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OldBo
16.02.2015
Bei dem Einspar-Contracting (ESC [Performance-Contracting]) übernimmt der Contractor den Betrieb einer bestehenden Energieerzeugungs- bzw. haustechnischen Anlage. Dabei tätigt er die ergänzenden Investitionen in neue Anlagenkomponenten und optimiert die Abläufe in der Energieerzeugung, -umwandlung und -verwendung.
Bei dem Einspar-Contracting (ESC [Performance-Contracting]) übernimmt der Contractor den Betrieb einer bestehenden Energieerzeugungs- bzw. haustechnischen Anlage. Dabei tätigt er die ergänzenden Investitionen in neue Anlagenkomponenten und optimiert die Abläufe in der Energieerzeugung, -umwandlung und -verwendung. Der Contractor garantiert dem Contracting-Nehmer im Vorhinein die Energie- und Kosteneinsparungen über die Vertragslaufzeit (in der Regel 3 bis 10 Jahre). Bei kurzen Laufzeiten des Einspar-Contractings werden meistens nur die wirtschaftlichsten Maßnahmen vertraglich vereinbahrt, was spätere Generalsanierungen oder langfristige Lösungen erschwert.

Die Contracting-Nehmer des ESC's sind hauptsächlich die Betreiber von öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern und anderen umfangreichen Liegenschaften (z. B. Industrie). Der Contractor optimiert den Gebäudebetrieb (alle Maßnahmen aus dem Bereich der Gebäudetechnik [z. B. Technikzentrale, Beleuchtung, Heizungs- und Klimaanlage]) durch eine Zusammenführung der Gebäudeautomation zu einer zentralen Gebäudeleittechnik. Dies erfolgt auf hohem technischen Niveau, wodurch sich die finanziellen Aufwendungen für Heizung, Lüftung, Klimatisierung und Regelung verringern.

Das Einspar-Contracting-Projekt wird zuerst auf die Eignung für einen langfristigen Vertrag überprüft. Hierzu muss u.a. das Alter und der Zustand von der Gebäudehülle und gebäudetechnischen Anlagen und die Eigentumsverhältnisse ermittelt werden. Um die Reduzierungs- bzw. Einsparpotenziale festlegen zu können, werden der Verbrauch und Kosten für alle Verbrauchsmedien (Elektroenergie, Heizenergie, Kälte, Dampf, Wasser und Abwasser) analysiert. Nun können die konkreten Verbesserungspotenziale ermittelt werden, die sich durch die Modernisierung der Anlagentechnik und durch eine Optimierung der Betriebsweise erreichen lassen. In  einer Feinanalyse werden die notwendigen Investitionen mit den erzielbaren Energiekosteneinsparungen verglichen und in einem konkreten Maßnahmenplan zusammengefasst, in dem unter Berücksichtigung der Vertragslaufzeit alle organisatorischen, technischen und baulichen Maßnahmen aufgeführt sind.

Bei der Inbetriebnahme der neuen Anlagen findet eine exakte Einregulierung mit einer Einstellung der zur Anlage passenden Parameter und Sollwerte statt. Nur so ist ein energiesparender sicherer Anlagenbetrieb (Raumtemperatur, Raumluftqualität, elektrische Energie) möglich.

Nach der Vertragslaufzeit stehen dem Contracting-Nehmer die Einsparungen in voller Höhe zur Verfügung. Die eingebrachten Anlagen gehen, je nach Vertrag, von Beginn an oder nach Ablauf der Laufzeit (BGB) auf den Gebäudeeigentümer über.
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Schmitt schrieb: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, hier fachgerechte Montage. MfG. Schmitt
winni 2 schrieb: Ich habe hier keine pauschalen Aussagen gelesen. Fakt ist, eine nach DIN-Heizlast genau ausgelegte Wärmepumpe ist immer überdimensioniert, weil die DIN keine internen und solaren Wärmegewinne kennt. Auch...
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