Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Autoren
OldBo
07.03.2012
Immer wieder wird das Nichttrinkwasser als „Brauchwasser“ bezeichnet. Aber dieser Begriff steht nicht in der Trinkwasserverordnung 2001 und 2011 (TrinkwV), im DVGW-Regelwerk oder in der DIN 4046.
Hinweisschild bei Betriebswasseranlagen (Regenwasser- und Eigenbrunnenanlagen)
 Hinweisschild bei Betriebswasseranlagen (Regenwasser- und Eigenbrunnenanlagen)
Quelle: Bosy
Immer wieder wird das Nichttrinkwasser als „Brauchwasser“ bezeichnet. Aber dieser Begriff steht nicht in der Trinkwasserverordnung 2001 und 2011 (TrinkwV), im DVGW-Regelwerk oder in der DIN 4046. In der Trinkwasserverordnung 1975 wird noch der Begriff "Brauchwasser" für "Brauchwasser für Lebensmittelbetriebe" verwendet. Dieses Wasser hat aber hat den gleichen Qualitätsanspruch wie Trinkwasser.

Nichttrinkwasser ist Wasser, das für technische, gewerbliche oder landwirtschaftliche Anwendungen eingesetzt wird. Nichttrinkwasser ist nicht für den menschlichen Genuss vorgesehen, aber es sollte einer gewissen Mindesthygiene entsprechen.

Fälschlicherweise wird immer wieder erwärmtes Trinkwasser als Brauchwasser bezeichnet, so z. B. statt Trinkwassererwärmung - Brauchwassererwärmung.

Getrennte Nichttrinkwasser- und Trinkwasserversorgungen sind in der Industrie üblich. Im öffentlichen Bereich ist keine vom Trinkwasser getrennte Nichttrinkwasserversorgung vorgesehen. Hier werden hauptsächlich wasserlose Urinale eingesetzt.

Unter Umständen wird bei der Errichtung oder Modernisierung von Häusern eine Nichttrinkwasserversorgung (Regenwasser) z.B. zur Toilettenspülung oder zum Wäschewaschen vorgesehen. Durch ein Hauswasserwerk (HWW) wird das Wasser automatisch an die Versorgungspunkte gepumpt. Eine strikte Trennung von Trinkwasser und Nichttrinkwasser durch entsprechene Sicherungsarmaturen wird nach der DIN 1988 und DIN EN 1717 gefordert.

Nichttrinkwasserversorgungen sind durch die damit erzielbaren Kosteneinsparungen sinnvoll und sie entlasten die Trinkwasseraufbereitung. Die Abwassergebühr wird trotztdem fällig, weil die Abwasserreinigung notwendig ist. Deswegen sind Wasserzähler auch in das  Regenwassersystem einzubauen. Dadurch ergibt sich für Wohnhäuser meistens keine erhebliche Kosteneinsparung. Das Gartenwasser kann vor dem Zähler abgenommen werden.

Man sollte auch berücksichtigen, dass die wirklich benötigte Menge reinen Trinkwassers nur einen geringen Teil des gesamten Wasserverbrauchs eines Wohnhauses ausmacht. Durch das zweite Wassersystem verringert sich der Trinkwasser-Verbrauch. Auch bei der Auslegung der Rohrleitungen muss der geringere Bedarf berücksichtigt werden. Da das Wasser in solchen Systemen länger steht und sich erwärmen kann, sollten hier möglichst Ring- oder Reihenleitungssysteme eingesetzt werden. Stagnationswasser kann verkeimen und ein Legionellenwachstum fördern.

In der deutschen Trinkwasserverordnung 2011 (TrinkWV)  taucht der Begriff Brauchwasser nicht auf und auch in der Amtssprache Österreichs und der Schweiz wird er meist vermieden. Auch hier wird von Nichttrinkwasser gesprochen.
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
Donpepe23 schrieb: Moin, Gehen wir mal einen Schritt zurück: Der hydraulische Abgleich ist berechnet und passt somit theoretisch zur Heizlast des Raumes. Auch ist die Frage in wie Weit die Heizkurve berechnet wurde...
muensterlaender schrieb: Gestern unten 45 Grad. Tiefer darf es nicht, sonst funktioniert die Rücklaufanhebung über die PWM-Pumpe nicht. Hydraulik nach Herstellervorgaben von KWB. Problem ist, dass ich nur Ertrag von 11 Uhr...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Sockelleisten, Heizkörperanschlüsse
und Steigstrangprofile
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik