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Autoren
OldBo
30.12.2020
Mineralische Estriche als Unterböden zur Verlegung textiler und elastischer Bodenbeläge sowie Parkett dürfen erst belegt werden, wenn sie belegreif sind. Die KRL-Methode (korrespondierende relative Luftfeuchte) dient zur Bestimmung des Materialklima-Wertes und bietet sich vor allem an, wenn die Zusammensetzung oder das Trocknungsverhalten des Estrichs für Bodenbeläge und Parkett unklar ist. Deswegen wird die KRL-Methode als Ergänzung der CM-Messung empfohlen. Wenn die vorliegenden Gegebenheiten bekannt sind, dann kann auf die Kombination mit der KRL-Methode verzichtet werden.
KRL- / Materialklima Handmess-Set BUSINESS inkl. Kalibriersalze
 KRL- / Materialklima Handmess-Set BUSINESS inkl. Kalibriersalze
Quelle: Dr. Radtke CPM Chemisch-Physikalische Messtechnik AG
KRL- / Materialklima Datenlog-Set
 KRL- / Materialklima Datenlog-Set
Quelle: Dr. Radtke CPM Chemisch-Physikalische Messtechnik AG

Mineralische Estriche als Unterböden zur Verlegung textiler und elastischer Bodenbeläge sowie Parkett dürfen erst belegt werden, wenn sie belegreif sind. Die KRL-Methode (korrespondierende relative Luftfeuchte) dient zur Bestimmung des Materialklima-Wertes und bietet sich vor allem an, wenn die Zusammensetzung oder das Trocknungsverhalten des Estrichs für Bodenbeläge und Parkett unklar ist. Deswegen wird die KRL-Methode als Ergänzung der CM-Messung empfohlen. Wenn die vorliegenden Gegebenheiten bekannt sind, dann kann auf die Kombination mit der KRL-Methode verzichtet werden.

Die KRL-Methode führt, parallel und ergänzend zur CM-Methode angewandt, zu der Erkenntnis, dass nicht nur der Feuchtegehalt eines mineralischen Untergrundes für die Belegreife wichtig ist, sondern auch die noch vorhandene freie Feuchte. Diese kann mit Erreichen des Feuchtegrenzwertes der Belegreife die Funktionsweise von Vorstrich, Spachtelmasse oder Klebstoff tangieren. Die Frage nach der vorhandenen freien Feuchte bzw. der korrespondierenden relativen Luftfeuchte ist im Zusammenhang mit mineralischen Estrichen, die zur Optimierung der Festigkeitsentwicklung und des Trocknungsverlaufes mit Zusatzmitteln ausgestattet sind, für Sachverständige von besonderer Bedeutung.

Zurzeit besteht mit den Zusatzmittelprodukten für mineralische Estriche nur sehr selten die Möglichkeit, später auf einfache Weise den Nachweis zu erbringen, ob das bestimmte Zusatzmittel tatsächlich verwendet wurde und wenn ja, ob die Dosierung vorgabegemäß erfolgte.

Zur Probenentnahme und zur Behandlung des Stemmgutes haben sich die Verfahren zur CM-Messung bewährt. Grundsätzlich ist, wie bei anderen Feuchtemessmethoden, darauf zu achten, dass bei der Probenvorbereitung weder Feuchtigkeit verloren geht noch Feuchtigkeit von außen zugeführt wird.
• Die Probenentnahme und -vorbereitung muss so schnell wie möglich durchgeführt werden.
• Für die Probenentnahme dürfen keine Verfahren eingesetzt werden, die mit starker Wärmeentwicklung, z. B. Bohren oder Schneiden, oder mit einem Wassereintrag verbunden sind.
• Direkte Sonneneinstrahlung und Zugluft sollen bei der Probenentnahme gemieden werden.

Prüfungsdurchführung
• Die zu messende Probe ist gleichmäßig über den gesamten Estrichquerschnitt zu entnehmen (Trichterbildung vermeiden).
• Die Probe ist nur soweit zu zerkleinern, dass das gesamte Prüfgut in einer Körnung kleiner 8 mm vorliegt.
• Einwaagemenge: 150 +/-20 g Prüfgut.
• Befüllen des Messgefäßes:
- Verwendung eines PE-Beutels: Die Messsonde vorsichtig in den Beutel einführen und auf das Grobkorn des Prüfgutes auflegen. Die Luft per Hand weitestgehend ausstreichen. Anschließend die Beutelöffnung eng um den Stab der Messsonde legen und mit Klebeband verschließen (Ankleben des Beutelrandes an den Sondenstab).
- Verwendung einer PE-oder Stahlflasche: Nach Einfüllen des Prüfguts den Verschluss mit der eingebauten Messsonde unverzüglich aufsetzen und dicht schließend befestigen.
• Die Temperatur der Probe und die Temperatur während der Messung müssen übereinstimmen. Daher muss das Gefäß mit Prüfgut und Messsonde bis zur Gleichgewichtseinstellung auf dem Boden an der Stelle der Probenahme bei gleichbleibender Temperatur gelagert werden (Prüftemperatur konstant zwischen 15 und 25 °C). Das Gefäß ist vor direkter Sonneneinstrahlung oder anderen Einwirkungen, die eine Temperaturänderung bewirken können, zu schützen. Das Gefäß darf nicht zu lange in der Hand gehalten werden, da sich die Probe sonst erwärmt.

Messwerterfassung
Am Messgerät wird die korrespondierende relative Luftfeuchte bei Erreichen des Gleichgewichtzustands abgelesen. Dieser gilt als erreicht, wenn sich der angezeigte Messwert innerhalb von 3 Minuten nicht wesentlich verändert (+/-1 % r.F.). Dies ist, abhängig vom Messgerät, in der Regel nach mindestens 30 Minuten der Fall. Bei Messungen nach der KRL-Methode sind im Temperaturbereich 20 °C +/-5 °C maximale Schwankungen von +/-2 % r.F. zu erwarten.

Die Messung ist einem Prüfprotokoll (Angabe von Baustelle, Stockwerk,Raum, Prüfdatum, Prüfer und Prüfergebnis) einzutragen. Quelle: TKB-Merkblatt 18 - Industrieverband Klebstoffe e.V.

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Highwind schrieb: Hallo ihr alle! Wow, was für ein super Forum und Thread! Vielen Dank an alle Experten hier besonders Karl aber auch die vielen, die hier mithelfen!!! Ich habe mich in den letzten Wochen hier eingelesen...
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