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News vom 28.12.2018

Schaubrauerei auf dem Gelände eines historischen Gaswerks

Stone Brewing – Berlin bietet neben Bier und gutem Essen auch eine effiziente Beheizung

Die hohe Kunst des Brauens kann eine breite Palette an Produkten liefern. Wer beim Testen diverser Sorten auch noch gerne in einer gemütlichen Atmosphäre sitzt und sich zudem ein eigenes Bild von der Anlage machen möchte, ist bei Stone Brewing in Berlin genau richtig. Der Umbau der ehemaligen Reinigerhalle auf dem alten Gaswerksgelände war ein Mammutprojekt. Besonders die Details der Innenarchitektur suchen ihres Gleichen. Abgerundet wird die Gastronomie von der effizienten Beheizung: Drei Wärmeerzeuger aus dem Hause BRÖTJE und diverse Heizkörper sind installiert worden, um angenehme Temperaturen über das Jahr zu gewährleisten.

Bilder: August Brötje GmbH
Bilder: August Brötje GmbH

Im September 2016 öffnete Stone Brewing – Berlin mit einer großen Feier die Türen: Mit dem Brauerei- und Erlebnisrestaurant setzte das Unternehmen, als erste US Craft-Beer-Brauerei mit angeschlossenem Restaurant in Europa, neue Maßstäbe. Seit der Eröffnung flossen über 750 verschiedene Biere aus den 75 Zapfhähnen des Bistros, über eine dreiviertel Million Biere gingen über den Tresen und über 25.000 Besucher erfuhren auf den täglichen Brauereiführungen alles Wissenswerte über die Herstellung der intensiven, hopfenbetonten Stone Biere.

Effiziente Beheizung im alten Gemäuer

Die Planung des Umbaus übernahm die GEFA Ingenieure GmbH aus Berlin. 1985 von Herrn Dipl. Ing. Willfried Kuhn gegründet, zählt das Unternehmen seitdem laut eigenen Angaben zu den renommiertesten Ingenieur-Dienstleistungsunternehmen. Somit war der richtige Partner für das Projekt gefunden. Die Zielsetzung für die Beheizung war klar formuliert. Eine sichere und stabile Beheizung sollte sichergestellt sein. Zudem sollte eine Energieeinsparung gegenüber der vorherigen Heizanlage erzielt werden. Schnell entschied man sich für eine moderne Gas-Brennwertanlage aus dem Hause BRÖTJE. Der Vorteil bei dieser Art der Umstellung war, dass wenig Umbaumaßnahmen nötig waren und so die Installation schnell umgesetzt werden konnte. Damit beauftragt wurde das SHK-Unternehmen ST-Gebäudetechnik aus Potsdam.

Montiert wurden zwei bodenstehende Kessel der Serie SGB 215H mit einer Leistung von je 230 kW. Die kaskadierten Geräte versorgen einen Trinkwasserspeicher mit 477 l Fassungsvermögen. Zudem sind sie für die Beheizung des Lokals und der Brauerei zuständig. Der Modulationsbereich reicht bis 37 kW hinunter, sodass sich die Heizleistung immer optimal dem benötigen Wärmebedarf des Gebäudes anpasst.

Die hohe Effizienz des SGB 215H – sein Wirkungsgrad liegt bei bis zu 109 % – resultiert unter anderem aus dem Wärmetauscher mit spezieller Aluminium-Silizium-Legierung, der über eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit verfügt. Darüber hinaus ist ein emissionsarmer, modulierender Gas-Vormischbrenner eingebaut.

Die Einbringung der Wärmeerzeuger mit je 0,81 m² Standfläche in den Heizungskeller gelang in diesem Fall problemlos, da genügend Platz zur Verfügung stand. Die Montage der kompakten Gas-Brennwertgeräte war durch die vorbereiteten Anschlüsse auf der Geräteoberseite besonders einfach. Die Abgas-und Zuluftleitungen können je nach Notwendigkeit von oben oder hinten verlegt werden, die wartungsrelevanten Bauteile befinden sich vorne. Zusätzlich erleichtert wurde die Installation durch die Multilevel-Technologie – der grundsätzliche Aufbau jedes Kessels ist identisch, sodass der Installateur schnell mit dem Gerät vertraut ist.

