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OldBo
02.02.2017
Neben Rauch- und Brandmeldeanlagen werden zunehmend auch andere Funktionen gewünscht. In richtig geplante Anlagen können auch Sicherheitssysteme eingebunden werden, die eine Einbruchmeldeanlage um Funktionen erweitern und Alarm bei Wasserschaden, Schlüsselkindfunktion, Seniorenbetreuung und Home-Automation beinhalten.
Bewegungsmelder
 Bewegungsmelder
Quelle: GE Security GmbH
Sicherheitstechnik
 Sicherheitstechnik
Quelle: GE Security GmbH
Funkbasierte Alarmanlage
 Funkbasierte Alarmanlage
Quelle: GE Security GmbH
Hinweisschild
 Hinweisschild
Quelle: Bosy

Neben Rauch- und Brandmeldeanlagen werden zunehmend auch andere Funktionen gewünscht. In richtig geplante Anlagen können auch Sicherheitssysteme eingebunden werden, die eine Einbruchmeldeanlage um Funktionen erweitern und Alarm bei Wasserschaden, Schlüsselkindfunktion, Seniorenbetreuung und Home-Automation beinhalten.

Verkabelte oder funkgesteuerte Alarmanlagen und eine 24h-Meldezentrale bilden das Konzept für die Sicherheit. Der persönliche Schutzbedarf kann durch den modularen Aufbau des Systems geplant werden. Neben einer bezahlbare Sicherheit können auch Optionen für spätere Erweiterungen realisiert werden. Wichtig ist, dass die Forderungen der Versicherungen umgesetzt sind. Deswegen sollten nur Anlagen eingebaut werden, die vom VdS (VdS Schadenverhütung GmbH) anerkannt sind und nach den VdS-Richtlinien installiert werden.

Funktionen eines Einbruchmeldesystems

  • Individuelle Einstellung des Alarmsystems
  • Scharf- / Unscharfschaltung
  • Videofernüberwachung per Kamera
  • Tür-, Fenster- und Raumüberwachung
  • Fernsteuerung von Haustechnik (Licht, Heizung etc.)
  • Ereignismeldung per E-Mail, SMS oder Sprachansage
  • Schlüsselkindfunktion
  • Terminplaner

Eine Einbruchmeldeanlage (EMA) gehören in den Bereich der Gefahrenmeldeanlagen (GMA). Sie überwachen automatisch, dass   Gegenstände nicht unbefugt weggenommen und ein unbefugtes Eindringen auf Flächen und in Räume gemeldet bzw. verhindert werden.
Diese Anlagen werden in 4 Ausführungsarten eingeteilt, von mit sehr niedriger, mittlerer, hoher bis sehr hoher Überwindungssicherheit reichen.

Nur eine Kombination mit mechanischen Sicherungsmaßnahmen und gesichertem Eingreifen im Alarmfall ergibt sich eine Schutzwirkung. Deswegen benötigt eine Einbruchmeldeanlage eine Erfassungs-, Übertragungs- und Auswertungsebene, die sinnvollerweise durch eine Alarmfernübertragung auf eine Notrufzentrale (NSL) ergänzt wird. Hier gibt es für die Installation, die Aufschaltung auf eine öffentliche Zentrale (Polizei) oder private Notrufzentrale und die Inbetriebnahme technische Regeln, lokale behördliche Vorschriften Polizei-Richtlinien und Auflagen des jeweiligen Versicherers, die beachtet werden müssen.

Funktionen eines Einbruchmeldesystems
• Individuelle Einstellung des Alarmsystems
• Scharf- / Unscharfschaltung
• Videofernüberwachung per Kamera
• Tür-, Fenster- und Raumüberwachung
• Fernsteuerung von Haustechnik (Licht, Heizung etc.)
• Ereignismeldung per E-Mail, SMS oder Sprachansage
• Schlüsselkindfunktion
• Terminplane

Aufbau einer Einbruchmeldeanlage
Das Herz einer Einbruchmeldeanlage ist die Zentrale (Kontrollzentrum). Damit die Anlage bei einem Stromausfall nicht ausfällt, muss die Zentrale grundsätzlich mit einer Notstromversorgung (Akku) ausgestattet werden.

Damit bei einem Einbruch oder schon bei einem Einbruchsversuch eine Meldung an die Zentrale absetzt werden kann, sind Alarmmelder (Fühler) einzusetzen.

Je nach dem Einsatzgebiet gibt es verschiedene Melderarten.
Automatische Melder
- Magnetkontakte (Fenster, Türen)
- Glasbruchmelder (Fenster, Vitrinen, Türverglasungen)
- Alarmgläser (Verglasungen der Fassade/Außenhaut)
- Lichtschranken (Fensterfronten, Flure, Außenbereich)
- Bewegungsmelder (Passiv  [Infrarot] und aktiv [Ultraschall, Mikrowelle])
Nichtautomatische Melder
- Schließblechkontakte (Türen)
- Druckteppich (Eingangsbereiche)
- Zugdraht (Türen)

Alarmgeber (Blitzleuchten und Sirenen machen optisch und akustisch auf einen erfolgten Einbruchalarm aufmerksam).

Endgeräte
- Wählgeräte übermitteleln im Ernstfall über eine Standleitung direkt an die Polizei (mithilfe eines sog. Hauptmelders), über das Telefonnetz (analog oder digital) an einen Sicherheitsdienst oder eine beauftragte Sicherheitszentrale oder über das GSM-Netz einen Einbruch oder einen versuchten Einbruch. Neuere Technologien nutzen die virtuelle Standleitung X31 um eine dauernde Überwachung der Telefonleitung zu gewährleisten und den redundanten Übertragungsweg zu sichern.
- Fotokameras fertigen bein Auslösen des Ernstfalls in regelmäßigen Abständen Lichtbilder an. Diese Technik wird zunehmend von Videospeichern abgelöst.
- Videospeicher zeichnen Videofilme oder Einzelbilder im Moment des Ernstfalls auf. Dadurch wird die Rekonstruktion und Täteridentifizierung zu erleichtert.
- Ein Telefonwählgerät kann automatisch eine Alarmmeldung an die Polizei oder ein Wachunternehmen weitergeleiten.
- Eine Schalteinrichtungen schaltet die Einbruchmeldeanlage scharf- und unscharf.

Ein drahtloses Alarmsystem ist für Einbruchschutz, Brandschutz und Notrufe konzipiert, bei dem über eine Alarmzentrale, die Sensoren für Türkontakte, Bewegungsmelder, Glasbruchsensoren, Rauchmelder und Handsender in Verbindung stehen.

Auch die Haustechnik (z. B. Heizung, Licht, elektrische Rollläden). kann automatisch über Telefon und Internet gesteuert werden.

Eine gute fachgerechte Einbruchsicherung an den häufigsten Einbruchstellen und der Einbau einer Einbruchmeldeanlage verhindert zu 90 % den Einbruch.

Hier gilt das Motto - Vorbeugen ist besser als Heilen -

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carmensita schrieb: Irgendetwas ist doch immer defekt. Fragt sich, was passiert, wenn RV und DM beide - rein zufällig - intakt sind: > Schon der alte Oberinnungskesselflickermeister Kurt T. wusste, dass selten alles...
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