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News vom 19.06.2020

Allwetterbad Warstein mit modernen Wärmeerzeugern ausgestattet

Schwimmen in behaglicher Atmosphäre

„Eine wohltuende Auszeit vom Alltag.“ Mit diesem Slogan wirbt das Allwetterbad Warstein inmitten des waldreichen Sauerlandes. Damit sich die Gäste auch in Zukunft wohlfühlen, wurde in einer Sanierungsmaßnahme die gesamte Heizungsanlage erneuert und die Trinkwasserbereitung auf einen modernen Stand gehoben. Die beengten Platzverhältnisse konnten durch die optimale Zusammenarbeit der Baubeteiligten und die kompakten Wärmeerzeuger gemeistert werden.

Auszeit vom Alltag: Damit die Gäste das auch zukünftig erleben dürfen, wurde das Allwetterbad in Warstein auf einen zukunftsfähigen Technikstandard gebracht. <br />Bild: Allwetterbad Warstein
Auszeit vom Alltag: Damit die Gäste das auch zukünftig erleben dürfen, wurde das Allwetterbad in Warstein auf einen zukunftsfähigen Technikstandard gebracht.
Bild: Allwetterbad Warstein
Die alten Kessel aus den 90er Jahren haben im Allwetterbad ausgedient. <br />Bild: Kombiplan
Die alten Kessel aus den 90er Jahren haben im Allwetterbad ausgedient.
Bild: Kombiplan
Auch die alte Hydraulik spiegelt nicht mehr den aktuellen Stand der Technik wider. <br />Bild: Kombiplan
Auch die alte Hydraulik spiegelt nicht mehr den aktuellen Stand der Technik wider.
Bild: Kombiplan
Wegen der Platzverhältnisse und der unkomplizierten Installation entschied sich das Planungsteam für die SGB-Baureihe von BRÖTJE.
Wegen der Platzverhältnisse und der unkomplizierten Installation entschied sich das Planungsteam für die SGB-Baureihe von BRÖTJE.
Über die im Kessel integrierten ISR-Systemregler wird die Verbindung zu der Direct-Digital-Control-Gebäudeautomation hergestellt.
Über die im Kessel integrierten ISR-Systemregler wird die Verbindung zu der Direct-Digital-Control-Gebäudeautomation hergestellt.
Die Trinkwasserbereitung wird im Durchlaufprinzip über drei Frischwasserstation gewährleistet.
Die Trinkwasserbereitung wird im Durchlaufprinzip über drei Frischwasserstation gewährleistet.
Neben der Kesselanlage und der Warmwasserbereitung wurde auch die komplette Hydraulik erneuert.
Neben der Kesselanlage und der Warmwasserbereitung wurde auch die komplette Hydraulik erneuert.
Wärmespeicherung auf kleinsten Raum: Vier Pufferspeicher bevorraten insgesamt 8.000 Liter Heizungswasser.
Wärmespeicherung auf kleinsten Raum: Vier Pufferspeicher bevorraten insgesamt 8.000 Liter Heizungswasser.
Alle Beteiligten sind mit dem Ergebnis zufrieden (v.l.n.r.): Badleiter Dennis Justus, Betriebstechniker Thorsten Stimpel, Heizungsbaumeister Christof Mestermann (Beilmann), Christoph Koch (Kombiplan), Axel Rarbach (Key-Account-Manager bei der NFG-Gruppe).<br />Bilder: August Brötje
Alle Beteiligten sind mit dem Ergebnis zufrieden (v.l.n.r.): Badleiter Dennis Justus, Betriebstechniker Thorsten Stimpel, Heizungsbaumeister Christof Mestermann (Beilmann), Christoph Koch (Kombiplan), Axel Rarbach (Key-Account-Manager bei der NFG-Gruppe).
Bilder: August Brötje
Schematische Zeichnung der Heizungsanlage. <br />Bilder: Kombiplan
Schematische Zeichnung der Heizungsanlage.
Bilder: Kombiplan

Das Allwetterbad in Warstein wurde im Jahr 1998 errichtet. Seitdem sorgt es bei den Gästen für Spaß und Ausgleich im Alltag. Insgesamt stehen den Badegästen vier Schwimmbecken mit einer Gesamtfläche von 650 m² zur Verfügung. Wasserfälle, ein Strömungskanal und Rutschen gehören zum Angebot, ebenso eine ansprechende Saunalandschaft. 2016 entschied sich die Stadt Warstein als Bauträger für eine Modernisierungsmaßnahme: der Austausch der vorhandenen Kesselanlage inklusive der Optimierung der gesamten Heizungsverteilung sowie die Umstellung der Trinkwarmwasserbereitung auf ein bevorratungsloses System. Auch die Optimierung der Regelungstechnik sollte im Zuge der Maßnahme umgesetzt werden.

