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News vom 31.08.2021

Baustudie 2022: mehr Holz, mehr Nachhaltigkeit, mehr Direktvertrieb, mehr Webinare

Die deutsche Bauwirtschaft ist 2021 aufgrund von Corona, Fachkräftemangel, Lieferengpässen und steigenden Baupreisen zwar nicht in der Krise, aber doch erkennbar eingeschränkt. Doch dürfte sich diese Situation ab 2022 wieder deutlich entspannen. Diese Marktprognose wird in der BauInfoConsult Jahresanalyse 2021/2022 aufgezeigt, der aktuellen Marktstudie zum Bausektor.

www.pixabay.com / KoalaParkLaundromat
www.pixabay.com / KoalaParkLaundromat

Bei den Trends bleiben energetische Sanierung und nachhaltiges Bauen bestimmend: Bis 2025 werden dementsprechend vor allem im Ruf der Nachhaltigkeit stehende Wandbaustoffe wie Holz und Ziegel zulegen. Auch erste Auswirkungen der Coronakrise auf die Mentalität am Bau sind deutlich erkennbar: So hat der Direktvertrieb im Krisenjahr gegenüber dem Fachhandel deutlich an Boden gewonnen. Auch digitale Ersatzformate für Veranstaltungen wie Schulungen oder Messen haben sich in den Monaten der Kontaktbeschränkungen etabliert.

Die Betriebe im deutschen Baugewerbe haben trotz der derzeit angespannten Lieferungssituation und unausgeglichenen Preisentwicklung eine hohe Auftragsauslastung. Die Umsatzerwartungen der befragten Architekten, Bau-unternehmer und Handwerksbetriebe lassen für das Gesamtjahr 2021 dementsprechend kaum zu wünschen übrig. Der aktuelle Genehmigungsschub lässt darauf schließen, dass zumindest im Neubau 2021 die Baukonjunktur weiter floriert.

Bauprognose 2021: Corona bremst, aber hält den Bau nicht auf

Das liegt nicht zuletzt am Wohnungsneubau: So ist 2021 etwa mit einem Anstieg der Genehmigungen von Mehrfamilienhäusern um 4,2 Prozent zu rechnen, der 2022 nochmals gesteigert werden dürfte. Der Eigenheimbau stagniert dagegen, allerdings auf dem im Jahr 2020 erreichten Niveau von über 95.000 pro Jahr fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäusern. Dabei gibt es allerdings zum Teil beträchtliche Unterschiede auf Bundesländer- und Landkreisebene zu beobachten.

Die Bauherren im Nichtwohnungsbau werden 2021 in ihrem Investitionsverhalten sehr viel deutlicher von den wirtschaftlichen Effekten der Coronakrise gehemmt: Bis 2022 ist in diesem Segment mit Stagnation bzw. leichten Rückgängen zu rechnen, wobei einzelne Segmente wie der Büroneubau besser abschneiden als z. B. der Industriebau. Im Tiefbau ist insbesondere beim Bau von Straßen, Brücken und Tunneln sowie im Kabelleitungstiefbau eine erhöhte Dynamik zu erwarten.

Nachhaltigkeit prägt die Bau- und Baustofftrends

Auch, wenn 2021 vor allem unerfreuliche Entwicklungen wie der Fachkräftemangel, Corona und die Preisexplosion am Bau den Ton angeben: Die beherrschenden Trends auf Nachfrageseite bleiben aus Sicht der Architekten, Verarbeiter und Hersteller weiter Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Dazu trägt im Wahljahr 2021 sicher nicht wenig das heiß diskutierte Thema Klimaschutz bei. Im Modernisierungssegment sind die positiven Effekte der verbesserten Förderkonditionen bereits deutlich zu spüren – insbesondere auf dem Heizungsmarkt.

Aber auch bei den Wandbaustoffen hinterlässt die Nachhaltigkeitsdebatte Spuren: So rechnet jeder zweite Architekt und Bauunternehmer mit einem Zuwachs des nachwachsenden Rohmaterials Holz als Wandbaustoff bis 2025, mit dem ein Zuwachs im holzbaulastigen Fertigteilbau einhergehen dürfte. Jeder Vierte rechnet im selben Zeitraum mit einem Plus bei der langlebigen Wandbaulösung Ziegel.

Was womöglich von Corona bleiben wird: mehr Direktvertrieb, mehr digitale Formate

Es ist noch zu früh, um wirklich sicher zu sagen, inwiefern sich die Mentalität der Bauakteure durch die Pandemie langfristig ändern könnte, denn wir stecken noch mittendrin. Dennoch lassen sich bereits einige Ergebnisse erkennen, die aufhorchen lassen. So zeigt eine Analyse des Einkaufsverhaltens der befragten Bauakteure, dass 2020 zwar nach wie vor überwiegend im Fachhandel Material bezogen wurde. Es wird jedoch auch deutlich, dass der Anteil der Einkäufe direkt beim Hersteller in dem von Lockdowns und Kontakteinschränkung geprägten Jahr 2020 deutlich gestiegen ist. Insgesamt kann man von einem Direkteinkaufsvolumen in Höhe von über 20 Milliarden Euro ausgehen.

Ebenfalls deutlich erkennbar ist, dass zahlreiche Architekten und Verarbeiter digitalen Schulungen und Ersatzangeboten für Messen gegenüber aufgeschlossen sind, wie sie 2020 notgedrungen von immer mehr Unternehmen und Organisationen angeboten worden sind. Dabei zeichnet sich durchaus ab, dass die digitalen Formate auch nach Ende der Pandemie noch nicht zwangsläufig ausgedient haben werden, sondern als willkommene Ergänzung oder mögliche Alternative zu Vor-Ort-Veranstaltungen weiter gefragt sein dürften.

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