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Autoren
OldBo
23.01.2018
Nach der Novellierung der Heizkostenverordnung sind die Vermieter seit dem 1. Januar 2009 verpflichtet, alte Erfassungsgeräte auszutauschen, bei denen das Ableseergebnis nicht über einen längeren Zeitraum in den Räumen des Nutzers gespeichert wird. Bis spätestens 31. Dezember 2013 mussten alte Erfassungsgeräte durch zeitgemäße Technologien (Verdunstungsprinzip, elektronisch arbeitende Geräte) ersetzt werden. Dies gilt auch für Heizkostenverteiler wie z. b. Verdunster, die vor Juli 1981 installiert wurden.
Austauschpflicht - Erfassungsgeräte
 Austauschpflicht - Erfassungsgeräte
Quelle: BRUNATA-METRONA GmbH

Nach der Novellierung der Heizkostenverordnung sind die Vermieter seit dem 1. Januar 2009 verpflichtet, alte Erfassungsgeräte auszutauschen, bei denen das Ableseergebnis nicht über einen längeren Zeitraum in den Räumen des Nutzers gespeichert wird. Bis spätestens 31. Dezember 2013 mussten alte Erfassungsgeräte durch zeitgemäße Technologien (Verdunstungsprinzip, elektronisch arbeitende Geräte) ersetzt werden. Dies gilt auch für Heizkostenverteiler wie z. b. Verdunster, die vor Juli 1981 installiert wurden.

Im Gegensatz zu den Wärmezählern wird mit den Heizkostenverteilern der verbrauchsabhängige Wärmeverbrauch der einzelnen Heizkörper nur der Anteil am gesamten Wärmeverbrauchs eines Gebäudes ermittelt. Die Heizkostenverteiler basieren je nach Modelltyp auch mit integriertem Funkmodul.

Die Funktionsprinzipien des Heizkostenverteilers:

Eine auf der Rückseite des Heizkostenverteilers sitzende Metallplatte erwärmt sich bei dem Aufheizen des Heizkörpers. Die Temperatur bzw. bei elektronischen Heizkostenverteilern mit zwei Temperaturfühlern die Temperaturdifferenz zur Raumtemperatur integriert man über eine festgelegte Heizperiode auf und bildet einen Messwert (Erfassungswert). Die Wärmemenge, die ein Heizkörper abgibt, ist von der Größe und Bauart des Heizkörpers und von der Art des Wärmeübergang zwischen dem Heizkörper und dem Heizkostenverteiler abhängig. Man multipliziert den erfassten Wert jedes Heizkörpers mit einem individuellen Faktor ( z. B. in der Heizkostenabrechnung). Hier spricht man von einer Einheitsskala, denn  jeder Heizkostenverteiler ist mit der gleichen Skala versehen. Wenn die Heizkostenverteiler an unterschiedlichen Heizkörpern mit unterschiedlichen Skalen ausgestattet sind, spricht man Produktskalen. Dann rechnet man nicht um, weil schon die spezifische Produktskala den Umrechnungsfaktor berücksichtigt.

Bei elektronischen Heizkostenverteilern skaliert man über die Programmierung des Geräts. Der Bezug zum jeweiligen Heizkörper mit seiner spezifischen Größe und Bauart und der daraus resultierende Bewertungsfaktor ergibt sich aus den Daten zu Hersteller und Heizkörpertyp und den zugehörigen Maßen, die bei der Montage des Heizkostenverteilers erfasst und aufgenommen werden. Zuerst ergibt sich die Heizkörperleistung als erster Teil des Bewertungsfaktors und dann kommt eine Korrektur des Faktors mit dem sog. Kc-Wert. Dieser berücksichtigt, wie die Wärmeübertragung zwischen Heizwasser (Heizkörper) und Heizkostenverteiler erfolgt.

In einem Verdunstungsheizkostenverteiler sitzt innen, direkt am Rückenteil, ein Glasröhrchen, das mit einer Messflüssigkeit (langsam verdunstendes Benzoesäuremethylester oder 1-Hexanol) gefüllt und oben offen ist. Diese Messflüssigkeit verdunstet in Abhängigkeit von der Temperatur. Gemessen wird, wie viel der Messflüssigkeit im Verbrauchszeitraum verdunstet. An der Skala auf dem Heizkostenverteiler lässt sich der verdunstete Anteil (Messwert) durch das Fenster ablesen. Ein geringer Teil der Messflüssigkeit verdunstet auch durch die Raumlufttemperatur. Messfehler durch eine übermäßige Kaltverdunstung sind dort möglich, wo neben dem Heizkörper andere Wärmequellen oder die Sonneneinstrahlung für "Heizwärme" sorgen.