Im Fokus stand, eine dem aktuellen Bedarf angepasste Wärmeversorgung zu realisieren, um wirtschaftlicher mit den Energieressourcen zu haushalten. Darüber hinaus musste ein System gefunden werden, das mit dem geringen Platzbedarf auskam und eine Sanierung im laufenden Betrieb zuließ.

Brennwertanlage aus Rastede

Durch die unterschiedlichen Besucherzahlen und die damit verbundenen schwankenden Leistungsanforderungen entschied sich das beauftragte Planungsbüro Kombiplan für eine zeitgemäße Gasbrennwert-Zentrale. Die zwei Niedertemperaturkessel aus den 90er Jahren mit insgesamt 1.665 kW wurden gegen SGB-Geräte aus dem Hause BRÖTJE ausgetauscht. Zum Einsatz kamen drei SGB 260 und ein SGB 215 mit einer Gesamtleistung von rund 968 kW. Die in Kaskade geschalteten Wärmeerzeuger passen sich mit einem Modulationsbereich von 16 bis 100 % dem schwankenden Energiebedarf des Gebäudes an. „Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Anzahl der Brennerstarts erheblich“, erklärt Kombiplan-Geschäftsführer Christoph Koch. Ein weiterer Vorteil der Kaskadenlösung liegt in der hohen Betriebssicherheit. Sollte ein Wärmeerzeuger ausfallen, lässt sich die Wärmeversorgung mit den weiteren Geräten problemlos aufrechterhalten. So ist auch im Falle von Wartungs- und eventuellen Reparaturarbeiten der fortlaufende Heizungsbetrieb garantiert.

Neben ihrem großen Modulationsbereich punktet die SGB-Baureihe mit weiteren Vorzügen. Der Normnutzungsgrad liegt bei bis zu 109,5 % und verspricht damit beste Energieausnutzung. Maßgeblich dafür verantwortlich ist der Wärmetauscher aus einer speziellen, korrosionsbeständigen Aluminium-Silizium-Legierung mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Zusätzlich ist ein emissionsarmer, modulierender Gas-Vormischbrenner integriert, sodass bei der Verbrennung nur geringe Mengen an Schadstoffen entstehen.

Installation mit Hürden

Eine besondere Herausforderung waren die beengten Platzverhältnisse. Die gesamte Kesselanlage musste durch die teils schmalen Gänge der Versorgungsräume zu ihrem Aufstellort im Keller transportiert werden. Dabei war es von Vorteil, dass die BRÖTJE Geräte kompakt konstruiert sind und problemlos durch alle Normtüren passen. Im Heizungsraum wurden die Wärmeerzeuger auf einzelnen Kesselpodesten nebeneinander positioniert. Es erfolgte ein provisorischer Anschluss der neuen Kesselanlage an den bestehenden Verteiler. Bis zur Umstellung wurden die alten Kessel weiterbetrieben. Somit konnte das ausführende Unternehmen Beilmann aus Warstein einen unterbrechungsfreien Übergang realisieren und in Ruhe die neue Hydraulik inklusive neuer Verteilung installieren. Hierzu gehörte auch, dass bereits bestehende BHKW in das neue Netz mit einzubinden. Die KWK-Anlage wird zukünftig als Hauptkessel (Master) eingesetzt und wurde bereits im Jahre 2004 installiert.

Um die Anlage möglichst kühl zu fahren und damit effizient, setzten die Planer auf eine hydraulische Trennung zwischen den Hoch- und Niedertemperaturkreisen – also zwischen BHKW- und Gas-Brennwertkessel-Kreis: Entweder versorgen die hauptsächlich für die Beckenbeheizung und für die optimierten RLT-Geräte eingesetzten SGB-Geräte den neu errichteten Heizungsverteiler über eine hydraulische Weiche oder es werden die vier 2.000-Liter-Pufferspeicher versorgt, die als Zwischenspeicher eingesetzt werden. Von dort beziehen auch die neuen Frischwasserstationen ihre Energie. Im alten Bestand wurde für die Warmwasserbereitstellung ein Vorratssystem eingesetzt. Da im Allwetterbad keine konstante Menge an Warmwasser abgenommen wird, entschied man sich für eine Produktion im Durchlauf. „So können mikrobiologische Belastungen im System vorgebeugt werden. Es wird nur dann Warmwasser bereitgestellt, wenn es benötigt wird“, erklärt Christof Mestermann, Meister bei Firma Beilmann. Zum Einsatz kamen Voll-Edelstahltauscher. Diese Entscheidung lag in der schwierigen Wasserqualität begründet: Für andere Materialien sind die besondere Wasserhärte und die elektrische Leitfähigkeit problematisch.

