden öffnen/schließen will. Genauso Licht. Das will ich nicht *immer wenn ...* geschaltet haben. Mal will ich Licht wenns noch heller ist, mal will ich keines obwohl es schon dunkler ist. Wenn ich in einen Raum gehe um nur was reinzulegen brauch ich kein Licht, wenn ich länger drin bin schon, und so weiter und so fort. Wenn ein Raum mehr als eine Lampe hat, welche soll dann geschaltet werden?

Das kann selbst die beste Automatik der Welt nicht wissen und würde mir persönlich schnell auf den Wecker fallen. Außer ich gewöhne mir zwangsläufig meinen spontanen Willen ab, was ich aber nicht will - oder noch besser ich hatte nie einen ;-)
Daher genieße ich es diesen automatischen Krempel nicht zu haben.
Wer sowas plant muss sich bewusst sein ob er das ein Leben lang so haben möchte oder nicht.

Zeit: 24.09.2021 09:29:38
0
3196197
Dass die Taster mindestens mal in der Übergangszeit von Nutzen sind, kann ich Stand jetzt vollkommen bestätigen. Stand jetzt ist erst eine der beiden Wohnungen im Haus fertig saniert und in jedem Raum einen Lingg & Jahnke Taster für Licht und Rolladen plus eine Bedienzentrale Smart mit Licht Zentral aus und Rolladen Zentral hoch / runter. Programmiert sind solche Sachen innerhalb weniger Minuten, wenn man das System erst einmal grundlegend verstanden hat.

PM in den Decken habe ich Stand jetzt noch keinen aktiv, aber kann in jedem Raum leicht nachrüsten bzw. aktivieren. Genauso liegen Leitungen für die Fensterkontakte.

Da wir uns auch nicht von der ERR-Pflicht befreien lassen haben, wird über die Taster gemessen, über die Bedienzentrale eingestellt und mit den MDT Heizaktoren geregelt. Kann ich immer noch über den Sicherungsautomaten oder die Programmierung deaktivieren, wenn dann zukünftig der thermische Abgleich allein ausreichen sollte.

(Umfangreiche) Logiken erstellen, thermischer Abgleich, etc. kann man m. E. immer noch machen, wenn man erst einmal drin wohnt und alles andere fertig hat. Zum Frühsommer hin werde ich mich wohl erst einmal der automatischen Verschattung widmen. Rolladen morgens und abends nach Timern und von der Bedienzentrale berechnetem Sonnenstand fahren wird wahrscheinlich auch eine der einfacheren Automatiken.

Verfasser:
mstorm
Zeit: 01.10.2021 10:48:59
0
3198831
Zitat von Automadrant Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]

Wer in einem Haus leben will das einem vorschreibt wann und wie welches Licht anzugehen hat, der braucht keine Schalter an der Wand.
Alle die noch einen eigenen Willen haben und solch einen übertriebenen Quatsch NICHT wollen, machen sich Schalter an die Wand.


Das ist polemisch und so nicht richtig, sondern eine Frage der richtigen Umsetzung.

Ein gut gemachtes Smart Home hat immer auch eine Sprachsteuerung integriert.
Die benutzt man dann in den Fällen, in denen die Automatik nicht macht, was man will. Damit kann man sich Schalter und Fernbedienungen bereits beim Bau sparen
https://storm.house/blog/service/beratung/

Funktioniert natürlich nicht mit Insellösungen und nur bei zuendegedachter Planung.
Darum muss man sich also selber kümmern oder bereit sein, einen Experten dafür zu bezahlen.
Und damit meine ich sicherlich nicht den Elektriker, nicht einmal wenn er KNX kann.

Was ein Smarthome teuer macht, ist nicht die Technik, sondern unprofessionelle Planung.
Erst dadurch endet man mit unnötigen und unnötig teuren Komponenten und vor allem bei Insellösungen.
Die muß man dann mit noch mehr Geld und Schweiß auch noch miteiner zu integrieren versuchen, ohne je den Reifegrad einer von Anfang an integrierten Lösung zu erreichen wie das "Kinoabend"-Beispiel auf meiner Homepage.
Auch KNX ist nur eine Insel, die z.B. mit Sprache, Internet und Medien überhaupt nicht kann.

Und das übrigens immer wieder auf Neue, sobald man neue Geräte einbinden möchte wie Alexa oder den neu gekauften Fernseher, siehe Beispiel.
Die wenigsten bedenken bei ihrer Planung, daß sie ja jahr(zehnte)lang in diesem Setup wohnen wollen und immer wieder Anpassungen benötigen werden.
Nach kurzer Zeit ist der Elektro-"Planer" aber aus dem Haus (nach ihm die Sintflut), die Technik inkompatibel mit Neuem und der Hersteller pleite.
Den riesigen blinden Fleck(enteppich) haben leider fast alle Bauherren.

Grüße MS

Verfasser:
SebDob
Zeit: 02.10.2021 07:36:09
1
3199077
Kurzform, du verkaufst Open hab als Steuerung.

Und je mehr dein Kunde verbaut, umso mehr kannst du programmieren...

Verfasser:
Automadrant
Zeit: 02.10.2021 11:41:21
1
3199137
Zitat:
Ein gut gemachtes Smart Home hat immer auch eine Sprachsteuerung integriert.
Die benutzt man dann in den Fällen, in denen die Automatik nicht macht, was man will.