Die angegliederten Büroflächen werden über das wandhängende Brennwertgerät WGB 38H beheizt. Es verfügt über eine modulierende Leistung von 9 bis 38 kW. Für den Wärmeerzeuger stand nur wenig Raum zur Verfügung. Daher war die Größe ebenfalls ein Argument für die Gerätewahl. Die Maße betragen gerade einmal 480 x 365 mm. Eine Tatsache, die das raumsparende Kraftpaket mit einem Normnutzungsgrad von 109 % zusätzlich unterstreicht.

Moderne Heizkörper mit Hygiene-Gutachten

Im Restaurantbereich sind zur Wärmeübertragung BRÖTJE Planheizkörper installiert worden. Sie fügen sich optimal in das Ambiente ein und sorgen für eine edle Optik. Gerade im Restaurant-Betrieb ist Sauberkeit oberste Priorität. Daher bot sich die Montage in Planausführung aus hygienischer Sicht ebenfalls an. Die glatte Oberfläche der Heizkörper lässt sich schnell und einfach reinigen. Die Hygieneeigenschaft bestätigt auch ein Gutachten des Universitäts-Klinikums Heidelberg, welches unter Leitung von Prof. Dr. med. Uwe Frank erstellt wurde. In seiner mikrobiologischen Begutachtung stellte das Institut fest, dass Flachheizelemente der Serien EuroProfil sowie EuroPlan ohne innenliegende Konvektionsbleche besonders gut in Krankenhäusern, medizinischen Einrichtungen, Laboratorien, Pflege- und Seniorenheimen sowie Schulen und Kindergärten einzusetzen sind. In dem Gutachten wird auf eine geringe horizontale Oberfläche hingewiesen, die eine Sedimentation von Staubpartikeln aus der Luft auf ein Mindestmaß beschränkt. Ferner lassen sich Abdeckung und Seitenblenden zur einfachen Reinigung problemlos abnehmen. Alle Flächen des Flachheizkörpers weisen eine glatte, nicht poröse Oberfläche auf, die werksseitig in zeitlosem Verkehrsweiß (RAL 9016) lackiert ist.

Fazit

Alle Beteiligten sind mit der Planung und Ausführung der Arbeiten zufrieden. Auch das vom Bauherrn gewünschte Ergebnis, eine ausfallsichere und sparsame Beheizung zu realisieren, konnte umgesetzt werden. „Seit dem Start des Restaurant- und Brauereibetriebs gab es keine Probleme. Wir konnten uns immer auf die Funktion der Anlage verlassen. Ein beruhigendes Gefühl“, so Colin Lenz, Public Relations European Markets bei Stone Brewing.

Auch das SHK-Unternehmen ST-Gebäudetechnik zieht ein positives Resümee. Die vorherige Planung war gut durchdacht, absprachen wurden eingehalten. Dadurch war die Anlage nach einer kurzen Einbauzeit bereits betriebsbereit. Hilfreich war auch die Konstruktion der SGB 215H Geräte aus dem Hause BRÖTJE. Die bereits ab Werk vorbereiteten Anschlüsse auf der Geräteoberseite sowie die Multilevel-Technologie sorgten für klare Vorteile bei der Montage.

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Buddy5 schrieb: Euer Problem ist alt bekannt, kein einziger Techniker hat euch beschrieben wie es funktioniert. Das Stichwort "Betriebsbedingungen" kennt wohl keiner mehr. Ihr habt keinen Brennwertkessel der moduliert...
feanorx schrieb: zu1. 17mm Querschnitt ist ok sofern die FBH Kreisanzahl passt zu2. Das sollte eigentlich so üblich sein aber es gibt auch hier genug schwarze Schafe die frei Schnauze arbeiten wenn man sie denn lässt...
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