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Autoren
OldBo
18.10.2014
Im Absorptionsluftabscheider lehnen sich die im Wasser enthaltenen Mikrobläschen an einer Füllung aus Drahtgeflecht, Metallgranulat oder anderen Festkörpern an.
Absorbtionsprinzip
 Absorbtionsprinzip
Absorbtionsluftabscheider   -   1.Luftkammer  2.Entlüftungsventil 3.Gehäuse (Stahl) 4.Entschlammungshahn 5.Schwimmer 6.Wasserraum zum Teil mit PALL-Ringen gefüllt 7.Ablaß/Entschlammungsöffnung
 Absorbtionsluftabscheider - 1.Luftkammer 2.Entlüftungsventil 3.Gehäuse (Stahl) 4.Entschlammungshahn 5.Schwimmer 6.Wasserraum zum Teil mit PALL-Ringen gefüllt 7.Ablaß/Entschlammungsöffnung

Im Absorptionsluftabscheider (Mikroblasenluftabscheider) lehnen sich die im Wasser enthaltenen Mikrobläschen an einer Füllung aus Drahtgeflecht, Metallgranulat oder anderen Festkörpern an. Die gefilterten Mikrobläschen steigen in dieser beruhigten Zone nach oben in den Luftsammelraum und werden über einen  Schwimmentlüfter aus der Anlage entfernt.

Einbau des Absorptionsluftabscheider in Heizungsanlagen

Mikroblasen, die im Kessel (hohe Temperatur) freigesetzt werden, werden an anderer Stelle im System (niedrigere Temperatur) wieder gelöst, wenn sie nicht sofort abgeschieden werden. Um eine möglichst gute Luftabscheidung aus dem System zu gewährleisten, muß der Luftabscheider im Vorlauf unmittelbar hinter dem Kessel oder dem Mischventil angeordnet werden.
Wird der Luftabscheider an der Saugseite der Umwälzpumpe eingebaut können größere Luftblasen an der Pumpe keinen Schaden verursachen und werden diese nicht zu kleineren Blasen vermahlen.

Einbau des Absorptionsluftabscheider in Kühlanlagen

Luftblasen in der Anlage sind vor der Kühleinheit größer als dahinter. Dies ist auf die niedrigere Wassertemperatur hinter der Kühleinheit zurückzuführen. Zur optimalen Entlüftung der Anlage muß der Luftabscheider kurz vor dem Kühler in den Rücklauf eingebaut werden.
Für den Fall, daß die statische Höhe über dem Luftabscheider 30 m übersteigt, sollte auf jeder Etage oberhalb 30 m ein Luftabscheider eingebaut werden, um die Luft, die durch die Abnahme des statischen Drucks auf den höheren Etagen freigesetzt wird, abzuscheiden.

Grundsätzlich sollten an Lufttöpfen und Luftabeidern nur automatische Entlüfungsventile eingebaut werden. Bei einfachen Be- und Entlüftern besteht die Möglichkeit, dass bei schlechten Druckverhältnissen in der Anlage, Luft eingesaugt werden kann.

NONAIR®
NONAIR® - Mikroblsenabscheider
 NONAIR® - Mikroblsenabscheider
Quelle: Rychter/Bosy

Größere Luftblasen in zirkulierendem Wasser abzuscheiden ist einfach, besonders bei niedrigen Volumen. Die Mikroluftblasen bei hohen Wassermengen sind normalerweise problematisch. Die Konstruktion des NONAIR®-Mikroblasenabscheider sorgt dafür, dass ein Teilfluss des Wassers zu einem turbulenzfreien Raum abgelenkt ist, wo die Blasen sich zu größere Blasen zusammen tun und steigen zu dem Oberteil des Gehäuses hinauf. Die Luft wird automatisch durch das Entlüftungsventil abgeschieden. Nach einigen Tagen ist die Flüssigkeit luftfrei und alle Probleme in der Anlage die damit verbunden sind, verschwinden.

