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Prüfung-Inspektion-Wartung-Regenwassernutzungsanlage

Autoren
OldBo
04.03.2015
Eine Regenwassernutzungsanlagen muss, wie alle technischen Anlagen, einer regelmäßigen Prüfung und Wartung durch den Betreiber unterzogen werden. Nur dann findet keine Gesundheitsgefährdung der Anlagennutzer, keine Rückwirkung auf das Trinkwassernetz und keine Unterbrechung der Anlagenfunktion stattfindet.
Regenwassernutzungsanlagen
 Regenwassernutzungsanlagen
Quelle: REWALUX Systeme zur Regenwassernutzung
Eine Regenwassernutzungsanlagen muss, wie alle technischen Anlagen, einer regelmäßigen Prüfung und Wartung durch den Betreiber unterzogen werden. Nur dann findet keine Gesundheitsgefährdung der Anlagennutzer, keine Rückwirkung auf das Trinkwassernetz und keine Unterbrechung der Anlagenfunktion stattfindet.

Eine Speicherreinigung* sollte höchstens alle 5 - 10 Jahre erfolgen, da bei der Reinigung die wertvolle Bioschicht auf dem Sediment mit entfernt wird und eine Neubildung einige Wochen benötigt.

Die Installationsfirma ist nach dem Werkvertragsrecht verpflichtet, den Betreiber in die Bedienung der Regenwassernutzungsanlage (haustechnischen Anlage) einzuweisen und mit der Betriebsweise vertraut zu machen, damit er seine Sorgfaltspflichten erfüllen kann. Auf der Grundlage der DIN 1989-1 Regenwassernutzugsanlagen - Planung, Ausführung, Betrieb und Wartung und der Anforderungen der neuen Trinkwasserverordnung wurde von dem Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr) eine Betriebsanleitung mit einem integrierten Muster-Wartungsvertrag erstellt. Die Betriebsanleitung sollte jedem Betreiber bei der Abnahme und Übergabe durch die Installationsfirma überreicht werden.

Inhalt der Betriebsanleitung:
Prüfung, Inspektion, Wartung
Komponenten
Prüfung

Zeitraum
(wenn vom Hersteller nicht anders angegeben)

Auffangfläche, Dachabläufe, Dachrinne, Regenfalleitungen, Zisternenzuläufe Prüfung der Funktion der Dachentwässerung, insbesondere Zustand und Gefälle der Dachrinnen. Zustand der Fallrohre und deren korrekter Anschluß an Rinne und Standrohrfilter, Filtersammler bzw. Wirbel-Fein-Filter

2 x jährlich
(Frühjahr und Herbst)

-
Filtersysteme Filterfunktion nach Herstellerangaben prüfen und bei Bedarf reinigen

2 x jährlich
(Frühjahr und Herbst)

1 x jährlich
Zisterne bzw. Speicher Geruch und optische Beschaffenheit des Wassers
Sichtkontrolle der Zisterne und der Anschlüsse auf Dichtheit
Sichtkontrolle der Zisternenabdeckung auf Beschädigungen
Funktion der Rückstausicherung

1 x jährlich

1 x jährlich
Zisterne bzw. Speicher Reinigung der Zisterne
alle 5 bis 10 Jahre*
Pumpenanlage Sichtkontrolle der Elektroinstallation
Sichtkontrolle der Verschraubungen und Anschlüsse
Geräuschentwicklung
Sichtkontrolle auf Dichtheit
Prüfung Einschalt-/Ausschaltfunktion
Kontrolle der Druckstabilität (Druckabfall)

2 x jährlich
(Frühjahr und Herbst)

1 x jährlich

Trinkwassernachspeisung
Freier Auslauf Typ AA oder Typ AB

Korrektes Schließen des Nachspeiseventils
Dichtheitsprüfung
Einhaltung der DIN 1988, Teil 4 bzw. DIN EN 1717
(Mindestabstand zwischen Ende des Trinkwasserauslaufes und Trichteroberkante bzw. Wasserstand Nachspeisebehälter = doppelter Durchmesser des Trinkwasserauslaufs, mind. jedoch 2 cm)
1 x jährlich
1 x jährlich
Systemsteuerung

Prüfung durch beobachtung eines Zeitspiels der Pumpenanlage
Probelauf: vor, während bzw. nach dem Probelauf prüfen - Ein- und Ausschaltpunkte der Anlage, Nachspeisung (Magnetventil)

2 x jährlich
(Frühjahr und Herbst)
1 x jährlich

Füllstandsanzeige
(Zisterne)

Vergleich des Füllstandes mit der Füllstandsanzeige
1 x jährlich
-
Rohrleitungen

Sichtkontrolle auf Dichtheit, Befestigungen, Scheuerstellen und Außenkorrosion

2 x jährl.
1 x jährlich
Entnahmestellen Sichtkontrolle auf Dichtheit, Kindersicherung und Kennzeichnung
1 x jährlich
-
Wasserzähler

Prüfung auf Funktion und Dichtheit
Eichrechtliche Vorschriften gewerblichen Anlagen beachten

1 x jährlich
alle 6 Jahre
Kennzeichnung Kontrolle der Vollständigkeit der Kennzeichnung
1 x jährlich
-
*Nach neuen Erkenntnissen ist es ratsam, die Zisternen nur in möglichst großen Zeitabständen (je nach Zustand bis 20 Jahre) zu reinigen. Dabei dürfen grundsätzlich keine Chemikalien verwendet und die Flächen im Behälter sollten nicht gesäubert werden, damit der entstandene Biofilm auf allen Anlagenteilen nicht beseitigt wird, was die Selbstreinigungskraft verhindert.
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muensterlaender schrieb: Gestern unten 45 Grad. Tiefer darf es nicht, sonst funktioniert die Rücklaufanhebung über die PWM-Pumpe nicht. Hydraulik nach Herstellervorgaben von KWB. Problem ist, dass ich nur Ertrag von 11 Uhr...
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