Erfassungsgeräte
OPTRONIC - Verdunster
 OPTRONIC - Verdunster
Quelle: BRUNATA-METRONA GmbH
TELMETRICstar Funk-Heizkostenverteiler
 TELMETRICstar Funk-Heizkostenverteiler
Quelle: METRONA Wärmemesser Gesellschaft für Haustechnik GmbH & Co. KG
Dieses Gerät für Warmwasser muss gegen einen Wärmezähler ausgetauscht sein
 Dieses Gerät für Warmwasser muss gegen einen Wärmezähler ausgetauscht sein
Quelle: BRUNATA-METRONA GmbH

Die Geräte registrieren mit einem sensiblen Zwei-Fühler-System auch die geringste Wärmeabgaben des Heizkörpers. Die zwei Temperaturfühler erfassen die Temperaturen der Heizkörperoberfläche und des Raumes. Mit den Temperaturen und ihrer Differenz werden die Anzeigeeinheiten berechnet, die proportional zur Wärmeabgabe des Heizkörpers sind. Interne logische Verknüpfungen der registrierten Messwerte verhindern einen ungewollten Einfluss von Fremdwärme. Da viele unterschiedlicher Bauarten und Leistungsdaten der Heizkörper zu berücksichtigen sind, werden die Anzeigeeinheiten mit heizkörperspezifischen Bewertungsfaktoren umgerechnet. Diese können in das Gerät einprogrammiert oder bei der Erstellung der Abrechnung verwendet. So werden in jeder Einsatzsituation präzise und verbrauchsabhängige Einheiten zur Verteilung der Heizkosten ermittelt. Eine LC-Anzeige ermöglicht ein bequemes Ablesen aller wichtigen Informationen (Gerätenummer, aktueller Verbrauch, Bewertung und Prüfzahl, Vorjahresverbrauch).

Die Daten zu festgelegte Stichtage punktgenau geliefert werden und Monatswerte speichern. So können Zwischenablesungen bei Nutzerwechsel entfallen. Auch eine absichtlich von außen herbeigeführte Temperaturbeeinflussungen (Manipulationen) automatisch erkannt werden. Stellt das Gerät einen Manipulationsversuch fest, schaltet es selbstständig in den Ein-Fühler-Betrieb um. Eine Beeinflussung der Verbrauchserfassung ist somit ausgeschlossen.

Die Geräte der TELMETRIC-Reihe sind in Kurz- und Langversion erhältlich. Neben der Standardausführung mit integrierten Heizkörper- und Raumtemperaturfühler stehen für spezielle Heizkörperausführungen (z. B. Konvektoren) oder bei schwer zugänglichen bzw. verbauten Heizkörpern mehrere Fernfühlervarianten zur Verfügung.

Der Heizkostenverteiler OPTRONIC arbeitet mit der bewährten Methode des Verdunstungsprinzips. Dank seiner kompakten und robusten Bauweise ist eine schnelle Montage garantiert. Er lässt sich mit einem Aluminiumrückenteil einfach und schnell am Heizkörper befestigen.

Der TELMETRICplus ist ein elektronischer Heizkostenverteiler. Er liefert verbrauchsproportionale Daten punktgenau für zuvor festgelegte Stichtage. Monatswerte werden gespeichert, sodass Zwischenablesungen bei Nutzerwechsel entfallen.

Die Funkvariante TELMETRICstar vereint die Vorzüge der elektronischen Heizkostenverteiler mit der Funktechnologie. Durch das integrierte Funkmodul überträgt er sämtliche Anzeigewerte an einen Datensammler außerhalb der Nutzeinheit. Die jährliche Ablesung der Anzeigewerte erfolgt am Datensammler und die Wohnung muss zur Ablesung nicht mehr betreten werden.

Quellen
BRUNATA-METRONA GmbH
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