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Autoren
OldBo
01.02.2014
Vor allem in modernen Büro- und Verwaltungsgebäuden treten Beschwerden auf, die überwiegend unspezifisch sind, d.h. sie sind bei vielen Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen auch spontan zu beobachten und werden meistens nicht als Krankheit angesehen.

Vor allem in modernen Büro- und Verwaltungsgebäuden treten Beschwerden auf, die überwiegend unspezifisch sind, d.h. sie sind bei vielen Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen auch spontan zu beobachten und werden meistens nicht als Krankheit angesehen.

Faktoren, die dem Sick Building Syndrom zugeordnet werden:
Physikalische Faktoren
· Temperatur
· Relative Feuchte
· Luftwechel/Luftrate
· Beleuchtung
· Niederfrequenter Schall
· Ionen
Chemische Faktoren
· Schwebstaub
· Tabakrauch
· Flüchtige organische Verbindungen
· Pestizide
· Gerüche
Biologische Faktoren
· Bakterien
· Pilze
Physiologische Faktoren
· Psychophysische Faktoren
  · Bildschirmarbeit
  · Streß
· Soziale Faktoren
  · Massenhysterie

Folgende Symptome werden wahrgenommen:

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Jucken oder Brennen der Augen
  • Augenreizungen bei Kontaktlinsenträgern
  • verstopfte und/oder laufende Nase
  • trockener Hals, Hustenreiz, Heiserkeit

Auch über trockene, juckende Haut und asthmoide Beschwerden wird berichtet. Allgemein gesagt, es wird über eine fehlende Behaglichkeit geklagt, was sich auch am Krankenstand bemerkbar macht.

Typische SBS-Beschwerden und mögliche Ursachen
SBS-Beschwerden Mögliche Ursachen
„unangenehm trocken“ Schleimhautreizungen der Atemwege und Augen, trockene Haut mikrobielle Allergene aus RLT-Anlage:
verkeimtes Befeuchterwasser
verschmutze Filter
verschmutztes Zuluft-System
Strömungsgeschwindigkeit > 0,15m/s,
erhöhte Luftturbulenz und Staubpartikel
„muffige Luft“ Klagen über Luftqualität Gerüche aus verkeimten RLT-Komponenten,
Geruchsquellen in der Zuluft (z.B. Abgase),
mangelhaftes Umluftsystem,
Raumtemperaturen > 23 °C,
fehlende Fensterlüftung

„abgeschlafft“ Müdigkeit, Konzentrationsstörungen,
Benommenheit, Kopfschmerzen

Störungen der Thermoregulation,
mikrobielle Allergene/Antigene/Toxine,
Begleitsymptome allergischer Reaktionen,
niederfrequenter Schall (< 100 Hz; > 50 dB-C)
„zu warm“ thermischer Diskomfort Störungen der Thermoregulation durch:
Temperaturen >23 °C
unphysiol. Tagesgang der Temperatur
Befeuchtung (erschwerte Wärmeabgabe)
Insuffizienz von:
Sonnenschutz
Fensterflächen (zu groß)
Speichermasse (zu klein)
„es zieht“ Kältegefühl, Erkältungsneigung, Rheumaschmerzen Strömungsgeschwindigkeit > 0,15 m/s,
Luftturbulenz; mangelhafte Luftführung,
kalte seitliche Flächen/Fenster (Kaltlufteinfall)

Noch wird darüber gestriiten, welche Rolle psychosoziale Variablen bei der Entstehung des SBS spielen. Es ist möglich, dass die auf die genannten Faktoren zurückgeführten Beschwerden durch psychischen Stress verstärkt oder auch erst zum Vorschein gebracht werden. Hier kann speziell das Mobbing am Arbeitsplatz auch eine Rolle spielen.

Dazu kommen bürotypische Expositionen (Bildschirmtätigkeit, Lärm, falsche raumklimatische Bedingungen (Olf) oder Passivrauchen am Arbeitsplatz), die einen Einfluss haben. Auch der so genannten Elektrosmog durch Computer, Fax- und Kopiergeräte können Auslöser sein.

Die Gespräche mit Betroffenen ("Welche Beschwerden treten wann und wo auf?, welche Tätigkeiten übt der Betroffene aus?, haben sich Bedingungen am Arbeitsplatz kürzlich geändert?, wie sieht das Betriebsklima aus?") haben Vorrang vor einem ungezielten umweltanalytischen Messprogramm. Erst bei konkretem Verdacht auf mögliche Ursachen (Ausdünstungen, Klimaanlagen, raumklimatische Verhältnisse) wird versucht, diesen durch Messungen zu objektivieren.

Oftmals wird das Sick-Building-Syndrom mit der so genannten "Building Related Illness" (BRI) verwechselt. Beim SBS dagegen handelt es sich um ein kollektives Phänomen mit meist komplexen Ursachen. Sowohl das Sick-Building-Syndrom, als auch das BRI gehören zu den gebäudebezogenen Gesundheitsstörungen.

Building Related Illness
Unter Building Related Illness versteht man sehr unterschiedliche, jedoch klinisch klar definierte Krankheitsbilder, die durch gebäudebezogene Ursachen gekennzeichnet sind. Es kann sich z. B. um infektiöse, chemischtoxische oder allergische Stoffe handeln. Da ein eindeutiger Bezug zum Gebäude besteht, lassen sich die Beschwerden meistens nach der Identifikation der Quelle beseitigen. Beim BRI handelt es sich um Beschwerden, die von Einzelpersonen berichtet und auf wohlbekannte Ursachen wie z. B. Legionellen oder Schimmelpilze ("Befeuchterfieber") zurückgeführt werden können. Auch durch Radon verursachter Lungenkrebs und durch Tabakrauch verursachte Lungenkrankheiten sind dem BRI zu zuordnen.

BRI-Faktoren werden in zwei Gruppen eingeteilt, medizinische Bedingungen aus identifizierbaren Ursachen und medizinischen Bedingungen vor der Exposition gegenüber bekannten Wirkstoffen. Die Symptome werden verursacht und verschlimmert durch niedrige Qualität der Raumluft und Luftverschmutzung in Innenräumen, durch das Einatmen von chemischen und biologischen Verunreinigungen. Andere Faktoren wie physikalische, organisatorische, psychologische und psychosomatische können auch dazu beitragen.

Das Gebäude selbst spielt eine große Rolle in dem erhöhten Risiko der Entwicklung einer BRI. Bauliche Faktoren können schlechte architektonische Gestaltung, eine Verschlechterung des Bauwerks, die Innenausstattung und defekte Betriebssysteme sein. Die größten Risiken gehen von RLT-Anlagen aus, vor allem von Systeme, die nicht regelmäßig gepflegt, gereinigt und repariert werden.

Quellen
Tabelle: Recknagel
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