Die Abgase der SGB-Anlage werden vom Keller aus in einer Abgaskaskade aus Polypropylen PP und einem Edelstahlhüllrohr rund 5 Meter durch einen alten Luftansaugkamin über das Dach geführt. Die Anlage wird raumluftabhängig betrieben. Um die Verbrennungsgase aus dem sauren Rauchgaskondensat der Gasbrennwertkessel zu neutralisieren, kommt eine Kondensat-Neutralisationsanlage zum Einsatz.

Effizient geregelt

Damit der Kesselbetrieb mit dem größtmöglichen Komfort einhergeht, erfolgt die Regelung der SGB-Geräte über die integrierten ISR-Systemregler. Diese sind nicht nur in der SGB-Serie, sondern auch in zahlreichen anderen BRÖTJE Produkten als Standard verbaut. Der ISR regelt die Kesseltemperatur witterungsabhängig gleitend und die Modulation des Brenners je nach angeforderter Last. Einen besonderen energetischen Vorzug bietet die serienmäßig eingebaute Kaskadenregelung. Dank ihr können ein oder mehrere Wärmeerzeuger bedarfsgerecht und nach Wärmeabforderung geschaltet werden, wovon auch das Allwetterbad Warstein profitiert. Dabei sind unterschiedliche Laufzeitstrategien möglich. Diese Regelalgorithmen reichten für die Kesselfolgeschaltungen im Allwetterbad nicht aus, da für die Speicherladung der Pufferspeicher ein Kessel aus der Kaskade mit höherem Temperaturniveau ausgekoppelt werden musste. Die Kaskadenregelung wurde hier durch die DDC-Regelanlage realisiert.

Weitere Pluspunkte der ISR sind: Mehrere gemischte Heizkreise lassen sich direkt vom Kessel aus ansteuern, umfangreiche Solarfunktionen inklusive Pufferregelung sind mit enthalten. Die Kessel der SGB-Serie und das BHKW sind auf die Gebäudeleittechnik des Objekts geschaltet. So ist die Kommunikation untereinander und eine hohe Laufzeit der KWK gewährleistet.

Fazit

In großen Gebäuden bzw. Anlagen wie im Allwetterbad Warstein bietet die Kaskadenlösung ein erhebliches Einsparpotenzial. „Die Kostenersparnis des neuen Systems liegt gegenüber der alten Anlage. bei ca. 30.000 Euro im Jahr gegenüber der alten Anlage. Das kann sich sehen lassen und freut uns sehr“, bilanziert Badleiter Dennis Justus. Durch die kompakten Abmessungen der eingesetzten BRÖTJE Kessel mit ihrem breiten Modulationsbereich sowie dem hohen Normnutzungsgrad erfüllt das Spaßbad nun sämtliche ökologischen Anforderungen und ist technologisch für die Zukunft gerüstet. „Überdies sorgte die gute Vorplanung und Unterstützung von Axel Rarbach, Key-Account-Manager bei der NFG-Gruppe (Netzwerk für Gebäudetechnik), und die exzellente Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten für ein schnelles und sauberes Ergebnis“, fasst Heizungsbaumeister Christof Mestermann zusammen.

Aktuelle Forenbeiträge
ploppy79 schrieb: Hi, danke für die Tipps... mein Gehirn arbeitet sich so langsam da durch. - D.h. in Deiner Variante können die beiden Geishas separat den Heizkreis bedienen ohne Puffer direkt. - Der Hygienespeicher...
Kala Nag schrieb: Dass ein vollständiger Wasseraustausch im Speicher vor Legionellen schützt, ist ein Mythos, der auch in dem von Dir zitierten DVGW-Bericht widerlegt wird. Auch ich persönlich musste diese Erfahrung leider...
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