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Autoren
OldBo
22.12.2017
Mittels Erfassung der emittierten Strahlungsenergie entsteht eine bildhafte Darstellung des Leitungsverlaufs z. B. einer Fußbodenheizung. Die Thermografie liefert absolut zuverlässige Messdaten für die Leckortung, Gebäudethermografie und Zustandsanalyse.
Wärmebildkamera/Infrarotkamera
 Wärmebildkamera/Infrarotkamera
Quelle: Testo SE & Co. KGaA
Rohrbruch Heizungsleitung
 Rohrbruch Heizungsleitung
Quelle: Rohrservice Schade
Thermobild einer FBH
 Thermobild einer FBH
Quelle: Munters Euroform GmbH

Mittels Erfassung der emittierten Strahlungsenergie entsteht eine bildhafte Darstellung des Leitungsverlaufs z. B. einer Fußbodenheizung. Die Thermografie liefert absolut zuverlässige Messdaten für die Leckortung, Gebäudethermografie und Zustandsanalyse. Die Grundlage für das Erstellen von Wärmebildern ist die VATh-Richtlinie - Bauthermografie "Bauthermografie zur Planung, Durchführung und Dokumentation infrarotthermografischer Messungen an Bauwerken oder Bauteilen von Gebäuden".

In der Bauwerksdiagnostik und bei der vorbeugenden Instandhaltung ist die Thermografie ein wichtiges Verfahren, Bauwerke z. B. hinsichtlich ihrer Wärmedämmung individuell untersucht zu können oder Leckagen zu orten. Auch Wärmebrücken, Mängel in der Hüllenkonstruktion und Feuchtenester können zuverlässig aufgespürt werden.

Mit der Wärmebildkamera (Infrarotkamera) wird thermische Energie an Objekten gemessen und bildlich dargestelt. Diese thermische oder infrarote Energie wird durch Lichtwellen übertragen. Dieses elektromagnetische Spektrums nimmt man als Wärme wahr.
Jedes Objekt, dessen Temperatur über dem absoluten Nullpunkt liegt, strahlt thermische Energie (messbare Wärme) ab. Aus diesem Grunde können auch sehr kalte Objekte, so z. B. Eiszapfen, thermografisch erfasst werden, wenn die Kamera innerhalb dieses Temperaturbereiches thermische Energie erfasst.

Wärmebildkameras erfassen die infrarote Strahlung präzise und berührungslos und erzeugen aus den erfassten Daten bildliche Darstellungen als Wärmebilder (Thermogramme). Mit dieser Technik können Baukonstruktionen und Rohrleitungen zuverlässig auf ihre Dämmeigenschaften und Dichtigkeit untersucht werden.

Um verwertbare Wärmebilder zur Leckortung zu erhalten, müssen die Mediumtemperatur, die Verlustmenge pro Zeiteinheit und die Leitungstiefe stimmen. Wenn aufgrund der Verlustmenge und Verlegetiefe keine Wärmebilder möglich sind, dann sind andere Leckortungsverfahren anzuwenden.

Wenn eine Undichtigkeit auf einem Wärmebild vermutet wird, dann ist zu prüfen, ob mehrere Bereiche für ein Leck in Frage kommen oder nur ein kleiner Bereich zu sehen ist. Alle Messungen sind zu dokumentieren und die Wärmebilder zu speichern und Sichtfotos zu machen. Hat man sich auf eine Stelle festgelegt, so sollte über eine weitere Messmethode (z. B. Leck Pen, Tracergas-Verfahren) der Verdacht bestätigt werden. Wenn die Leckstelle festgelegt wurde, muss überlegt werden, ob diese Stelle geöffnet werden soll und die Leckstelle abgedichtet werden soll, oder ob eine Alternativlösung durch einen Austausch der Rohrleitung notwendig wird. Soll die Stelle geöffnet werden so ist es in vielen Fällen empfehlenswert, vorher eine Probebohrung (CM-Messung) einzubringen und evtl. die Wassertemperatur im Bodenaufbau zu messen und bei Hohlräumen mit dem Endoskop das Messergebniss noch einmal zu überprüfen.

Über die Untersuchung ist ein Protokoll zu erstellen. Die Struktur, der Inhalt und Umfang des Untersuchungsprotokolles hängt von den konkreten Aufgabenstellungen ab. Die Kosten werden in der Regel von den Versicherungen übernommen.

Bestandteile des Protokolls:
• allgemeine Angaben: Aufgabenstellung, Objektbeschreibung, Zeit, weitere Randbedingungen, Angaben über verwendetes Thermografiesystem, Sichtfotos und Besonderheiten
• Auswertung der Infrarotbilder mit Erläuterungen
• Schlussfolgerungen mit Schadensursache bezogen auf die konkrete Aufgabenstellung, wenn möglich Fotos von der geöffneten Leckstelle

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