Wie viele Fälle sind das?
Woher weiß die Automatik warum ich einen Raum betrete, ob ich Licht 1 oder Licht 2 oder gar keines haben will? Woher weiß sie ob das Leselicht anbleiben soll oder nicht wenn ich den TV einschalte? Ob der Rolladen auch heute wieder nach Uhrzeit runtergehen soll, oder doch oft schon früher oder erst später?
Wenn man da ständig unerwünschte Situationen erst mal per Sprachsteuerung wieder korrigieren muss, ist das doch überflüssig und nur unheimlich nervtötend.

Zitat:
Damit kann man sich Schalter und Fernbedienungen bereits beim Bau sparen

... und ist der Automatik ausgeliefert bis man auszieht, oder einen riesen Haufen Geld in die Hand nimmt ;-)
Spricht man nicht bei solchen Systemen auch von einer Wertsteigerung des Objekts? Wer will Haus/Wohnung ohne Schalter kaufen?

Im verlinkten Artikel gefällt mir die Aussage dass Handysteuerung schnell lästig werden kann. Ich würde gerne wissen wie viele der Verfechter von "ich hab mein Handy überall dabei und brauche keine Schalter" sich inzwischen schwarz ärgern.
Der Artikel schreibt übrigens von Sprachbedienung für *seltene* Fälle und dass klassische Schalter vielem anderen *überlegen* sind und ja sowieso vorhanden sind ;-)

Kannst du oder auch gerne sonst jemand ein Beispiel bringen, wie so eine Automatik genügend richtige Vorhersagen machen kann, so dass sie wirklich "gut gemacht" ist?
Ich glaube ja nicht dass man nur sehr einfach gestrickt und mit allem zufrieden sein muss was passiert, um so ein System zu schätzen. Mich interessiert daher tatsächlich, was ist es dann? Wie sieht so etwas aus damit man damit zufrieden ist?

Verfasser:
mstorm
Zeit: 03.10.2021 10:58:02
0
3199363
Zitat von Automadrant Beitrag anzeigen

Wie viele Fälle sind das?
Woher weiß die Automatik warum ich einen Raum betrete, ob ich Licht 1 oder Licht 2 oder gar keines haben will? Woher weiß sie ob das Leselicht anbleiben soll oder nicht wenn ich den TV einschalte?
Ob der Rolladen auch heute wieder nach Uhrzeit runtergehen[...]


Natürlich können Computer nicht Gedankenlesen.
Der Bewohner kann, muss aber eben auch festlegen bei welchem Anlass eine Szene aktiviert wird und wie die Szene aussieht, also welche Lampen, Rolläden und anderen Geräte wie geschaltet werden.
Der Trigger ist dabei beliebig, das kann ein Zeitpunkt, Schalterdruck oder Sprachbefehl sein.
Typischerweise richtet man eine Handvoll Szenen ein, sowas wie morgens/abends/Fernsehen/nachts, vielleicht noch ein paar zusätzliche Lichtstimmungen.
Sobald der anfängliche Spieltrieb abgeebbt ist, ändert man die dann auch nicht mehr oder nur selten.
Aber im Gegensatz zu den meisten Systemen *kann* ein Bewohner die Szenen und Trigger bei meinem System halt auch jederzeit und komplett selbst dauerhaft anpassen.

Und spontan in der Wohnsituation halt per Schalter oder eben per Sprache.

Zitat von Automadrant Beitrag anzeigen

... und ist der Automatik ausgeliefert bis man auszieht, oder einen riesen Haufen Geld in die Hand nimmt ;-)
Spricht man nicht bei solchen Systemen auch von einer Wertsteigerung des Objekts? Wer will Haus/Wohnung ohne Schalter kaufen?


Um Gottes Willen, das war doch nicht für *alle* Schalter gemeint sondern nur für die Rolläden.
Die schaltet man ja normalerweise nur 2x am Tag bzw. das macht die Automatik, und Sprachübersteuerung brauchst du dann halt nur ganz selten.
Es gibt ausserdem Geräte die gar nicht an einen Schalter angeschlossen werden können, mobile smarte Lichter beispielsweise.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 03.10.2021 12:29:29
0
3199414
Ich hab jetzt noch nichts gelesen, was mich überzeugen würde zu dir zu kommen. Eine simple Rolladensteuerung kann nicht der Grund sein. Diejenigen die das für sich richtig machen, haben auch entsprechend selbst Ahnung. Das würde über eine Firma viel zu teuer werden. Wer es nicht selbst kann, hält sich in seinen Ansprüchen auch entsprechend zurück.

Auch wenn einige der anderen Ansicht sind, die Shellys mit 10€ bzw. 22€ für Rollläden sind günstig und für jedermann einzubauen. Das ist alles über Handy steuerbar etc. Und ich muss es nicht gleich verbauen und damit meine Finanzen belasten.

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Kostencheck SmartHome in Neubau, Insellösung Rolläden?
Verfasser:
SebDob
Zeit: 03.10.2021 12:29:29
0
3199414
Ich hab jetzt noch nichts gelesen, was mich überzeugen würde zu dir zu kommen. Eine simple Rolladensteuerung kann nicht der Grund sein. Diejenigen die das für sich richtig machen, haben auch entsprechend selbst Ahnung. Das würde über eine Firma viel zu teuer werden. Wer es nicht selbst kann, hält sich in seinen Ansprüchen auch entsprechend zurück.

Auch wenn einige der anderen Ansicht sind, die Shellys mit 10€ bzw. 22€ für Rollläden sind günstig und für jedermann einzubauen. Das ist alles über Handy steuerbar etc. Und ich muss es nicht gleich verbauen und damit meine Finanzen belasten.
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