Im Gegensatz zu anderen Mikroblasenabscheidern ist im Nonair® kein Drahtgeflecht oder Metallgranulat eingebaut. Dadurch ist ein Dichtsetzen des Bauteils nicht möglich.

Der unteren Teil des Gefäßes wirkt als Entschlammungsbehälter, denn dort sammeln sich Schwebstoffe, die regelmäßig abgelassen werden sollten. Deswegen ist am unteren Teil des Bauteils eine Entleerung vorzusehen.

Leider werden die Feinschlämme nicht aufgehalten. Sie können weiterhin erhebliche Schäden an den Wärmeerzeuger hervorrufen.
Um diese Schlämme zu vermeiden, hilft nur eine richtige Anlagenbehandlung, die sowieso nach DIN EN 14336 vorgeschrieben ist.

Grundsätzlich sollten an Lufttöpfen und Luftabeidern nur automatische Entlüfungsventile eingebaut werden. Bei einfachen Be- und Entlüftern besteht die Möglichkeit, dass bei schlechten Druckverhältnissen in der Anlage, Luft eingesaugt werden kann.
Elysator Einheit "SorbOx LI System"
SorbOx
 SorbOx
Quelle: ELYSATOR Engineering AG
SorbOx LI
 SorbOx LI
Quelle: ELYSATOR Engineering AG

Die Elysator Einheit "SorbOx LI System" hat vier Funktionen in einem Gerät.

• Ein Magnetflussfilter für das Umlaufwasser hält Schlamm (z. B. Magnetitschlamm) und Rostpartikel zurück
• Ein Anodenschutz sorgt für eine optimale Wärmeübertragung
• Ein Mikrogasblasenabscheider entfernt Sauerstoff und Gase aus dem Umlaufwasser
- Eine Demineralisierungspatrone verhindert Kalkablagerungen

Der Magnetflussfilter verhindert, dass Ablagerungen den Heizkreise verstopfen und Lochfraß begünstigen. Eine Entschlammung, die nur auf dem Prinzip der Schwerkraft basierenden Durchflussfilter basiert erfassen nur gröbere Partikel. Im SorbOx System kommt ein neuartiger Magnetflussfilter zum Einsatz. Damit wird nicht nur auf herkömmliche Weise filtriert, sondern zusätzlich kommen zwei äußerst starken Permanentmagneten zum Einsatz, die so gut wie alle magnetischen Korrosionspartikel zurückhalten. Bei dem Abschlämmen kann jeder Zeit und ohne Unterbrechung des Heizbetriebes der Schlamm ausgespült werden.

Der Anodenschutz besteht aus einer hochreinen Magnesiumanode. In dem Bauteil findet an dem "Opfermetall" konstant eine Reaktion statt, durch die die Menge des in das Wasser hereindiffundierenden Sauerstoffs auf ein vernachlässigbares Niveau herabgesenkt wird. Als Nebenprodukt entsteht bei dieser Reaktion Magnesiumhydroxid, das den Anstieg des pH-Werts begünstigt und in den optimalen Bereich anhebt. Durch diese Reaktionen sinkt, abhängig von der genauen Zusammensetzung des Heizungswassers, nicht nur die elektrische Leitfähigkeit sondern auch die Härte des Wassers. Das Heizungswasser ist schließlich nur noch eine salzarme, alkalische Flüssigkeit mit einer äußerst minimalen Sauerstoffkonzentration.

Im Mikroblasenabscheider werden die feinen Mikroluftblasen zurückgehalten und zu größeren Gasdepots zusammengefasst, da nur größere Luftblasen genügend Auftrieb haben, um durch Entlüftungsventile entweichen zu können.
Das Purotap System zur Demineralisierung kann in das SorbOx LI Systems integriert werden. Hierzu wird eine Purotap Patrone eingesetzt, die nach der Verwendung wieder entfernt wird. Dadurch ist das Wasser mit VE-Wasser gefüllt.

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